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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-08-07 · Heft 32 (7.8.1860) · p. Seite 470

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 32 (7.8.1860)
Date
1860-08-07
Page
Seite 470 (sequence 4)
Language
German
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15 Thlr. 20;Ngr: —; Gesammtsumme-5358 Thlr: 22y3 Ngr. , , ■. t-;■ /* s Literarischer Wochenbericht . , B ert ch tigun g. „ . . . . Saris, den 16/Juli 186o’ - Erst ganz kürzlich kam mir das zweite: Heft des. von Herrn Reich in Pesth herausgegebenen LeM-M .oder Ehrentempel in. die Händel In der Biographie des Herrn Albert Cohn fand ich - zu meinem tiefsten Erstaunen folgende Stelle (Seite 18i): ■.•:> .v? „Aber schon. 1856 . trat er seine zweite Jnspcctions- ,-reise dahin (nach Jerusalem) > an. Doch schloß er „zuvor die von ihm seit Jahren geleitete Redaction „des im Verehr mit-dem vollends erblindeten Munk „(.Secretär des israelitischen Konsistoriums zu Paris) , „inr arabischen'Originale - mit.: stanzösi Übersetzung „herausgegebenen Meisterwerkes: Mof6 Newocliim." Ich weiß nicht, - aus welcher Quelle Herr Reich, dessen Aufrichtigkeit ich keineswegs sir Zweifel fetze, diese unerhörte Angabe geschöpft hat. In meiner Vorrede (Seite IX.) habe.ich die Beweise der Freundschaft anerkannt, welche mir Albert-Cohn bei.meinem Unternehmen an den Tag gelegt, .und ich hübe sowohl gegen ihn als gegen, andere Freunde, welche mir bei der Durchsicht der Correcturb o ge n behülflichwaren, .meinen innigen Dank - ausgesprochen. Keines meiner Worte, aber konnte zu der .Behauptung Anlaß geben, daß irgend Jemand dre Redaktion geleitet oder im Verein mit mir den Illors herausgegeben hat,: und ich bin es mir selber und der Wahrheit schuldig. gegen eine solche Behauptung auf das -Entschiedenste zu protestiren. - Es wird mir überhaupt bei der Abfassung meiner-.Schriften. 'keine anders.Mitwirkung' zu Theil, als die. der -bescheidenen Schreiber,' derem Dienste der Erblindete in-Anspruch nehmen muß. Die wenigen literarischen Verdienste,- welcheich, jetzt leider mit^ so mN säglicher Mühe, mir zu erwerben suchesind mein einziges unveräußerliches Gut-, - und. Liese Verdienste scheinen mir ohnehin schon zn gering, als daß ich sie noch mit irgend. einer andern Person zu theilen für gutbefinden' könnte. ... ,, Ui l \ Da das dritte Heft des Letb-LI; wie ich höre, bereits erschienen ist,; und Herr Reich erst im vierten-Hefte Gelegenheit, finden kann-; seine Angabe zu widerrufen, so werden Sie mir wohl vorläufig erlauben wollen--- durch das Organ Ihres geschätzten -und weit verbreiteten Blattes -Men" sowohl für meinen: Freund' Cohn - als auch für mich höchst bedauerlichen Jrrthum zu 'berichtigen :-' i S. Münk. /: Deutschland. r.n-.-.Äu^--:Ba-m-/uiw-Juli. (Privatmitth.) Es ist eine erfteuliche Erscheinung in den jüdischen-Zuständen- - in) Baden, r daß * die: israelitischen Bolksschulen im Allgemeinen, einen recht -erfreulichen -Fortgang nehmen und daß sie nachdem Zeugniß - christlicher Jnspectoren und-Visitatoren mit den christlichen- Volksschulen - unter denselben- Verhältnissen -nicht-nur:'gleichen Schritt halten, sondern^ dieselben in manches Hinsicht noch über- Lreffem So äußerte sich jüngst ein katholischer Schulvisitator gegenüber mehreren christlichen und jüdischen Lehrern, daß erdie -israelitischen Schulen immer „-gehobener und um zwei Jahrgängeden christlichen" voraus" gefunden habe. Eine rühmliche Anerkennung ward den badischen israelitischen Volksschulen in unserer zweiten Kammer bei den jüngsten Verhandlungen über bürgerliche Gleichstellung der Israeliten zu Theil, indem der Herr Wichttrstatter ' sagte: „Die jüdischen Schulen befinden - sich: in einem > guten Zustande;, die; Lehrer sind gebildete.Männer und trägem sehr viel zur sittlichen und geistigen Hebung des Volkes bei.^ 1; < .: Es sind diese Kundgebungen um so wohlthuender und' erhebender, als noch - manche Mißständeausi dem Gebietedes israelitischen Schulwesms obwalten, - die ihren hindernden^-Einfluß geltend"machen. > Zu diesen Mißständen' sindnichtaMin dikLinl manchen 'Schulen ungenügendeAusstattung mit den - nöthLgen lRecfuisiten) sondern - vor Allem die höchst''Mangelhafte 'Einrichtung -für die!'praktische-Ausbildung' der Lehrer -zu zählen. < 'i > 1 i&<rj i <; Einige Worte werden - dies: beleuchten: - Es bestehen in Baden etwa 50 öffentliche Schulen;: der-größte Theil - der badischen Schulstellen sind ' bloße .Religionsschulen. - Die israelitischen Lehrer, welche an - den welt- . lichen Fächern dieselbe: Ausbildungsiwie-' diechristlichen genießen,- dieselben 'Prüfüngen: -zubestehen 'haben,' werden nunnach der Entlassungaus wem- Seminar nicht an einer: Elementar-,^sondern Religionsschule: angestellt. Hier sind ihnen nun, diegesetzliche Beiziehung

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