Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 21 (22.5.1860)
- Date
- 1860-05-22
- Page
- Seite 306 (sequence 2)
- Language
- German
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M M 306 1 II! 2 Iff durch die Verfassung aufgehoben seien. Mochte nun das „Herrenhaus" hierge^^^ch fj> sehr a^ämpfen^^^ um die Verwirklichung, und dieser wird sich voraussichtlich weithin in die Länge ziehen; wir werden da von Po--! sition zu Position gelangen. und>müssen -von der siegreichen EntwiS^ARE^sd^^W^Drte^ FnRm^ nämlich das Staatsministerium zwar die Zulässigkeit der Juden zum Staatsdienste als zu Recht bestehend anerkannte,!' geht es doch von der VoraUsfetzUWNs> dW gion vielfach die Juden von der Befähigung-zu Staatsämtern abhalte, und gesteht jedem Ministern seinery^ Ressort das Recht zu, hierüber zu entscheiden. Deshalb lHk^stNDpDMMeHeit Kämpf um läutA" MMe^KösitiÄssn-Äf.^MähreiÄ^er Minister: des-In-, nern und'^ der ''Minister der^LttdH^hHÄMHen'Angrl^ genheiten ML^en^^§a^n^^hrÄ'R.essor.ts die Juden durch Nichts in der Anstellungsfähigkeit behindert lvürden, und der Handelsminister die von ihm Mh^erlWeäÄ bDhrikäkMMMesUiptemufhobI vNlieb? der^ZustizmittisteEi W AgßschltzMltA hffWdetz vomiWchtßrstande>- nzeHsiMH^^ sten einen Eid nicht abnehmen könchen, und der Unterrichtsminister bei dem Ausschluß^ vom'Lehrerstande, weil die SchÄM Ä'nfesfivNell- Mn^ * W öerbliiheN ^äbek^Hbrenbelei 2 ft -1 1 M .!■§__ gen' cines am &3. Januar in diesem Blatte erschienene«, auch von unspeproducirten Artikels auf l mer^^Mdl>en, W nannwn PersönlichkeiMAvegen, Ms vielmehr der i gen lrnd Thatfachen halber von großer Bedeutung war. tfäx ,mx zugleich ein Proceß zwischen Judenthum und Ul- ^n in^akisl^ek^Le^»I^rg!tl>d^^ssibtÄ?rchcidigung. Seine Entscheidung kann daher als ein Sieg angesehen werden. 2Wir geben hier den allgemeinen Bericht der ,MMffchen.'E"^Wö'MW, Mai, indem wir zugleich einen ausführlichen Bericht in No. 21. des „Jüdischen Asskshlatjes"bringen. Die Verhandlung hat heute unter dem Vorsitze des Hrm Ländesgerichtsräths Früh w sil d M^gMen^Mtzüngssaäle des;k; k. Landesgerichts! stattgefunden, -Sie hat vonMor- ^Fens Uhr'^ Mb Z' KM .KZHüüWs gedauert? ' " Herr Kuranda wurde schuldlos erklärt.. . , Wsr stellen^ hjer die. ^ilnklagepunkte und die bedeutssackd Mdti^iruffg d^es ^freisprechenden Urtheils^neben ein- .Mder§Zitm1dMiL!ssWMeyEAzenÄebeÄlickMer die VeraylassßnMuH dGMetzlW'WWroxiffestzMehMi Eint weitere Schilderung der Verhandlungen (von unserm gewöhnlichen Berichterstatter) folgt weiter unten unter der ÄMk,*****■. ' schon die Majorität des Abgeordnetenhauses sich dagegen. erklärte, und so sind es diese Leiden Positionen', welche weitere^ KWgtzNA. überlassen sind.! Wir Waffen;einew ,BexiM^übe^di^DehaA. M,M. Mai unten: folgen/ -rn:, •w Mgn, Mr^ibt.au^ Bresl,au vom, 8tenMai : sGraf S.MMg-^eltsch,: ,ryeHer..^M. 17. December chorigen,Mahres-,, hier Heim. Kreistage den, schriftlichen^) Antrag ringehrachss haßte, ,,jchem »Herrn , israelitischen, Rittergutsbesitzer, welcher; in. .die-,landrathstchen, Kreis-Versammlungen -auf Befehl., eines. fönigl.!d,em. Judfnthurn^ freundlichen, Mmisterii. horgeladey „wM sUnd nicht -erscheint,;| für jede derselbe^ 2,,Friehrichsd'or aus^Kreislnittejn-zu zahlen^? wydHrch,siK die ,aMesentz geM.feneu israelitischen Ritterguts- Lefitzer und. Werther^heWigtz gefühlt haben, ^^uteDowMefigen S^dfgericht.MegensschrnWche^ WMMMukjnex EeWrajr.voyMOMlr:^ chrMber- WbpsMKochen,Gefaygniß undr.zu henMsien .tMv.'i'.ü'siyi,' fai iff// M^!Mn Plätterychekgnnt,,.dgß ssr/ .MunMjHedaMch-der.„WiW^KWMsttNng^ Erster Anklagepunkt. In dem gleich Anfangs des Artikels vorkommenden Passus: „Da ihn (Brunner) die rohen Schmähartikelf gegen rein anderes Wiener Blatt (Presse).aussdieAnklagebankgebrachtmndeM Sträfüt^ theil ihm zugezögtzn-häbech versucht/er ess mit usis"- 'wird der Thatbestand der im §/49^7t sest'inWWMkMk'^- renbelcidigung, nämlich der Vörwürf'einer ausgestandenen Strafe in derZ Absicht / Jemaud^zu sschmähess, gefunden. Zweiter Anklagepunkt. Die Stelle: „Es ist ein alter Kunstgriff schlechter;Vexlagssirylen,^Bücher, von denen sie wissen, daß sie vermöge ihres unsittlichen und gefährlichen Inhaltes in ' irgend^ einÄr Staate verboten sind, WteyssaWeB-Wel-zUs.versenden. 7i-7- Eines ähnlichen Kunstgriffesdhedien-tj sich^Hery BrwtpN!er,8jndem, .erHie gräßlichen -sUndss gehässigen Pamphletegegen; die; Judenunter, dev Ueberschxiss/einer ftMrchey^ZeitUW^'erscheinenrssM^k - - .,s fD,en hHi hs;g sPEktr-iWet dje Stelle^- sin welcher: gesagt wird/. sdje.Kirchknzxitung, sei!einp!Hnrlekin.sjache.;hoW apsgeschnitjenen s,ZeiMMsfetzen,, Machdrucks «und wißde^ WMnck,,jwobejiW, WdMionSshstem,?iNf deriBe-r stischigWgsdeyr-DkaMljucht; lj.egtzrr-p tzgUftchrstrn