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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-05-29 · Heft 22 (29.5.1860) · p. Seite 323

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 22 (29.5.1860)
Date
1860-05-29
Page
Seite 323 (sequence 5)
Language
German
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gew-rden^-E eüre^tzMHMche<MErsuchiirrgi wWkliW'.-ein^ geleitet' sei-, «der -nur -.empfohlen.' w erde:; - Factische Folgen hätdeviHirteübriest allerdings: schöngehabt. ^-is- -njMW «der» stn.Wedbtsich /.wegen:)des>; stattgehäben?Ju> d 6nLr a wWlMeingeleiteteN -Untersuchung; geht: hervordäß die allgemeine-Aufregung 1 und /gereizte--Stimmung gegen sdie.!Züdchvotheils^'dürch ^die/neUel-Gewerbsordnüng hervorgerufemworden ist/ - indem - zwei Juden in Zer Städt Gewölbe gemiechet hattech uMlim Monat Juni ihre Hand* luwgenudaselbstHn/eröffnen ,* thrilsaber;! auch: ■ durch den Przemysler HirLen-rief„rLeffen Äekann'Werdem nicht wenig dazu '/beitrugt'diel aufgeregte -Stimmung: :zü mährem?Es fehlte c aüch alsbald:- nicht! von Seite.' intoleranter - Bürger an-' -Drohungen: v gegen? die > christlichen -Dienstboten', das, wenn c.sie :sich: nicht ibeeilten, den- Dienst der Juden, zu verlassen, mansie? mit Gewalt von dort wegschleppcn würde.-— .‘;l}Ausu-ß-.eni'-Kaben i/tött zu - vermerken/! ü daß der Jüstizminister, Simons dem MajoritLtsvotum - des -AbgeordnetenhauM durchaus: nicht, nachzukommen Meint/ -sondern/.?wie die „Köln. Zeit.^ berichtet, jüdffchV'Referendäre, welche sjchiS- - fetzt -;Bci.: LestaNrentsaufnähmen in? der i-„freiwilligen Gerichtsbarkeit"'^beschäftigtwaren/ hiervon^ ausgeschlossen .Hat - i< Die. gesetzliche "Motivirung? ist steilich Niemandem, -erkennbar: 'Jn-jder - letzten Sitzung . 'des ,/Herrenhauses^^, wo abermals, -über den? Religionsunterrichtder-Dissidenten -verhandelt - wurde/? ließ sich Herrvr. Stahl./dahin aus:/ ://es/ gche?, ein--Nothschrei durch die christliche''Bevölkerung Mtwst zweierlei?: .".erstens/, daß -das; christlich e/BekennAiß/nicht mehr.-erforderlich sei zur Bekleidung obrigkeitlicher Aemter, zweitens/'-daß den -DiM deuten ein-Religionsünterricht ihrer Kinder gewährt-werde." Graß von- Schwerin lerwlederteseinfach,. daß -er von, diesem Nochschrei -durchaus.nichts - vernommen.? Obige Behauptung? nimmt sich ise.hr/:gut im Munde eines/getauften Ju-' dsn?-aus/:sie:ist.pro, ära ot focis.1?? Daß:s0 l ch e? getaufte- Juden'r mehr- Ztugniß, ablegen 1 füir, das> Judenthum/ als gegen? dasselbp, feuchtet Jedermann .ein: /--H n:? j?.\ -' JnT u nis'erscheint nächstens eine wöchentliche Staats-? zeitllng in? arabischerhebräisch er-und französischer Sprache^ " '''''* Woich'rnschay '«niJ tSIal' 1 : ■ ■ -' - - - l- .> .