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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-06-19 · Heft 25 (19.6.1860) · p. Seite 369

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 25 (19.6.1860)
Date
1860-06-19
Page
Seite 369 (sequence 3)
Language
German
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«nter Weglassung, all.er Besonderheiten, b)^ die Worte: „Ich schwöre bei Gott dem Allmächtigen und Allwissenden, daß u. s. w., so wahr mir Gott Helfe^:ials'iFormel!fiwldie von den Bekennern des jüdischen Glaubens^-zu lleistenden MstfeMHeP.MHestA5chten. - Die Petition/ daddnmusgehend, daß die Angelegenheit des Judeneides ist diesem Jahrhundert-namWlkch^ bon-allen Seitim beleuchtet 'worden, und' auf" einige ' hervorragende^ Schriften und. Gutachten jüdischer Autoritäten ckurzhinweisend, erinnert-' daran, daß bereits 'vor zehn fahren tam -3. April 1850).nn^smit sachkundigem Aussprüchen und den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung übereinstimmendes Gesuch" vondemselben Vorstande im Austrage' bon 400 Gemeinden überreicht worden, Uber „nicht nur' unberücksichtigt, sondern-lauch.'unbeantwortet igebliebest sei." Die..Bittsteller erachten es als ihre Psticht, der allgemeinen. -UeberzeugungderDreußischen Staatsbürger Mischen Glaubens Ausdruckft; gebest. und es^> außzusWch.elY,^daß »die rgegenwärstgenMrmetr.jd,es.,Judeneides ihrem religiösen Bewußtsein nicht entsprechen,unh sie dieselben mit ihren Hegriffen vpn der Würde und Heiligkeit des Schwu.ractes nicht in Einklang zu bringen vermögen. DieHeMon ^we,ndet/M sowohl gegen die eigentliche Eidesformel als gegen die damit verbundenen besonderst WödälitÄeLi,'' ÄarüMlich-'Ras"SHWörest in^ der Synagoge, insbesonderrWWerstra'hstung Seitens eines sogenannten „Gelehrten", deren Beseitigung im Interesse des einfachen und minder kostspieligen Proceßverfahrens selbst allgemeiner^ Hedeutu.ng, Hat, da.die, MlierendexPartei, ob Christ oder Jude, die besondern Kosten des Judeneides tragen 'müß,''die' auch 'beini bloßen Aeu'geneibe sticht wegfallen'''^ ' :/viirrba i^'!? i; ■ ÄmstÄ m ab^ welchen-l Erfolg diese Petition haben wcrde/^ f -M: ■■ s V - n ' Nächdeck^n der L)std< Post eine Erklärung die gci^ stig'e 'Gesteinschaft f'lj Clemens ' v. Klinköwsir!öm! mit - beinRedäcteur' bE Menest^irchenzeitung übgelehnt HM, träk'vr.' BMneV v'orgesiern in 'jenem BlaÜe Eder Pto- - vöcatiön stüf/'str fördert den llrhebedjenerErklätuUg a'üst! seinen' Rastest^ zu' stestnen?' Nr3 erhalt' nün' darauf' in 'bfc Osid. Poss'folgenden Kescheid: - ' " ' ' ,,Meist Mes 'stMfletzws'Mört' äri'den Redäetdür und Eigenthustestder Wiener UlrchenzeÜüng.' Ungescheüt stenüe ich 'Aich W den''ve^aNttvortllcheN Ürheder' den nach streik nen eigenen Worten verfaßten, mit meinestvöllen ZustimL mung veröffentlichten, auf Grundlage der zuverlässigsten Aussage beruhenden Abwehr in der Ostd. Post vom 18. Mai 3;"- Die stühen-Ausfälle'der WiAOiKircheriMung^ Mönlmich -"M- - gleicher- Waffe ^zürückzuweifen,^'List ich' iilU Mann' ö'ön' Erziehung' undstrengkathölischer VhiB'WWlfg ästK-Mand:-'NlerMs N^KMHkdUstwöM"-^ r'; Ein ^Israelit titr P ari^ cherr^ Nh'är'ldsMr ckü ß^* *)' will'eine Denkmünze' auf1 die' 'jüngst/ erstoffenkn k) 'kst Verördnuirgen prägest und fördttt -Mstsraelittschest'Vorstände zu SÜhscriptionen ' 'auf.; Die ersten5 £ief <§Ä$ate! Haben der' österreichische Kaiftr/' die Kaiserin und -der-ÄrorlpriH Mzustehstest/geruhst 'Äest/küstMkHä^die'Äbstttz't,^-1 Ü^/o' des Ertrages für dieWittiven Und Waisen-' der im itali^ stisch'en-'MldzLge'^estlldtest ck?--k^ österreichischen Ärieger zu spenden. ' Es ist" zu -hoffen,^ daß-'die'Betheiligustg an diesen schonen Wirke' emö rechst allgemeine feist werde.'Der Preis ist auf 20 'Fl.'ö. W. pe'r Stück feMsetz, doch M er-erst-bei Empfang 'der"Müüze' gWlt? Dahingegen lauten die Berichte über die'FeindsetM kelteN, -Mche' ist dest Masse'dstrch"Polnische B'eümte und Geistliche in' Galiziest 'astWtzf-^wotden/Äch trübselig' Aus Rze s z ow' (Galiziens müdetAan^er Wreffe^ Unter bem '2S. Mai^olgestdes:^^ Äln '1'5/Mäi kamen einige pölnifche'^BäüM-Ait'Ma^cheiM^aÄf K^/ÄrÜnd des i'fsta e l r L rfch e st AckerbütgersMeikach' Sturmwind istSstiltzst Und'' erklärten, sie Wollten' btcfcS!ibaöi6rn ':tn'cät: als hundert Jahren einestjüdischest Familie,' dist Vörfahren des gegenwärtigen Eigenthünlers/ gehört/ ümgräben!^ Ami 16/ Erschien abetnials einstnoch/Noßere Mest^st'ÜZdlks und grub Üstter Drohüngen gegen M Sohststes BeWrs,'welch er- 'gegen diese'GewäMHÄtigkeit p'rpt'estirte/ M'^ÄdAirkL lich um.; Der erbgesessene! jüdische'Grundeigenthümer /hat bereits -gegen die Urheber dieser^ so chändgreiflichen Polemik gegen die BefitzfähigkeiL der Israeliten Klage erhoben.U -Etne noch ärgere GewaltthLtigkeit erduldete- 1>ie israelitische Gemeinde zu Glögow/ 'Dieser' wmde/'bereitS-'M"1 Nl-RvbrM ber '-1850 von! dem Dominium! die-amtliche Mlaubntß/ertheilt) „Sabbathschnürst^ äufzustannett.' Da"shäter ein'großer Theil! der Gemeinde durch einen Brand' verheert wurde,- sd-machtemast-lange/vost^dieftr amtlichen Erlaubnißkeindn Gesträuch; ' erst dieses Jahr wollte' matt'"am '16. Mai die- Sabbathschnüre aNle'geni ' -Auf Ersuchestdest isrMiti-- scheU Gemeinde erklärten -die ^chriMchWOMitLkenMgM^ thüüier Änfangs,- der Anlegung ' der Schnüre'ckeiWMttdernißr in - dest Weg- -legest zu AMM.'-5Mst"deAstMUW^M jMch - wolltestffe! Vie'Anlegustg''' nur/ jgegest'ELlaubtt'ißld'M Geistlichen gestatten, sonst HLiien fic ooti M OriÄichW -!«/-- nt'•[ /i-i *) 53, rue Lourdou-Villenouve. 25*

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