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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-09-04 · Heft 36 (4.9.1860) · p. Seite 528

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 36 (4.9.1860)
Date
1860-09-04
Page
Seite 528 (sequence 4)
Language
German
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biß M chedeutsÄuisten'Sammlungenifür chte?lshMschßnjChristenbewerkstelligen^ sö-dassnur die-Fpäge bleibt dw Üuch .d!L e ufh EchE J u d'e n viel gelitten -. da -auch : dte-Drifchem Indem lgeplAnhert-ünWgeMordet -wurden, A M eineHSammlung für diese -ü-welchenbvy< den? bisherigem ÄMllunTen>rficheAichrMn'ewtPftüM erhalten'bet''den Jühen:-densWenu Erfolg5-habennÄrde?jp:<<?- •{ .So -kömmt-uns' auch in-dieftnoTagen^die dw i-Wasler r NachrichteMilzu / in -welcher--der.-Rabbiner? Rer drmaDrnün:/ Hä ge uh e iw -(.Elsaß):,' btefer vielver-i dieKteManm,.:eineN:cmxerkwürdigeü- Nachruftun dm vor, Kurzemüv-der- BlLth'edeo. Jahreiverstörbenen /Prof. - vri: R-o tH eMßtz .: Wir - heben aus -diesem: Nachrufe; Folgen? - des jhervor:.: ,?-->^Schp-n:Ml-dM Studentenalter -mit .dem'strebsamen! Jüngling befreundet/ hatte - Schreiber dieses während, eines? ZGjährigeniPerkehrs-! oft- und - oft/ vielleicht: mehr alsjeder: AndM dir Gelegenheit, - die -schöne Seele,- -die reichhaltige. Gelehrsamkeit, -den - tiefem Forschergeist des Hingeschiedenem zu. heohachtem-und.-zu bewundern.??? :;.v: . : ' ,Mas-dem -jüdischen Freund. so sehr.mit Achtung und heißer.-Sympathie erfüllte: für den. christlichen Theologen, was ihnso-w.ft in -dessen Wohnung hingezogen, was ihm an deffen- Krankenbett Thränen des Schmerzes erpreßtdas war nicht sosehr das reiche Wiffen des auch -aus rabbinischemi Gebiet nicht unkundigen Professors,. als vielmehr dessen, .'edle & hochherzige Gesinnungen; dessen Offenherzig-?- kejt^pnd Dahrheitsliebr, Hessen menschenfreundliche.Bereit-: Willigkeit, mitzuwirken, wo es galt, etwasGute.szugründen, irgend eine Wohlthat auszustreuen, eine Bereitwilligkeit, die in einem dreißigjährigen Verkehr nie müde geworden. , t * „Was iiaNtöntssch deNrJuden in'der' Aähe des christlichen Freundes so /wohlthat,- das war der-nrjlde,-:porurth^lsfrMDnn -desLetztern-. der, obschon ganz auftchrlsthichem /Ppden gehend,, -nichts.: desto - weniger für- And.ersglauhendss-. WdjHreMlgelegenheiten . ein, zartfühlendes - Herz haWz deW hycherhaben Mer hie kleinlichen Schranken, Wlchk. die. - GlMhenßY?rsch.iedWheit, zwischen- MenM.und MnschMgezogen, - ftrei ..von - jeder confessionellen Aytip athiH vo.q Welcher syviele hochstehende Männer. im-Msen ^ahxhgydM-jnochsich, nicht losxMen Können-- wahrhaft Ngch -chiblischMMort in-jedem Menscheneinen Bruder, ^erblickte, und bereit war, für -jede gerechte - Sache, - ohne Mchsicht -Wf -Gfand-.-und, - Glauben, -ryit -Mort und^That \ :\'r -n vjvKarchchWUMerdjgung^ die, zigenthnmM- Erscheinung Msehennndassr-einNJu^ ein Rabbiner, am' Sargeheines Christen - Mit. zerrissenennHerzdn' betete:'- Der' Jirde irieftbetebdÄen Vater? im Himmel utt-r-dett tranertt» den üVerwandten^dje nöthigei Kraft-und Stärke? zu geben/ mw Geduld' und/Ergebung den herbend Verlust Mtrageü, drrr/sie.erlitten/^ DerrJüde.rief betend!dm höchstenMch-: tev-.au, in -Guade.'räüfzun'ehmen die: rtine 'Seele des'Entschlafenenu ...Mauernde.iVerwandte), erschrecket nicht! l -u - > ‘i i i „Aber (.ist rs' nicht/Lm; Widerspruch nrit Wem Glauben einds-Juden,) .für .»das, Seelenheil meines Christen: zu' - beten?- Durchaus.nicht! indenrdasiJudenthum den.schönenSpruch enthält: „Die: Frommen, dir Rechtschaffenen 'aller? Nationen, ohne Unterschied des Stammes und des Glaubens,/ - sind des^ ewigen?Lebetts theilhaftig." | - /Nachdem (das - Christenthum, ^vie -bekannh bereitst so! viele seiner Lehren? aus -dem Judenthum -geschöpft, möchte l auch dieser Grundsatz Israels - ich:weitern Kreisen Anerkcn-- - nung -finden- und. Iso wäre zum Theil ausgefüllt die große j Kluft, welche die- Kinder verschiedenemGlaubens .heute! noch \ sp - weitauseinander hält. Mit der Annahme dieses ckur- . zen jüdischen Spruches, wie viele der finstern Scheidemaueru j würden einstürzen!- die Menschen würden stch nicht mehr : absondexn..'in -Prtztestanten, .Katholiken-,-Juden Und-.-Ma-? homedaner;? sie . würden sammtlich-nurM zwei.« Claffeu sich l eintheilen: dikiGuten und-die Schlechtem -Die redlich-Ge-- sinnten. aller Co.nfessionen würden sich. als Brüder - begrü- \ ßen,- und.sso - wäre zum Weil Wie schöne-Zeit? verwirklicht/ i welche die- Schrift veHeißt/ . wie. wiri ssämmtlich als? gö.tt-' lich,perehren.".. | , Wiir haben i bereitsunitgetheilt,- daß die in Paris uus- - gesprpchene ^bce,;; ctnpjAlliance isi^aelile uniyerseM zu bes! gründen^ iM->j.Gojmsles:-KM-oMMom.-1-7,,JP:li-)einf-sehy .gehässige Beurtheilung gefunden hat. DerUoMs.ed.eWn ' Enthusiasmus-für -seinen iGlaube» Md -seine MflMensgenossen beseelte- Mfo..: della: Torxe-MPadua hat daher.-im boM vIl-Mngust eine ausführliche Widerlegung mit eben so Uieler Energie wie Beredtsamkeit erlassen. In der That, nichts Klareres als die Auseinandersetzung des Herrn Della Torre, indem er zeigt, daß jene „Alliance" wedtr'dem Staate, noch dem Christenthume. zu. nahe-- Mts,-,.hass, sie - vielmehr wie - ,in den europäischen Staaten.-längst anerkannten^ Jheen, ,der-.^Humaft nität. auch auf:Wie:,Juden?>allex.LgnM außgedehnt missen will, -aber upn? jedep stflatchvidrigeNs.,Bestrebung öspn -je-- dem. Angriff Andersglaubender chjMlelwM. Mtfernt;/st/ Wie? soll sich ue,rtWdigen -einV-ergehen,fein:N - heißt es Andersßlnubmde angrciftn, Mmdie.IpdM An-

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