^Schluß.),,, - Die. Verhandlung 'in!der. 49Üen?'Sitzung?drs? Abge^ ordnetenhauses Ham IvtemMai) .: warn folgende: . . . i-Es'ifolgt diKrWAion7des--Mischen ivr^ijxlülosLk 3ü-> ftph, .Arnheim-in Wetlin , -dahiUgehend/.ffern iGesilch um? die Erlaubwiß? zurNAVchältumg? d-os/.p Ldagog/i-? sichen: Pröb ejahr es, an 'einem Ghmnäsium. oder einer Realschule -beim StäätsminiMinm /zu? .befürworten'.Die Commission-beantragt Ueberweisung,/an -die!/Staatsregie:-! \ rung -zur Berücksichtigung;?Mbg,? vr. G,äL-schlägt Tagesotdnung -vor.; u—' Res. Dr. Eckstein? (Halle): Es: handle! sich hier nicht5mehr 6 6 lege lerenää, ösonderw äs'iege Ist»,'? es; handle'?sich um gewissenhafte Beobachtung, der beschwör- ' nen Verfassung. - Die.Verfassung könne? nurdurchlkünsi-; liche. ^Interpretation umgangen - werden?. und?? das? Haüs-! welches seine ^Ansicht über 'diesen Standpunkt schon: hi'nlänglich.erkennen gegeben,-werde.auch heute'.-feimiBotum für Aüfrechthaltung? des Gesetzes?-abgeben.??Der Mi^ \ nisterrscheidb .die Gymnasien in kachölische???undseöänge- . lische Lehranstalten und? vindieire allen? einenconfessionellen; Charakter? Ob . denn aber evangelische'Gymnasiendurch \ die .Mitwirkung/katholischer Lehrer ihren-: specifischen'Charakter! verloren hatten -und umgekehrt? >'?Warum-schließe; män -die: Juden von? dem Unterrichte??in den classischen? Wissenschaften/- den heidnischen? Wissenschästen/ wie man; sieaüch''nenne,, -aus,' wo? die' Lehrmethode?'eine seit? alten Zeiten traditionelle sei?".^Die?? klassischen WiMschasten/ . welche einen so? großen? Einflußvust die^ geistige Bildung - ims15.> und. :16.- Jahrhundcrt, . -wie iw-der Mitte? des vori-? gen Jahrhunderts hattenwürden aüch, das'? glaube er,:; in - Unserer Zeit?das? beste Correctiv gegen;?den Mätcriälis-;! mus iseim. -^Zustimmung;.) i'WarlNw^sollten jüdische' Lehrer ' nicht in?.:den?.clässischen?Wissenschästett'ünLerrichtew? - Gebt? es.', einen ^im/ Hause, chtzr lÄtzsäeew- .vdvr-'-LviÄelluckr ] Nepotein-.iöuf: der 'Grundlage'- christlicher -Weltanschauuntz- | in Tstiner ' Jugend;?gdlestn-?!hatte??? - (Heiterkeit/) Dasselbe l gelte von der'Mathematik, den Näturwissenschästen,/?Geo- ' graphie - : die' Geschichte -- wolle?! er?' des. lieben Friedens' - wegen "Preis-Wen.-ü^Heitirkeit): Der - Regierungscöm-; missar habe' in der Commission? namentlich.die -erztehendt 1 Wirksamkeit des Lehrersbetont' und hieraus, den -Haupt-' gruttd hergcnomm'm/. weshalb Juden? nicht an Gymnasien? unterrichten dürfen; nnan sage:-die Einheit sistlicherUeber-' l zeugüngersi? in?welchE das, LehrercollegiÜmden Schülernl gegenüberstehe/--bilde?;däs wirksamste--Mittel der Schul--. I disciplin;: die? Wurzeln .der-Sittlichkeit?lägenjm religiöftn? \ Glauben, und! der pLdagogischr -Zwtck .btvkchristlichenSchu-? »len: sei deshälb: ein:spöcifisch-christlichen? Um diesen-Zweck; \ zu?.' erreichen, - habe man?: /,christlich e Gymnasien^! errietet/ - \ die diesen -einseitigen Standpunkt' ftsthielten!,: abet? gerade" dadürch 'dom- 'Haüptzwrcke7'-des "Gymnastumh' iüntreunwür--'

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