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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-07-24 · Heft 30 (24.7.1860) · p. Seite 441

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 30 (24.7.1860)
Date
1860-07-24
Page
Seite 441 (sequence 3)
Language
German
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noch k-nicht^emancipirt'.sind-,- 'immer geringer: werde,, wetl dadurch - die Gleichberechtigung-immer:: sicherer gestellt,Zimmer wenigeren Chancen. aus gesetzt wird; andererseits richten; die-Juden dLr-Douaüfürsienthümet und des Orientes überhaupt-jedes'Mal/ wennsie.ritte Mewattthat oder Mßhandlung, -komme diese tzon;vHen oder. Lon unten, verfahren-! den -dringendstenHülftrufan jene und/ immer noch haben-sie danneinen vollen Widerhall und die möglichste Bereitwilligkeit: gefunden. Mit:Fug Und Recht können wir daher auch von unfern orientalischen. Glaubensbrüdern verlangen,: daß sie. diejenigen Mittel nicht, von.fichsfweiftn/ -welche: die: Calamitäten verringern und die Regierungen und Völker auf, dem Wege, der Humanität und Freistnnigkeit fördern würden. Handelt es sich dabei-doch um eine Sache,: durch welche unsre östlichen Brüder sich auch von uns.unterscheiden! Verschließen sie aberihr Ohr hartnäckig. unfern, brüderlichen. Mahnungen, so würden sie dadurch-die. Sympathie: für sie äußerst, schmälern: Wir bitten-diese- Ansprache in dortiger Gegend möglichstzu:, verbreiten,'und-.durch Uebertragung: in das Hebräische -und! inden:Volksdialekt allseitig der Masse zugänglichzu. Machen:: :.: r :; .Mehmet r.Euch- -zusammen, -liebe Brüder! Die?Stunde ist günstig: Ist-sie vorüber, kehrt: sie lange nicht: wieder. Treu! der RÄigio.m;der VLter^.sch'üttrlt die verjährten Vorurtheile'immermehr - ab.- -Wer für: diese kämpft /-.schlägt der Religion, tiefe Wunden. . Friede sei.mit Euch! . . t - vr. Ludwig. Philippson, : i Rabbiner des Synagogen-Bezirks Magdeburg. Preußen. . Die Cavinetsordre des Prinz-Regenten?" .. :! Durch , die in voriger Nummer mitgetheilte. Cabinetsyrdte an .den. Grafen von Stolberg so wie an das Staatsminifterium hat die bürgerliche Gleichstellung der Juden in principieller Beziehung den vollendeten Abschluß, erhalten. Wenn'.auch unser Staat ein konstitutioneller ist, so steht doch der Monarch in so hohem Ansehen, und ist mit so erhabener Würde bekleidet, daß sein Wort die höchste Sanction verleiht: ../JstKs daher eigentlich weniger konstitutionell richtig, daß der Monarch von seiner persönlichen Seite eine nochmalige Prüfung verspricht, vornitnmt -ünd den Erfolg durch: einen- Erlaße der:'zwar durch das::Staatsütinisterium läuft,-- aber - i ohne : öon; eU) nein! Mnister^'gegengezeichnet zusein- 'unmittelbar atmete n.en.Dritten.?, gerichtet ist:^ so erinnert. wM,M HM^dM eine -.-solche CabiyetsprdreM -der 7vorm^rzlichett/.Z.eit lige und ■ unbedingte - Gesetzeskraft hatte.r ^DierNufhebuM der. ftaglicheh. - zwei . -Paragraphen des/Zudengesetzey WH 18,4 7;j zirnd.: die'Verleihung totaler bürgerliKK undi staatsz bürgerlicher Gleichberechtigung, durch, die?, schon durch 'das, vom vereinigten-Landtage^HotirtesEfttz von -1848: -ist nun ^eben,foin .der--.altenIabsylMWschM wie in.-der neuen eonftitutionellenWeW ausgesprochen und selbst, der Feudalste der.Feudalen kann?; nichts.- mehr dagegen einwenden. -Nicht blos von: der? RchnMühne des- Abgeordnetenhauses, nicht blos--aus-demMÜMtzr-W Staats Ministeriums, sondern auch -aus jdenrCabinetkes allerhöchsten Regenten ist der Ausspruch?-erstoffeno:.:Dies. also ist der Ausgang jener letzten Anstrengungen der: reactionaren Partei und ihrer höchsten Spitzen.: / - - - u i & Aber es ist noch mehr geschehen. .-Ausdem Mundr des Prinz-Regenten -ist für, diejenigen Juden-' welche bereits: ein obrigkeitliches Amt -bekleidet haben, - ein Zeug-? niß: der! Tüchtigkeit und der Pflichttreue ergangen-,/das mit einem Male alle Lügen und Verleumdungen-Anserer Gegner niederschlägt. Es ist ein Zeugniß, welches ein Regent ausspricht, dm seine hohe Stellung an sich von jeder Parteilichkeit..fern.hältden ab,ex/auch die Festigkeit, die Gerechtigkeit und Biederkeft. seines. WarakteA iw dkm "kürzen Zeiträume' gezeichnet haben. Ein solches Zeugniß kann nur nach umsichtiger Prüfungder Thatsachen. gegeben mordenLsein. Ein - - solches Zeugniß hat einen g e sch ich t B ch e<n Werth; und - wenn wir: noch jenes i Zeugniß --des/Kaisers- JustiniM bewahren, mit, welchem kr die Ausschließung?de.rftJüdpsi von den Staätsämterneinleitete,, daß dieser, AM kei n es-- wegs. geschehe/. - weil die^ Juden: ihn - durch ihre Hnudlüns gen verdient hätten-so: mögen.wir auch/dieses/B'euO niß des preußischen;Prinz-Regenten: dem-Gedäch'tniß -übergeben, mit welchem , er die Anerkennung unserer^ Gleichberechtigung, einleitet. Man wird? uns:! wahrlich micht der Eitelkeit zeihen, wenn wir : solche i Zeugnisse:- gewissenhaft registriren/ denn:-sie sind der wahrhafte- Trost-?. d,ie--einzige Entschädigung für -: die : Jahrtausende ..lang sortgesetz-- ten Beschimpfungen,-, unh die,-.ja;moch'- uicht'-Mfg^ hört haben.-! Abernochkitten andern! Werth; legen wir auf / diesew -Erlaß? -üM dieses - Zeugniß des: Prinz -Regens ten, nämlich um des, unermeßlichen: moralischenMndxucks wegen/:den. sie auf dasgesummte.Volk.üben müssem: -.NiM blos-'d^' factische-Inhalt',? -sondern: auch nder.L ganze-,-Tenor mußauf -die - GesinnMg und. Anficht:: des'^Volkes^eM

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