Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 31 (31.7.1860)
- Date
- 1860-07-31
- Page
- Seite 457 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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■ntßn selbst in tern? -ttt vielfacher Beziehungso? sehx-zurückgeblie-enen Osteneine^toemt \auch nicht- >jehr ,-zahhrßiche^ Schaari-vM Männern,; welche die- Verbreitung/.der heil. Schrift' rnit;« yney sich Möglichst -treu. an den - Tert anschließenden Ueberfetzung vom Herzen wünschen,;-ja gls eine-hochwichtige.Angelegenheit .des Judenthums betrachten. Im Oriente kann-aber unter den^vorherrschenden Verhältnissen nur jeine-spanische (spagnolische) Ueberfetzung von Nutzen seirr.. -Nun-ist^s allerdings wahrdaß spanische Bibel-Uebersetzungen -von, Juden vorhanden.sind. Bekanntlich .veranstaltete schon sl 5.5 6 ein Verein von Gelehrten zu Ferrara bei; Abraham Usque die Herausgabe einer spanischen Bibel. /Im 17.-Jahrhunderte schritten auf dev eröffneteu Bahn fort < Manasse ben Israel, Jakob Lombroso, Jakob Jehuda Leon,-,Mendez de Castro, > Josef Franco Serpaw. -Ihre Uebersetzungen sind aber im Oriente nicht vor? Händen. /, Der Missionär Sch o.sfl er gab in Konstantinopel; eine spanische Bibelübersetzung heraus, und wußte sich die,'Mprohatiyn. des. dortigen Chacham verschaffen!! Weny der Mangel, ein er . jüdisch en Bibelübersetzung gegenwärtig : von der Masse. wenigerenrpfunden wird, so hat dies - vorzüglich in der Mangelhaftigkeit, des Jugendunterrichtes seinen Grund; dieser würde aber ohne. Zweifel-bedeutend gehoben werden, sobald eine, brauchbare Uebersetzung um billigen Preis zu bekommen wäre. Mit Benutzung der vorhandenen Materialien würde es.einem Fachgelehrten nicht sHwer fällen-/ vine für chie^ orientalischen Juden bestimmte und. geeignete spanische Ueberfetzung der 24 Bücher der h. Schrift zu liefern. " Namentlich scheint mir mein sehr verehrter Freund, - Herr R euch e nKuru ch, dev. gelehrte- und verdienstvolle Chacham der? sefardischen Gemeinde, in Dien, vollkommen berufen, sich dieser gemeinnützigen Arbeit zu unterziehen.. Ew^ Dohlehrwürden würden-.sich , aber um die orientalischen- Juden underwetliche Verdienste--erwerbenwenn Sie--die Herausgabe der spanischen; Bibel mit Ihrer deutschen ip. Verbindung brach? ten, - und. solchergestalt. Ihrenorientalischen; .Brüdern Gelegenheit gäben- «sich ohne bedeutende Opfer, in den Besitz einer aus ihr Bedürfnis berechneten Bibelübertragung -zu setzen., rn , Kömmt das Unternehuren zu -Stande,- Mache- -ich mich anheischig,;; einige, hundert Exemplare selbst zu - veräußern: Ew.Dohl,ehrwürden! - Die sefardischen Juden waren Jahrhunderte hindurch die Träger der- Cultur und der Religionswiffcnschaft Israels;- ihre -Schuldner -sind.unzweifelhast.auch-chie-deutschen-Juden,! die Nachfolger hex . mittelalterlichen, .Sefardim,-für, unsere Zeit., - Ach hege, die, Hoffnung , baß die Wiedermanner des deutschen-Israels, und Sie, verehrter Herr Rabbiner, an ihrer Spitze, sich, beeifern werden ,-einen- Th.eil, der großenSchuld gegen die Sefardinr abzutragen.-.;;y .y. j iVy\- -.r Genehmigen.Sie deniAusdrucklmeiirer besondern Ver? ehrung) in welcher ich'verharre - Belgrad > äin^25^ Juni 1860. ' ' ' - ’!' - W ' > - Ew. Wohlehrwürden stets ergebener Diener -Stern!"; r '• '"’;i Ohne daß wir gegenwärtig bereits eine bestimmte Verpstichtüng übernehmen können,' hetsprechen w ir doch, an die Verwirklichung des oben ausgesprüchenen WtitMes ernftÜch zu deWn/ ' Wir' haben' vösi Anfang an "ausgesprochen/ büß unser Bestreben dahin geht/ die Bibelanstalt über alle bedeutenden Sprachen äüszubehnen./ Dä nun gleiches Verlangen aus Holland, ftüher schön' aüch aus Dänemark an uns gestellt worden', so'ist der Weg^ eröffnet, der zu einem so schönen und bedeutsamen Ziele fuhren kann. — ' S p e n d e n zur Herstellung und Verbreitung, wohlfeiler. hebräischer und hebräisch-deutscher,Bibeln: Hillel Kah.ane, früher in Stanislau, jetzt in.Bottusch an in der Mold au. Derselbe wünscht, folgende Morte dem Verzeichnisse vorangesetzt:' . /, Bottuschan, im Juni 1860. Die lebhaftere Betheiligung. an der. von Ew^ Hochwürden gegründeten israelitischen Bibelanftalt wird sicherlichsowohl , Ew. Hochwürden als auch. jedem, wahrheitsliebenden Menschen^ als Genugthuung fur/dle-von^einer Sorte. Heuchler.böswilliger Weise geschleuderten Pamphlete dienen, und, die durch jene hervorgegangme umgekehrte Wirkung läßt , ups nur mit Freuden.ausrusenML N-Yiv,- Als neulich auch mir . em fosch.es-Pamphlet zugeschickt wurde, regte sich in mir sogftich der Gedanse,. nochmals zur. Förderungdieser - zu,gründenden An? stalt .beizutragen und benutzte, die sich, mir ^gleich .darauf dargehotene Gelegenheit, .bei der Vermählungsfeier-meiner Cousine,, des, Fräuleins Mariam L-uwisch mit Hrn., Israel Tannenhaus aus .,Dües, — derselbe., Ehrenmanndessen anerkannte VZo.hlthätigkeit bereits in. No. 23. Ihrer werthen Zeitschrift gewürdigt.wurde, —.eine Sammlung,zu veranstalten,, . welche.^ ,die laut Verzeichniß erhaltenen. Beträge zum Äesultat gehabt. ..,;ft; - . Mögen doch . jen.e Obscuranten einmal zur- Einsicht gelangen, und-daraus neuerdings die.Deberzeugung schöpfen, wie vergeblich ihre gleißnerischen Anstrengungen feien und