Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 26 (26.6.1860)
- Date
- 1860-06-26
- Page
- Seite 389 (sequence 7)
- Language
- German
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lodiew'daseW-der^zweiten Weife des^PhrygischenaM Diese MelödLömMd.ialten Mrsprüngs -und die -vhrygische wie die mirolydifche Tonart stempeltlste izrtrü r ü lten Meist. Frest lich^mustmatt «gestshen/'Mß'-- rtnfre.-iBorfahrsni-Vieftn'-iGesWg^idchLeiy^MmDrientakischerrD-idürchi:^ diele' Cölö^ raturm^undiBerzierüttgesti verunstaltet habestunsre'Aus-' gäbe ^ist res^aber> dieft Gesänge ^so Mt wie möglich zu vereinfachdn-^stevost>dest hineistgedrüngenenSchlackestzu läutern/, mm-sie' zu-ihrer ursprünglichen Reinheit ünd-Einfachh'eit'zurückzuführen, was^ich meinerseits dadurch bewirkt zu - hüben - glaube, daß ich beiderartigen Melismen/ ' die ich nurn als Antiquität hinstellte, —i! stets'eine Reihe mit einfacher ^Melodie: hittzugefügt rhäve.- UeLrigetts ist es eines Jedem Sache/ -Uach richtiger' Auffassung von dergleichen Melodien-'stets mur - -seinem'igetäuterten-Geschmacke zu folgen/ und 'dieselben-so vereinfacht wie möglich-vorzutragett. 'Die harmonischen-AwischenfAtze'lstttdnut von' einettst einfachen Q.Uartett'Mtz228 vo'ee zu ProdMirettst-Hierbei' glaube ich 'die BehaA-pchnglMfstellM^üWntten---dM'eMsölchsPiece, mit gutem Verstättdnißnünd'angemessener Kenntniß und Fähigkeit'vorgetrügeN,- den erhebendsten -Eindruck'machen und zur höchsten Andacht 'stimmen wird. Der musikalische Beweis 'hierfür ist der, daß selbst die traditionellen Melodien der Kirche in -den alten Kirchentonarten zu den besten und schönsten-ihrer Choräle-lgehörett,-wie Professor Morr in seiner Compositions-Lehre bemerkt. Es versteht sich' indessen von selbst, daß solche Piecest bei uns nur selten vorgetragen werden dürfen, als etwa an den hohen ^Festtagen der ^wo die recitativischen Gebete vorherrschend sind und ^ett 'größten Theil unseres Gottesdienstes ausfüllen.. Doch auch., an solchen Tagen muß der Chorgesang stets die erste Stelle einnehmen und jener Gesang '-nur mit diesem abwechselnd-Wird 'in Hand gehen nfc rtsri- - bü nt-»- bar Htn fh&n 'stchrr ■ Snb ■; Man könnte vielleicht die'Frage aüfwerstn,wozu eigentlich! diese'- alten- Melodien'und dis alten- Kirchentottarten dMW.'föllsüz dawir doch'Mt unstrtst neuest) im höchstenGrade-vervollkominneten uüd'dübei noch'immer im-EMschEest-Hegriffeneü-Systeme M Musik uns^vdssstandig - begstügett^könnem-) Meist wir sehen'ja) saß dm christliche Kirche ^viele'Mdlodiest der Art in 'den alten Kirchentonarten aufbewahrt und ihnen den Vorzug gegeben hat^ strnestchaben M gvöMn'HMest dir Müsik, wie z. .B. Haydn, shästhel, Meihovest?ze sich bestrebt, in den alten Kirchentonarten. jit. comp.oniren, und wir sollen nun unsre Melodien, die wir aus wem. frühesten Alterthume her haben, ohne Grund (vielleicht nur aus Abneigung gegen alles' Alterthümliche, oder aüsslnVeststkniß'sesselbM/garst. Kwerftn? Meines ErstchtE sind wir sm" Gegestthetk verpstichrct, - 'gerade diese alten Melodien nach ünsernt' jDgen Systeme der Musik undbest Theorie srr hüvmvnistre'n und zuMereinfachen) üM"sie 'zuMnsetm Go'tte'sdidnD brauchbar, zst müchem'' Wenn mün nvch' dazu 'bedenkt,' welchen Gewinn wir daraus 'zu erMest' ich Nastde 'sistd) iüdem wlr Lei unstrm neuen Systeme must erste Dür - und eme Moll- Töttarl' besitzen,'' 'während' wir bsstjiMdtti ältest SyHmä dtei verschiedene Dür und' eben sst viele'Mvll-Tönartm haben, so wird wohl jeder Musiker mistgestehen müssen, daß dstse' Verschiedenheit der' Melodien sind HatMöttstst' zum''bedeutendsten Nutzen und Vörtheil für ' unfern Gostesdieüst beitragen muß. ' ' '" ' '' s s H. W e i n tr a üb. .. ' v‘-Uf* o to sch i n)' im Februar?'' ,Ä IstKBÖ “'bbb ni»brib'V?baibbh’ bb' bpsb1 fciateS'''tfaBb M' btt' bnasp; öai; vbpir'^Ssba''' ,drn''^mrOb-r' sstbb' Ub' Cft'Wn'st-^vr^p')' \bK-pstbb'Ö Db'^rs'S^atir -»ÄÄ Die ältere talmudische Ägada chat sich in den letzten Decennien, wie so manches Ändere , das "eine vörattgegangene Zeitrichtung schon über Börv geworfen glaubte, ihr Recht und ihre Anerkennustg wiedtzrgbvoiMn. 'Man' ist in der Neuern jüdischen'Predigt von der früher beliebten, ganz nach christlich honriletischer 'Schablone' ''sich''Wtenden, alles specifisch JudlscheübergehendeNMethodevielfach abgekommen, indem' m an - einseh eü 'gelernt' (was Namentlich auch - von dem geschätzten Redacteur d. Bl. schon' oft hervorgehoben worden), daß' zwar der Standststnkt'der alten Deraschöt'überwunden sei/ 'nichts desto'Mniger ülier Alles, was an jenen Urtypus' südischer Aeutunstsweise', an den reichest Schatz des Midraschischen anMngt/ n'öch' immer einen eigenthümlichen Zauber auf das Ohr sind' das Herz des jüdischen Zuhörers aüsM',' 'Und Mast" daher nicht übel daran thut) 'einigs jener' ühpigest'orientalischen 'Goldblirmen 'ist^ Vas/ moderne' Gewünd^'det.ZW predigten mit zü' verwebem '' Nvch''stidhr'''abÄ' .M eW historisch wisiettschaftkichs /Forschung sich ' der 1 Mdischen Oucllen bemächtigt/ und müst hät'stngdftingms'diesgichen ^Fündgrudän' tälMudW-nMaMsiher' "Uzähliüigen, Berichte und Sägen zu[ustte^süchen und' zu rein 'jbissenschaftlichen' ünd'stt'chäolögischest ZweM zÜ'hestutzen? Weist: es' sich' nun nicht Wgnen läßt^ daß matt Mit der erDu Ausbeute dieser oft 'in der That mdistersch geführten' lintersuchungen sich zufrieden geben kann, so unterliegt es um so weniger- Wem Zweiftst^daß) siüÄal'ist Viöse'dun-