Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 31 (31.7.1860)
- Date
- 1860-07-31
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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24. Jahrgang. A II ge meine JW 31. 1K1N . . j unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. " . . ... -• ■ ' Her au S g e'g e b en' von ‘Z"'"' ’''';-j Rabbiner Dr. Ludwig Philippsyn m i,iJ Leipzigs den 31. Juli 1860. io.Jl ' Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Dienstags, in il/i bis 2 Bogen! Preis deS Jah'rgÄngS '3 Thlr. Halbjährig 1 Thlr.' 1L Rgss Bierteljährig. .22^/, Ngr. .'Inserate) werden mit-;l */*; Dtgr. für i die Petit. Zeile) oder Deren i Raum berechnet. Beilagegebühren .^ty»-«»-r,fürs,1-. «WW 4. Thlr., für, '/r Bogen 3 Thlr.für '/» Bogen .2 Thlr. Alle. Buchhandlungen, Postämter und ZeitungS.Expeditionen nehmen .Bestellungen an..; der Hauptrxpedition für beide Letztere hat sich das'Kösiigl. Sachs. Haupt-ZeitnugS-Bureau hier-unterzogen. ' ' 'J'''* * 4 ' I n halt. ' Leitende Artikel r SchMng über den Monotheismus^—nie- > ber Consistorialpersassung.,— Die, israelitische Bibel-Anstalt. Zeitungsnachrichten: D e u t s chl a n d': Kassel, Hamburg.;•.! P reussess: -Königsberg, Magdeburg, Berlin, aus. West- , phalen, Magdeburg.. Oesterreich,r scher Kaiserstaat: Gr. Becskerek. Rußland: Poniveß. Belgien': Paris. Spanien.und Portugal: Aus der hiberrschen Halbinsel., Frankreich: Paris. Leitende Artikel.; "Magdeburg, 23. 3uli Schcüing über den Monotheismus. Es erscheint jetzt der Nachlaß des' Philosophen Schellin g im Drucks der feine sammtlichess Schriften und seine bis jetzt nur in Äanuscript vorhandenen Vorlesungen ssin-- fassen wird. Bekanntlich ist Schelling der Begründer der NaiLirphll'osophiö gewesen', - diö äbet vön seinem Schüler und späteren Mitarbeiter Hegel beseitigt wurde. Hieraus'schwieg SchMnst eine lange Jeistgänzlich, bis' er essdlich inVorlesungen^ züerstin MüstHM^dänn in' Berlin mit einem steuen philosophischen Shsteck austrat^iüil ddr „Philosophie der 'Offenbarung", welche in der„philosophischen' Relsgioii" Men Abschlstß finden' sollte, der aber nur''' cheilweise^v-Ä'''SihsllkNZ' nöch'MM ist. AeltereHeL str werdest M erinnern, init iöelchl gr^en Erwartungen' man dkeser sseueit'Phase SchelliNg's, der' dNrch die Natürphiloschchie' eineu^so mLchMn^' wenn auch'ÄrÜberh'ehdÄ den Mststß gM'Wr/' eMegenfaP Wr HÄten zuW lig im Anfang der Vierziger Jahre bei einem ^wöinentänen Aufenthalt zu Berlin Gelegenheit, einer einmäli'grn dieser Vorlesungen Leizuwohnen. Das größte Auditorium war mit den' höchsten Autoritäten aller Branchen' gefüllt'; Minister, Akademiker, Professoren, Officiere und Beamte aller Grade , Greise und Jünglinge' saßen dichtgedrängt neben einander? Der Gegenständ gehörte gerädle in' die Mythologie; also zu der von Schelling der Philosophie dev' Offenbarüng vorangeschickten Philosophie' der Mythologie, und wir Mssen-offen 'Mennen'? daß E ine ^etwas Abstruseres gehört haben/so viel 'auch schönthietist die Junghegelianer geleistet hätten. Die Zeit 'wärzum Theil einer - solchen Äichtüng' wie der ^Philosophie'-der Offenbarung" sehr' günstig. Dennoch gestanden-sich selbst die eifrigsten-Verehrer Schelling's, daß er dämit Fiäsco gemacht. Später hüllte sich daher auch'Schellistg wieder in ' Schweigen:Allein was ein-^so^chM^scharfstnnig«1 theils phantästereichtss Philosoph' ge- und ' durchdächt'hat, und'' wmn ' et! stch äuch iss die Mbyrissthe^ddr 'Sdphifiik gästzttch verlörM banst nicht sshne ^große Bedeutung seM und wüst''in vielfacher- Beziehung' förderst und?weitetfühist'dMr"M größeriZetvinss/^daß dies Alles' nunmehr durch den Druck der Mit- und Nächwelk gebest wird-, M 4 es bann seine Stelle' W dtt Mtwickelungtzgeschichtt des' menschlichen Denkens ustd ÄÄschens eiunehmen wird. ' ' v - Schelling'betrachtetäls die ArMabe! der Köiss rätidnalen Philösöphie^ ein '^M'Het'JdäeLetzWstMMkch-bä-'