Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 36 (4.9.1860)
- Date
- 1860-09-04
- Page
- Seite 531 (sequence 7)
- Language
- German
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M Mirstsstrdes Knem- Mraf SchwMnverfügst 'daß z hiMWM REgion-ckesw Hindernißlsei-däs -Schulzens .amt^ ju; verwalten, daß man indessen-zum Schulvorste- \ cher einen-: evangelischen Dorfschöppen wählen müsst- , u lDa [feer; dörfliche-Schulvorsteher - esi dm-dein - AeußerljchM der Schule und: der/Aufsicht-/oh der Lrhire? seinem Schule /ordentlich hält, durchaus aber" nicht' mit^ -dem eigentlichen Unterricht-"welcher -vielmehrunter der Mussicht der Geistlichen- und der MgiMckgsschul-i räthe,,steht,/zu Hun hat, souist es?wieder-NM eine, dem/ - wirklichen Lehen, w idersprechende- Consequenzmacherei,' daß deOzum Schulzen. newählte/Judenichr-zugleich Vorsteher/ - der -Dorffchule solle sein könnem - Zndeßl machenwirdär- - aus. dem Herrn Minister des Innern durchaus keinen; Vorwurf, da ihnzu solchenUnterscheidungen die Machination^ und - das Geschrei der Gegner' nöthigen.' Redaction.)..'. ' Oesterreichtscher Kaiserstaat. - . - Prag,.'-im-August. (Privatmitth.) Endlich! endlich!. Ein Decennium mußte verstreichen, ehe das von. Sr^ Majestät ausgesprochene Wort: Die Jüdenstadt, : welchem hinfüro Josephstadt heißen soll, hat mit der übrigen -Stadtgemeinde einen Körper zu bilden, zur Wirklichkeit / wurde. Wie viele Male dieverhandeln- / -den Comites gewechselt, wie viele neue Modalitäten bei den Verhandlungen aufgetaucht, wie viele berathen und/ wie viele verworfen wurden-' wollenwir nicht der Geschichte der Stadt Prag aufbewähren. Factisch ist es, daß die -Stadtgemeinde sich - mit der Repräsentanz' der» - Josephstadt geeinigt und als Entschädigungssumme für) den künftigen Mitgenuß der Josephstädter Gemeinde/ an dem - GesamMtvermögen - und - den öffentlichen' Anstalten und Einrichtungen der - Prager Haüptgemeinde) wurde die Anschlußsumme von 150,000 Fl. ausgemit- - -teltvon welcher .die von der Jöstphstäbter MÄleinde? -bereits eine Reihe von Jahren eingezählten Beträge' inJ Abschlag-gebrächtL/werdett-'jdlleN. Der diesfälliKe^W- / tragsentwurf liegt nun der 'hohen Stätchalterei zur GenchmiMst vor--Md'/bei deMUmständedaß es im/ Wunsche der Regierung immer lagdiesen nur zu "oft/ odivs. gewordenen Gegenstand an dem gewÄnschten End-! -ziele zu - sehen-> unterliegt ds / keinN^Ziveiftk, daß von! Seitederlhöhen-Stätthälterei auch"dieBestMgustg'erj folgen/ wird. /Nachdem die beiderseitigen Mrhaüdkust-! gen /ivtr^'Mwos-dov'stch ^ingen', Mste es'MdMn - einzMett Mitgliedern der Repräsentanz!btzkänntHin,l-dd die Josephstädter Haupt - und Unterrealschule deü öffentlichen Anstalten der Stadt' einverleibl-' öfc'ei* ob sie "äks zum besondern Eultuswesen 'betrachtetiWürdet Streng genommen ist die Schule eine öffentliche. Aüstält und muß die Josephstädter wie /jede andere StädtsWe-Uls zu den öffentlichen Anstalten der Stadt gehörig-beträchiet werden, und es -finddann nur die Reli'gionslehrerlvön der CultüsgemeindozstbestrgenUndMMsorgkn. <WMr demnach, dann kann dieRemttkstnMtchtumMMMrden, daß es immerhin bei denWerhaMMMÄbekRe Schule - bedeutend in dieWagschäle zulegensteweseN- 'bei künftigen Väcanzenandieser Schule die Patronanz' än die Bedingung zu knüpfen,- nurHehrttMsäischen-Glaubens an derselben/ anzüstellen-- - Aus/dieset Wedingüntz, . zu welcher uns mannigfache Verhältnisse bestimmen mus- . sen, wolleman aber keineConstquenzen ziehen'; übrigens dürfte es bei uns noch lange dauerst-''dH e Mst'stn solche Eonsequenzen denkestkann.- - Wenn - auch -Abnahmen hier und da'stattfinden mögen- -wird esdöchMemandem einfallen, -bei uns -an die Möglichkeit ddd Anstellung jüdischer Lehrer anchristlichen Schulen zu denken. Um auf die Josephstädter Schule speciell-zu kommen, erwähnen wir/ daß im Verlaufe des-so eben beendeten Schuljahres 640 Schüler und' Schülerinsten an derselben Unterricht erhielten, mit- Jnschluß''jm'e^wMe den Unterricht in den verschiedenen PrivätlehriNstituten und von Privatlehrern bei Haust erhalten, beläuft sich die Zahl der unterrichtsfahigen Kinder gewiß an l 000. Aus dem von dieser Schule veroffentlichten Rückblick stuf das abgelaufene Schuljahr 1859—60 ist ersichtlich, daß sich die Schulbibliothek' um'269''Bästde"6Wchft^'Mkd 2336 Bände besitzt,diodom LehrperstMb^DiedÄt den erwachsenen Schülern UndSchÜleristMidettUtzi wn- 1 den. - -Die'BücherverMehrüng Entstand' dmchAnkäust[A- Meist aber'durch Geschenke von Beite d^s ' -k. 'k^Hkiz'ei- Präsidiums, w'Uches-' 'einige' Pflich'terempkare' 'überließ, des BmgermttstMmLs-MüsidiMs^^ Buchhändlern, Lehrern,'Privaten sind einigen ReSchüle besuchenden Unterrealschülern. Zu den Anschaffüngewfür die LehMttelstwmkürU'Khört die'ADMuMjHme von Taübinger. ' Erfteulich'üst'es/-daß bre 'Zahl'der Schulwohlthäter mit jedem Jahro imnter M§str'tzÄ- M wird-'Jrst' äb'gekäüfenen^'Schüljahre'beschÄk/te der Kaufmän'n Herr Moritz Perelis 16 'arine Kindft'st mit einem' vollständigen Anzuge und füt' die im^heü'rigen 'Jchredost'FM'Mj''tzeWMWÄ'Fl^M