Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 24 (12.6.1860)
- Date
- 1860-06-12
- Page
- Seite 352 (sequence 2)
- Language
- German
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!• P r SS Widersprüche, solche gewaltige Eingriffe ^in ^ie heiligsten Menschenrechte, daß bpt Fortbestand Ln einemReHM staatKrnHiigW KPth^t^in^entscfÄ# Mdenkann) DaMaMA^LMHbH^H MW MM thumeEultusfteihett zuManut, und mnlsUben^die ReM? emer vom Staate gesetzlich anerkannten Kirche und Religionsgesellschaft .eingeräumt, woraus auch die §§. 122b:> i 278 ä., e., 302 und 3()3 hes StMHesetzes' HinstchthMergehen,,der^RMeiA^FDlDeinMDnw?MgenÄatiÄa- '- litäten und Religionsgesellschasten" u. ft w., „Beleidigungen einer vom Staate anerkannten Kirche oder Religionsgesellschaft" Anwendung halleri/^schM iiüch^hiMn^m^ sehr lare Praris geübt wird. Dieisraelitrfche Religion ist nicht blos geduldet, sondern vom Staas^ge^W/^L! erkannt — und doch befindet sie sich andererseits in emer rechtlosen. Ausnahmsßellung,r die. unt den. Begriffen, derft .CulLusfreiheit undmit -den Rechten einer vom Staate anerkannten MigioHgejellsMss ^MchM^'ünHHnhg^/^M eine Oontrsöietio in säjeeto ist. — Eine Zusammenstellung . cher, betreffenden^ -Gesetze wft:d! zeugen, , welche, ,, ererbte 1sehelH.au d^".auftb^esenrMe-? hiete. noch: hestehM Z^z Hach! 1^2, ,heL^Säafgesetze?s hegehtzH^ierzige ^.Perbxechen ^der NeÜgiynSstörung,. Mex omep.jLWsten-znm -Abftllle vpyl ' Christenthume zw verleitensuchft,n-Damit; steht nun.auch . 7.68. .und,!769. des. chürg^^esetzb.in MM Per-; .LLnd)lng<... sftny^eKterbj. $$$$!>, Mpn^eßj.Mm;ChristenthuW urzd^Ms, deMM,auchichen, HMr.de .können. - aachdse,s.Mern^üM Pjlschtt^ile,ausgMlossM werden..~ Her.IseÜerthitt,-Mnz,HhxLsteM,mne.,Zum^Jwhenthume,.rLst uach-H. ^l22.^gänzlich^,^erhoten.Md^^oixd laut §. 12M des Wrasgeft,Mt-schwerem. Kerker $01^1 bis L Jahren UHd; nach;.Umstanden., his. Huf-10 Jahrd chestraft. Ebech so <ift. .her Austritt, es n eA g e dauffto^-;3,ud en aus her-Kirche .und. dessenRücktr iti zur vaterlichen Meli gioy v exboterr.und, dse. .Miederausnghme,iy-. dse -Shn? agoge, ein, Verbrechen der -ReligionsstörWL..Abgesehen also.von dem Principe d^.Hlgubens -^unh, GDiffM^ei- HM, mie^wirhereitschemeM WldenKe ^^^hMM 769. mit?allen, Rachtheilen, die^dem,.Convertitey.;darMs, entstehen, keinen schneidenden Contrast zuhem -sr^ .hem -estch^y Patente. vom. ,-3.1. Decemher d 851, ausgestellten Grundsätze der Gleftchch^ftduller-Staadsbürgor v^t-zdem Gesetze; denn nach,.dem.HosdecretedM'i2st. September,-1821 ist.ni.cht nur der.UMrtrüt einesMdischewKindes zuxMirche k.ein-Enterbung;sgMnd, „vielmMyyrdLesrsogar den P.chöchM,MiMMHMch.tr,-sfo i.vsel.B di.eiBesetze m 1 Ü .HttH-LyE M kauoen,'dafür zu sorgen, daß getaufte Judenkinder wegen des Uebertrittes zur christlichen Religion in^den ihnE'Nach demMg^Mrl. GMr^^eLeKeitzRM^ "Ä.t.-ge- DM dd OHM KMquenzen hmweggehen Mtnd legen selbst, treu dem^Geiste der israelitischen Religion, die jeder Proselytenmacherei und ' Bekehrung, welche nicht ein Ausfluß der reinen, lauter- "oll Chr>- Hchr znEOmHÜMemeMU ÄrrvW uM'EMdruck. Aber um^ jo. .gerechter ist unsere Forderung in Betreff der Rückkehr, der meist aus materiellen Motiven getauften Juden ^zGtR'eliglon Äe^'yft ihr Lebelang unter einem schrecklichen Gewissenszwange mit all seinen haarsträuben- M8^lg.e^ seufzen. Hier ist es Pflicht der Synagoge, die »t^kchte 'ihrer Kinder^ diesw verirrten Hchase,, aeW ^die^ aewastigeu Uebergriffe ^er Kirche,zu_.wahxen ft. Mer,d^rmag -die, gebrochenen Herzen jener Unglücklichenzü-zählen,^' die ^gu^ Uebereisung,.^versu!h^ft und^^Hrhockt^'dutch 1)ie' Ueberredungskünste schachernder Missionäre oder sonst um irgend eines augenblicklichen^ materiellen- Vortheils willen das Juhenthum -abgeschwoxen..7777I nund. nun imäh-renkHoffnungeu getäuschtiw ihrem neuey? Glauben sich.mich 's'b esrie- Äö Uhl ön^qus ewig.-Wimmt sind.,:^ einen Glauben äußerlich zu bekennen, der ihrem Herzen.durch^Dtt 'äygeihanewHwang' widersprichst setz. -in.. Beziehung der Rechtsverhältnisse zwischen Eltern und Kindern. — Nach §? 136. des allg! bürgerl. Gesetzb. wird durch den Uebertritt eines jüdischen Ehegatten zur christlichen MitzKtt WheLrßkcht ÄsfgeM und in Betreff der Erziehung der Kinder (S. 140.) bestimmen die politischen GescheM„.M.enM ein Mdischer-Väter zur katholischMReligion tzber^itt^^0. haben.als^ ^i.n.d^- w^che ds'eÄn^terfcherbrlngsjahre, 7 Jah^e^uöch'nicht reicht Häbm/WReligion tzdS'V!Ws"zü^foHerk."'^'(.K'o1^ decret v. 19. Juli '1808:)'i',^Ä'enn 'die Mutter katholisch wird, , und. der - Vater - Helm Judxnthume Wrbleibt, -bleiben die.- Ksnder ohne Unterschied --hes -MeschMtst: heftchM Rellgion^des-Paters.!, Stisbt^derPater^uud D kein.südiff scher,Großvat.er, vaterljcher.^1 vorhanden,der dieVerjhrgung! her Mnder.MexnehmenjHiU' so bMbh.eS/derMtMifchen.Mutter Huhenommen,) ihre-Kinder beiderlei Geschlechts, w.Me.die Un.terscheidungsjahr.ejnoch-nicht erreicht haben, j iw derMtholischen Religion zu erziehen." sHofde- -/:^)v^Mr''MriÄ^ie''fi»^eDeÜ''MwM'mü^„SysteMk.' Darstellung nderHin- Betreffder -Äude'n MafsenewGefttze^