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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-07-24 · Heft 30 (24.7.1860) · p. Seite 440

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 30 (24.7.1860)
Date
1860-07-24
Page
Seite 440 (sequence 2)
Language
German
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M thatkräftigst zu fördern, auch für.unser Recht und unsre Pflicht, desWK O KrKebtzNArnd-ArEMame^^ ü Zu diesem - Ende halten wir es ^°dtiM8L, Faller' , S°GM GV»>WgG°«'KdiKKK>WrM^^ längst' alle Besonderheir'abgelegt haben, dieselbe Aufforderung an Alle ergehen zu lassen, welche der Minister an die Rabbiner gerichtet. Vt' Vor AsseW^HMe^t.^Estch Zi?r AM mcht^sn; ^Gnt- 44« °» 1 L l Einfluß. fernen MMZ«BD«WÄn der Zeit an, wo unsre Väter das heilige Land pMeßen^ und verlassen mußten, haben sie in allen Länder^ die Kleidung der Völker in deren E^dMchM angenommen. Die Juden in Rom kleideten stch römisch, wie die in Alerandrien alerandrinisch. Mo?, irgend bi?? -"iitT "flS* schehen.^ SMst' die°'jüdisch-polnisch» e Tracht ist^uff-keineandne!'Äerse!^tstg^m,-'.!va---ste.MichtS.An^eres^lssbie-. entstellte^nationale Tracht der Altpolen, so geworden nach chxnMorschrjsten verschiedener/p Mischer/Mnige,.- wdlche/die: chud.e.n voyiHrem-christlichen.Upterthänen.- snschmachvoller Meise-mntexsch Men Wollten-! ist»)-.-Es--kann also hier von .ÜMN; durchaus! iNicht die Rede« sein,'-um - so; w eniger, - als?-diese-polnische Tracht-weder einen jüdisch nationalen, -uoch /religiösey Ursprung hat, 'vielmehr ursprünglich die iMtzidungk'.eiMS/rnWMisch.en;Mvlkes-.;:gewefewM'--)... . vutffim getrachtet es; -als. eine -der fchmählichsten?Partien .per Mittelalterlichen Gesetzgebung,.: daß sie den Zudemjauf- ^rlegt.e,?;zinm^gelben Flecken- oder? ein--gelbes-Horn an der Mütze,-M itragem-!!.um Fr.so der - Verhöhnung unduMißchanM-ng?de.s Pöbels; Preis zu geben; man machtz-esden LMohaMedanischen. ,Staaten« -zum - bittersten Vorwurf, :daß sie -dse^iJudem-zwingensich tit : gewisse Farben izu kleiden-— ^und-imum--wollte.MM.--, wider', -den.-Willen der Regierung -.eine.Fracht beibehalten, .welche dieselbe Wirkung -hat,; -wie One -gelbenMecken.und .diebraune;oder schwarze Kleidersarbechn-.Orient?. -?. - -- noi^-Es.'-konnten Einige , sagen: was. kommt auf die Kleidung an? die Gesinnungist es-- welche den Anhänger des Mterlandes ausmacht. . Wiederholen nicht off genugi unsre - --.Gegner /auch..-in: den westeuropäischen Ländern,. wodie Juchen-seine-hejpndere Tracht haben,--.daß diese allen natioryäley und patriotischen Eifers baar seien, und wollen-sie limmer-.--noch - als Nation innerhalb der Nation - kennzeichnen-und? ab sondern?) -Das Letztere ist wahr, aber, es -ge- /'schieht;;-eben; nur i von unfern gehässigsten rGegnern; - ihre, r Stimme oerhglli rimmer -mehr und verliert allmählig-allen \ Wie aber da, wo selbst die Freunde, Diejenigen, welche dM Juden gern in den Kreis^der vol^erechtigtäi^^iEiufnehd- WAeM $ Missen? MitMichMUK die Fmm .HKWMeMrsHeiMnNgGchgültig, sie ist der AusMuck des Wesens, und ww-chartnäckig auf ein unterscheidendes Zeichen besteht, will allerdings sich unterscheiden, und bewahrt Anschauungen und nicht . ehze vollständige Umwandlung der gesammten Masse hinsichtlich der Tracht erwarten. Alt eingewurzelte Bräuche l? Und^iiten i'affm stchUnr'emals, es sei denn durch despotischen Zwäng, an Einem Tage aufheben. Dreifaches wird -de; Ersüllung entgegenstehen: der Fanatismus, der nicht den Anfang.weiterer sieht; die .Gewohnheit, welche namentlich ältere Personen sich von der KleidiMg, - Mit welcher M stch seit Kindesbeinen..bedK^,Haben, ungern) ja schmerzlich' trennen läßt; endlich die Armuth, für welche es wahrlich keine Kleinigkeit i-st,? sich völlig neue, Kleidungsstücke ,anzuschMm, MMmM datzGpM AllMWaus an, -daß. die Beffergesinnten, Diejenigen;/ -welche die Mchtigkeit-der''FEruntz-'--und.'^ie Wichtigkeit deslZeit- .Punktes einftheN? mit^ entschiedener Energie uiid Thätkraft handeln. Die Armuth Muß unterstützt^uÄ ^ihr neue'Kleidung Angeboten werden. 'Die EieivohHei'l 'üiußdurch^d<is Beispiel.überwunden "und namentlich;pse..fügend.,herbeigezogen werden. Bleibt dann auchdas-Haustein-der Fanatiker und der Alten übrig, so erkennen.doch Regierung und Volk, daß der Kern der Juden ihren Jntensionen willig ist, bil HUt^mMstf^ltsam die Erledigung dieser ganzen Frage bringen wird. Was aber.; wird die, Folge sein-, u wenn das Rescript des... MinisterH^wirknilgSlos., v orübergeht?. -- I^w^d die Siaäi'sregierüng ' enMließk' sich^zw sinem Hwangsgejetze und beschreitet hiermit nnE Weg, der einem constitutionellew-Staate. wenig änsteht und der zuchest! traurigsten Eonseqüenzen führt; oder sie läßtden Gegenstand, fallen, hiermit -aberauch die Anbahnung bürgerlicher Gleichstellung^ - - Jedenfalls 'aber würde eine' tiefe Erbitterung -gegen die,Juden daraus resultiren; die.imAllgemeineMund vorkommenden Falles sich unsern.Glaubensgenossen ^in härtester.- Weise; würdefühlbar machend Und dies ist denn auch , d er-Punkt/: - von - welchem 'ausdie wefteutopäischen Juden ein entschiedenes Wort Miitzusprechen -berechtigt sind. Denn: einerseits liegt es-im wohlverstandenen Interesse auch dieser, .daß die Zahl-.der-Staaten/M welchen-die Juden

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