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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-05-29 · Heft 22 (29.5.1860) · p. Seite 325

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 22 (29.5.1860)
Date
1860-05-29
Page
Seite 325 (sequence 7)
Language
German
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äW Gegenstände M-MAeMMj >Sp-eHMde> eben ^:.OMKpeich-Holle Wirkenkonnm- -wie ein.christlicher ^eW^-.-MaW Möge ^jüdischen Mhrertt tzoch einmal..Ge- HgenKeit<gebM/--zu .he>peisen, - daß -eine, .Lehranstalt. keinen MhqdeW.MdDd.urK-jhre,.-Ay.ß.ellvngL -/ Im Nq.men des GeisteS W Mrrstenthums,,- im -Namen des /^Geistes - der VfMffung ^stimme, er M hen. Commjssionsantrag. (Dryvo rechts.).----Ahg>.Die Differenz - zwischen-seinen Wd de^.KulhtSPLnjst?rs/Anstchieyindieser Angelegenheit sti-eine.so/-tieft, ..daß -ex -auf-ein näherest Eingehen auf dieselbe-verzichten, -müsse, , -da die Tribüne-kein Katheder M l Der Minister -Habe aber gesagt,- dje Jntzen Würden zu stosz. seinfich-in.derartige Stellen einzudxängen. Dieser Stolz-.könne jedoch erst, dann eiytreten, wenn sie die Ueberzeugung . gewönnen., daß. ihnen - keine Berechtigung -für diese . Stellen zuständen. Bis jetzt glaubten sie an Hirse. Berechtigung- Wjetzt hielten .sie.. fest an he.m- - Berufe,- den ihnen Gott in die Must gepflanzt auch .an dem Berufe des-Lehrers, uyd es würde dem Minister nicht gelingen, diese. Unbequemlichkeiten durch feine Provocation zu beseitigen. (Pravo rechts,) Cultusminifter v. Bethmann-Hollweg: Er habe sagen wollen, die Juden würden zu stolz sein, Stellen einzunehmen, die sie doch nicht in ihrer Totalität ausfüllen könnten, weil ihnen eben hie christliche Religion fehle. —. Ahg. u. B l a n - kenb urg.: Er wünsche und hoffe, daß es dem Abg. Ritter gelingen möge, an einem andern Orte seine Zuhörer mehr ^avon D überzeugen (oh, -ph, rechts)/ daß der Glaube an-,den Erlöser nicht allein in, den Religionsunterricht gehöre,, sondernauch - das ganze Leben durch.säuern müsse; ex -hoffeebMftlls^ daß die Juden - einst nur eine historische Armierung sein würden; er stehe aber für jetzt aust.Seiten heh -Aultus.MiMers.- -Mh -des Abg. v.. Mallinkrodt ,nnh halte auch die, -Anstellung; der Juden als Lehrer.an Realschulen nicht für.zulässig. -7- Der Cultu s minist er (schwer verständlich) beruft sich in Bezug auf-die. Anstellung -der Juden, an Realschulen auf seine früher gegebenen.Erklärungen. Abg. Reichenspexg er. (Kösn): Hier handse-es. sich um ein altes verfassungsmäßigeK Recht hex ChxHey^ -das- ^ebenfallsgewahrt.- werden müsse,, -und-Harum, ob-hie fraglichen Schulen religionslos Heien. -Seien sie das nicht, so seien sie christlich. Es gäbe eine -Art- Philologie zu treiben,, hei der die Religion nicht in Bedacht komme, aber diese gehöre nicht ins- Gymnasium. Die Grundanschauung der Religion sei die, daß das Christentum das Heidenthum überwunden habe. und diese müsse in den Gymnasien gelten. Der moderne Materialismus könne durch.den Spiritualismus. des Christenthums überwunden werden. Um tüchtig wirkenzu -können, müsse der Lehrerals Christ;geboren oderaus innerer/peberzeugung zum Christenthüme übergetreten sein., - So lange ein Jude das,.nicht /gethan, müsse man-annehmen,, daß.er Jude sei, lpenn.auch-dfe. Borrednep behaupten-, daß selbst ein -Jude von christlichep Weltanschauung durchdrungen, fei. -7- .Rest. vr. Ecksi'ein :. T>ex Probandus fei . kein Lehrersondern, ein Lernender, - und eipem solchen könne ein .christliches Wter. seine. Kinder ruhig anvertrauen. (Oh, oh.' ..links.) Dep Äbg. lsieichensperger sei aufrichtig gewesen, aber.nicht-pichtig> -Allerdings habe , das Christenthum über das Heidenthum gesiegt; wenn man aber die Classikep -ausdem-Christenthume heraus, interpretiren , wollte, so wäre das ungefähr dasselbe, als wennbieKatholische.Kirche'dije.heflige Schrift aus den Kirchenvätern erkläre. Der.Minister habe kein Recht, die Juden, deshalb von der. Abhaltung des Probejahres. auszuschließen, weil er. ihnen die Anstellungsfähigkeit abspreche, -— Für den Antrag des vr. Gau erhebt sich die gesammte Linke, die katholische Fraction und die Minister. Bei der Degenprobe.gegen den Antrag erheben sich die gesammten Fraktionen der Rechten. Die letzteren sind in der Majorität, die Tagesordnung ist also abgelehnt unddamit die Überweisung an das Ministerium angenommen.. Die israelitische Dibet-Anstatt^ Spenöien'W .Herstellung und Verbreitung wohlfeiler hebräischer'und hebräisch-deutscher Bibeln von: Rabbiner Dr. Fürst in lSahreüth gef. von Jsner 36 Kr., M. H. Wilmersdörfser .45.Kr., vr. Würzburg er 1 Fl, Leop. Würzburg er 1 Fl,, Frau Ehar-- lotte Wilmersvörffer ^8 Kr., Jb^ Würzburger 1 Fl., Seliger l Fl. 45 Kr., Greis 1 Fl., Samelson 36 Kr., M. L. Harburg er 1 Fl., vr. Arnheim 2 Fl., D. W. Wilmersdörsfer 48 Kr., Hirsch. Wilmersd örfser 1 Fl. 12 Kr., S. Karpeles 36 Kr., I. Wertheimber 1 Fl., I. Strauß 36 Kr., Schwabacher 1 Fl., Kfm. Aub 1 Fl., zsim 17 Fst 42 Kr. (nach Abzug des Porto) -- 16 Thlr.; Wilhelm H ill er inTrebn i tz von sich selbst 1 Thlr. 15 Ngr., Jul. Hill er 7 Ngr. 6 Pf., Louis Böhm 15 Ngr., D/Cohn 7 Ngr. 6 Pf., Meyer Levi 15 Ngr.', HerrMänn 5 Ngr., Mendel Levi 5 Ngr., Jacob Lebt 10 Ägr., Jttmann ist

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