Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 24 (12.6.1860)
- Date
- 1860-06-12
- Page
- Seite 357 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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,^ >-DsEM-.Md. HDeren Bürgttschulen sind Mit sehr .yexeWeften MBWhMbn.KoWMMql-AnstalLen. und.:än der -verwiegenden^ .Mehrzahs,oAye ßcpnftsfiynellen^ Charakter. - ,,Bon^hMpWersiMey Mdftchsstnd.diejenigen zu Kö- .nigsbeW, .Hr^MwaldAndHalleftatutenmäßig/confessionell '.evangxsisch^i HnsiMeI-M^jyligW^zu - Bonn - und ^.-Breslau jhaben r,einW^pgritDWeWCHnrMe.r/! Micher -in -den Statuten >der/ ersiern M^Hlchex-Meift^ansZeprägt ist-6daß an ^Wen-nur /evangelische und katholische -Lehrer mngestellt werden.. dürsey^g Sy Hen. S.taWen^ der- Universität- MreSlau findet Lstch^dagegen-kstne ausdrÜÄiche. Bestimmung:,^welche Mhestxestba^de.rÄnste.lluyg Mn Judey -entgegengesetzt werden könnte. Die Universität-.-zuMerlrn hat.keineniconftssio,nelle.n^dse..the,ologMe:Unb^ zu .Münsterejnen, confeffionell^ Katholischen, -Charakter.;. rf,.,,.,.4$$- .VE^Hendem,^ exgiebt-.. sich, für, den Messort der UnterIi^ts-V.erwaltung,. .dasi^KN ösientsichenMolksschulen, an S.^u^ehMDimtM/en^^an^Mmynsiem und: ProgymnajAn, fß.' wsean.den.Üniversisätey, zu Königsberg, {Greifsiöald/ ^alle /stnss Bönw und an der Äikademie, zu Münster Juden' überhaupt nicht," an denÄeal- und höheren Bürgerschulen aber nur in so fern als Lehrer angesiellt werden dutfen, 'als dieselben wederHei ihrer Gründung, noch später durch besondere MrMrüngen der Stifter einen die Anstellüng 'von Juden ausschließenden confessionellen Charaktererhalten haben, resp. erhalten werden. Demgemäß werden auch nurän Schulen dieser Kategorie Juden zur Absölvirung des sogenannten pädagogischen Probejahrs' zugelassen werden dürfen. ' ' " - '' -,Hinsichtlich der UniversitätenBerlinsindBreslau ist, wie.-bemerkt/aus vest^SMütten 'ÄmHinderniß' gegen die Anstellung von Juden als Lehrer nicht zu entnehmen. -u/-ZuOrganenderSchuläufsicht,insbesondere zuSchulräthen,lsinduJudew wegen der aus -obigen Ausführungen sich/, von -selbst - ergebenden Bedenken 'Nicht 'geeignet: j '„Von d^n übrigen AeMtern'im Ressort der Unterrichts- Verwaltung und' von - den * AemternJ int Ressort' der' Medicinal-Verw'altung- 'sind- Juden -als/ solche schon Mach dem Gesetz-vomn23: Zült; - nicht üüsgeschlossen ^gewesen: Als Kreisphysiker fungiren bereits.Mehrere 'Indem ''' .. i,-PqD.iMeffott der-.Leideril-gtzMichmrAbchMimßen>'Hes Minifte.riuwssist bei. der? vorliegenden Friige-'-nicht-ünmitteVarsjWMigt.f^ ars ...Die Widerlegung der Ansichten und Beweise des Herrn Ministers,ist--so -leicht,- daß -man sie' darum-unterlassen Möchte. Seine beiden Argumente sind: daß. die- UnterrichtsüNstalten in Preußen/nä.ch dem confessionellen Charakter ihrer ^Stiftung; oder>-des ),AlthergMachten^i'zw-bimrHeilenünd die christliche- Religion - die-Grundlage -ünd - den- Zweck der Anstalten: bildet Was: Has> Erstere^r betrifft? ssd r'müßtewaus diesem Grunde sehr viele Anstalten dem Kathol-icismuszürückgegebem werden/ selbst Mi Gegenden,-wo es^ kaum Katholiken, giebt/ da ste-in^katholifcher^Zcitgefliftetwörden. Was: müßte r überhaupt^ das -preußische Schulwefenufür eine Gestalt annehmon-- wenN'idasi-MltheWbracht'e^' seine wesentliche- -Norm?fein und geblieben fein-sollte!-/- Es giebt kein Gehiet-kdes-Lebens mnd^der Wissenschaft, auswelchem die Zeitz und die Entwickelung, des-Geistesüicht eine völlige :U-mwanMng-.'hrrvochMachi-chLM^ndrh'ieset--gegeMb'eL sollen^ eins Paar!?jüdische Lehrer -an öffentlichen''Schulen nicht-angestellt werden können/-weilies-'eben — nicht-alt^ hergebracht seiö sollen an -gewissen-Universitäten Juden/ mnd wenn sie! zu. Hemhöchsten Eapaeitäten - der^ Wissenschaftgeh ören, als Professoren, michil. fungiten GnNbchweil in M veralteten Stistüngsurkunde «uß. vowMkgMschM''öber katholischen? Lehrern Hie Rede > ist!-Uttd Her Staat/l'derMtdem ganz - andere? Grundlagen erlangt rchütj' - -söll' ftine/ den Untexthan en aller.Confessivüen'-entssießendewMttelwetw enden /können-:: sich-aber von HemWotte/eiM längst begrab benen Zeit. beherrschen»-läffent-- Das zweite Argument ist bekanntlich noch weniger? stichhaltig-, -da^Philölogie, Mäthematikc Md Namrwissenschaften/ 'ZeichnenuNd Kalligraphie von der untersten bis-zur-höchstenStufe Niemalseinen religioftnChäräkteBhirbettl^Mdeß'tstHine solche'Polemik».iu>der Dhatunnütz. - -Mur e in Gedanke rdgtsich Hei Betrachtung der Sachlage im Justiz - und Lehrfache iNNns auf:. als:mLNmvchr.'den-Südett^diö'^eiheit)?ÄewMb^^u betteiben, -bestritt/ und 'die einzelnen'-Gewerbetteibe'ndeü/ Krämer, Schneider, u.. ft ft sich-geßettl'dir'ÄülaffM^vdr Äüden zu ihren Gewerbenheftig erklärten-^-- wie schalt man auftden kleinlichen Geist/' aüfHen KrämerNeid, der Gevatter Schneider- und Handschuhmacher beherrsche. -Dieft Classen find , jetzt vollständig -gerechtfertigt, -da - man in höheren Schichten, nachdem sich die Jüdenftäge bis zu 'diesen erhoben .hatauch - keine - anderen Motive -erblickt:--'Es ist einmal sso:-!der(Nächtwächter-'will-l dre JüNn'Dllen Alles werden/ckönnen?/nur kM-Mach'twä'ch'iü?'lüTf-4 -wr-^: DaMbe-MaihestjMingL-S/28ÄlunMAö:^H12/Noch einewlArtM ufttct brrf -jüdischer Schüler über empfangenen^ RtlrgihnsstüteMchi"/ den wir hier nicht fehlen -lassen dürfetr. : -/Disse Frage findet ihre ErörtetÄNg in-folgendem von der Unterrichts-Commifsiow des HAüfts Her 'Abgeordneten erstatteten-Bericht/^' »n‘Ha,w>h