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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-05-22 · Heft 21 (22.5.1860) · p. Seite 307

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 21 (22.5.1860)
Date
1860-05-22
Page
Seite 307 (sequence 3)
Language
German
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'rEBH-ipi i trArnOlagWn M tfl » Me^Sieller?!Micht Rö Kirche, sondern die Interessen des? GeMHes/hU'Heft BsM we-rLbWkibWischriNM^Mchd Uttikel^zü^erfötdern; der Metatp; derTie jMiMeitzeitlMg^^heriiüsgiMs sucht seine geschästlicheN'?Börtheile/ ' wie? irgend^ öin -'änVere^Nterarischer Industrieller Heft?Sebästian- Br umnerihat dis Judenssetze-zu seinemliterarischen Industriezweige erwählt."?: Fünft er? Ankla g epunkt? Die Stelle: -,Man kennt die Methode? des-berüchtigten Behse? Wer hie ^eutschtn FüHeWärssernuüd'AöniTSAeschkechMMür^iiuS'ch'en MeMoiren beurtheilenn wollte/ rwelche. dieser -bösartige^ünd^gewistftnloftEnsch-ausl-den Abfällen ^dft Geschichte/? au s-alkeN Schmähschriften;/• Pamphleten Un^NötorischeN rL'ützenchM niken: zusammengetragen - hat, um Schmach und Schände über Alles zu verbreiten, was seine schmutzige Feder berührt,:—welchen entsetzlichen Begriff von dem Charakter devr Entstehungsgeschichte;der ersten Familien Deutschlands würde ' der -erhalten? n HerrntSebüstiÜn B r u nm e r ' s Procednr gegendie Juden ist abet nicht im Mindesten von der des säubern-Herrn? Vehft-Verschieden/"-^ ---- Sechster Awkkag epunkt. Die Stelle:-,)Specülantenr wie^ Herr Sebastian Brunner hat es auch in frühes ren-Jahrhunderten gegeben/"-!; -- l In dieftn' Stellen ssoll Gr. Sebastian Brun ner verächtlicher-Eigenschaften und Gesinnungen geziehen unddamit. der Thatbestand einer EhreNbeleidiguttg durch die Presse begründet werden. >;?. - - ' Nachdem wie oben gemeldetder Herr Gerichtspräsident die Schnldl osigkeit des Angeklagten Verkündigt/ fügt er.diesem Ausspruch folgende Begründung hinzu-: ,rr:y,u : M o ti v e : ' - „Herr '3tzn'az--rKu'r^nTa" ist': iwch'ft Voruntersuchung geständig- - da? rr> der Verfasftr des in^dem Blatte Nft 28? der-Ostdeutschen' Post: mit -der Urberschrift'^,,Heft' Sebastian - Brunners überschriebenen^ Artikels sei? v ^Dieftr Artikel?-ist in zweifacher Weift strüfbap angeschuldet worden/ nämlich imrSinneder §§?;4M//Uüd- 4&7V "Die'Beschu^ digung ' rücksichtlich - der' öffentlichen lSchMähünss im^ Smne des 491? listrg^Mtdet? auf! vierStellenj'Welche als M vorzüglich?Oeschimpfenden> hftvorsteh oben ^wurden.' ' -? - .--Die -erste dieserStelleMist: r/lEs?ifl?einälterKüNstgriO schlechter?Vftlag?sstrtnen- Büchet ft. ^(stehe oben Änklagepunkt II.): Es sind? nun in des cheütigen SchlÜstvethandlung Artikel . vorgeleseN Morden/-aus M elch e n?d e r G er ich Ls hoftdieWrberLe-ugMNg g öMo nuen hat'/ d-ast^^siegerade^u ^Haß-ÄNd?Dera chtnng pr'edt-' gen-u nd - daß ) si e- B ewöh n er d e s'Kaiserstäates MlM n^sknjWder/'sM'es 'bo-n^eÄe^det- ReW gWn,^set es^vost?S^ite?ber?NMioMlitVt', arrft zuh e|¥n-,gees^nesssind/^ Dte^b etreff^nden Ar^ tkktl frnd'Uer?Art, 'bo ß-sft?a eMifftd'er strafVareNDüMkung nach sttelfen nnd es -mit Grund zu gkanbrn'tft/'da'ff'dine- Strä'famt shÄn^dkÜng - n ur - deschalhn öch'Äi cht ' eing eleitet' Morden ^Mn'dürstet weil därNüf^RÄÄsichs genominenl!fonrde/'daP dsese Ärtskäl in einem Blatte erscheinen, welchesni'cht all^merN grsesem?i ft, so ndern ein b eso nd eres -Pu5 siku m hckt> "eiNe?g r ö st ere Grsäh rlich keftld äh er nicht Hu b efürchten ist.< Dft Herr Privätkläger hat naMlich eingestanden/ daßerblos 600 Adönttenftn' besitze/ und es'ist deshalb Manches ungefährlich/ Mas ünter anderen Verhäktnissen gefährlicher sein dürfte/ ' - J VlUt'T4';':v ' s(iJ ' ^/Der zweite Punkt/ auf den die Anklage gerichtet war/ ist? „daß der?Äterat/ der die //KirchenDMNg^cheräusL giebt rc."^ (siehe' ob'enAnklügepüükt IV.).' ' In ^biefer'Sftlle hat der Gerichtshof' keine'strafbare «Händluüg ftkänn't/ M dem^nichts'BeleidiWdes darin liegt, wenn'deniMedaeteür einer Zeitschrift gesagt ivird/ 'daß er-ftin Blatt^uMMeM eriveft zu verbreiten suche?? " ' ' ' /' ' :!; '-'//Der dritte Arrklagehünftsst: /Mast thode des - berüchtigten Behft V.): In dieser Beziehung hat dft Gerichtshof erachtet, d a ß demAngeklagten den-Bew eis der ÄZ'ahshett h erzu st e l l e n g e l u ng e n i st. Die gleiche Stellung des'HMn Or? Brunner und Vehft's-würde"darin/gesunden/ daß Beide aüsverschiedenen SchriststellM für 'Änen^Äegeststand, deN sie zn vehändeln suchen-- nü'r' dse SHstttensett och er au sn ehmen und d ag egsn'dieMchtMt e, ode r was' zur U n ss ch ul d r g ustg' die n e n so ll es 'Ne sfch M e i^Z e n.' - Wäs chmte vösi'den Artikeln her ^iftng"'vftgelestn'Mürde/ftst Mf^eitre Aft' Mcüttmettge-- stellt, vast ^es geradezu als etner KidcheuzMun'g unwürdig erklärt werden muß."'Dft WftchMof erklärt, daß die Berufung / auf den ''Heiden''Manethh ' und den Schriftsteller Daümer/'welches Letztettst^ftke' geradezu' mit dem Christenthum im Widerspruch stehen, v oN'e'iNeln kakh olisch e n Priest et kaum ftwaftÄ ivcrdeir?solle. - „Rücksichtlich des vierten Anklagepünktes (siehe oben Anklägepunkt VI/) Wird'erwähnt// daß, weNri/ nicht gesagt wird / daß Jemand'' auf schlechte' Weift eine' SheeülAtidn/ ein'Geschäft' betreibe/ 'keiste EhftnbMMguUg' darin'gefunden werden kann.?.:. " 1 ' t? ' /Mas -'M - Beschuldigung ' Ä Pi^üg' auf^ §. ^4st7?'he-

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