Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 25 (19.6.1860)
- Date
- 1860-06-19
- Page
- Seite 368 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 76% known words query
- IRI
…/3224737-3226202-3226228--18662-3247637- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
]| j . 3 Jf sorgen, und weil ich Lust zum Studiren hatte, mich nach Trier zu dringen, um dort das Nöthige für meine t-retMisAlduM^>k. verKüöffm.-, ,1A. Ä) °"tMAM«dtzD°Lchß nm^llar^u^te. .Dß^darüver^rn die großt?Älgst setzt, ging zur Oberin und erzählte, was ich gehört, so daß diese mich gleich in ein Zimmer schloß. Darauf.' schickte sie nach Benrath ^«wohith sich .der«Herr Caplan 7mu b°g»MNM^s°ZGMW°«MffW. - Noch immer saß ich im Klosters denn nach Haufe^zu gehen, war ich zu bange. Auf einmal ging die Thür auf und eine Klosterschwester nach dem Rhein, wo er meiner wartete.' Er stieg mit mir, ohne daß ich wußte wohin, in einen, Aachen, und. , brachte mich nach Richrad, wo wir übernachteten. Den anders Morgen fuhren wir nach Cöln, wo er mich des Mendss> gegen 10 . Uhr ./in >ein Haus erbrachte,«einem Klo-, ster WMU' M'^vort' HMMrlM' Ar Mch^'ÄMwMesi.^ Wie ich die Zeit dort zugebracht habe, läßt sich leicht denfj j 1 .tzMtz^ÜlrL ,f-S ich - nicht auszudrücken, aber mein "Herz "'glüht' vor .Liebe und Dankbarkeit. Weil ich es als meinen Berufffihle, Lehren «zu wrÄden, fo^ eL. ^r^eA DsctEKil- ^MIDerr W AWGLHU^ Franffurt^zu Wicken uW vort Mim MsMiMri, welches ich denn auch freudig annehme. In der Hoffnung, daß Sie mir einen Fehler, welcher in der Verblendung geschehen ist, verzeihen werden, grüßt hochachis4«r^ ®wnrmimu «.«. s Aus_ diesem Schreiben .des 16jährigen Mädchens er- ^Mmt^Äe ganze Angelegenheit in klarstem Lichte. Für-?wHhA^E mvchen7-enlWÄselhteneifer an sich Niemandem zum Vorwurf. Wenn aber ein junges unerfahre- ^s Mädchen ^hinter dem Rücken der Verwandten bekehrt und ^föga? unter Vorspiegelung der Einwilligung ihres .gentliche^UebelVliegt..^ochsanderWos^W^ 'MMgidnsustterrichd in st/ew'/KeiE Gemeindek 'ist dA'Ursache vieler, vieler Mißstand'^'. Änsere' s. g. Orthodoren .ken^.„T)^s^archerNzMoMnS.Hm. eist.FxäulM'z^i, n^fr l | AM jhA MinH^eK WH j Mh u.^d,»h ä t t,e M.mdfe ^iNjwiflsgMg z^Sauf> / '$$ g.e.b MstMM.MorM ^arn ^er, mit- .feiner i/Schwei M ggch Mln.unh^stlgtp, nreine.GMchLste^stlch-ten mich j derKite^ ,.Me 0 ,fo; .ganzdoch, nM WMe- \ D.^nn. .gab .er..Mir.noch einigst Unterricht,, stößte f Mr Mutz.j^rUn^giM ^it^nnr,WN.KiGe^wo ich„H - -AsgMart.j.f^r„.Mchtve^^ und^.pinps . Küsters sgetMft \ wur^e. Hielten ^Mch^r^kam he^ Mater. in, Hej gleit,ung.des^DolizeicomyüssE und,..hofte.Michzsort.^^,^r; i?ölrs,?)var.^^^nach ‘ Duisburg,, wo.,ich; vp|r^ meiner. Famuie.rechtLiebevoll,)rnd ohne, heu geängstet: ^orwurf ausgenommen wurde. ^Hexr , Doctor Sßilch enseld aus,Müsseld orf lrrd^ mich, ein, die. Feiertage dorthire zukomylenumd/rp. Fesexlichke^., der^ Koustr-» ^MtiorzjNzihjbeizuwohnen, welches ich denn, auch freudig, an- .,nahnr. / .Er .setzte, mix Wser^ und.die/katholische Relfgion / LM aufeinander, wnd.,nahm. Dich^,j wH ich. ef wünschte, j .l^ieder^E eine reumüthige Audin^aus.und gab mir B.uß-' wexke^Msr^dgmit, ich Goii< / )>en , ich,.so, schwer beleidigt - hgbg,.wieder^MWne.,^O,.,.uüe..glücklich fühle,ich,mich l ich. aus uneiner VeOlenhung erdacht bizrs An l .,dM ^Kreist: -Miner^ hieben Familie,, als / eins reumüthiges \ KM wscher ,aufAenommen zu sein.!... Die / dankbaren G.e-; wor.HMMd. den.Menschen/. wMe>stch l ^ejM MchchgchhM st. M, arMhmM empsinde,. beMg \ wollen es nicht einsehen, daß, je mehr die allgemeine Bildungin., Hie-Mdische!-Maffk..emdriygt,: haKihMtzAerenw- Äienchesen s^Küneist ohttesWstlöÜll^r^ ^nd^der-bloße „DawnMWÄMicht'...HNMhxMÄüA/"M zW^Anden aüszuniachen und' ihn sim JudenthumWfMuhWeN^ ^Tue Minen iGemeindery stnd: abepn aussKangeL au ^itteül auf Mhrc!j;sheschtaM|sdie -nichts ,zü HiekenuvEogens^ Das :jämge/ Mädchen hatte oßenbar . gaxu keine. ^MNtnisi ihrer Religion gehabt. Der Antrag auf Untersuchung gegen den Cäplan B. ist, wie wir^hören^KMckg^ögM ^nHrddt^ weil die Erbitterung in Zons .gegen die Juden so^, schon sehr groß ist, so daß sie vielfach 'Varünier z'u' beiden haben. ./■•.jiii n(\h uj [ü-J-rSi -ntl '"j?j;/u,;' ■ •-,■'/ :u> (f;-t-’iu r!. vnot /jri' .Rußlands77-Dreußen.,—,y,esterrMch.^-7;. , . v-;.r‘ - i: FrankMich..: ’!■ W'A-Uv(^ .'-'i/i (Schluss) rSf .ro / ’ir/f jssf.jt'i Mie schon , früher.in diesen Blättern berichtet worden, hat, .der: Holland de^H.ea: li n eF,H,exne.chd^ in,Ver^etun g von beinahe 4.Y 0 ^emeHdeMorstanhen. .eine. Ketitio^san das. .StaytsMmisterium, ..gerMeh,. welche ^.dasselbe anHeht, darauschinzuwirken,. .daß^ im. Mege.her Gesetzgebungn).. dje MsthyurMge^stn^de^