Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 20 (15.5.1860)
- Date
- 1860-05-15
- Page
- Seite 296 (sequence 8)
- Language
- German
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m ^ß^ein,wuMchMJude<einen pMsiDen, Unterthan schlage, Mesn Derbe d^bMehMd^m rusfiMen,Juden oder; dem KeußMen^PlNterthan?, -r—, Her Dritte Moses/ .Mpses Mendelssohn, - Kahe wen Talmud mit tzxyi.erborgten,Mante,l der: neueren^Milosophie verdeckt. Ep habe: den-Judengeboten,; ..in^di^ Metzote der neueren^ Zeit,und/.de^-modernen;Staates;zu schicken, sie aber nicht.pM.T^Md/.enMndW.- Pr, Veft-chabe ihn- (Redner), im vorigen Jahre,, gefragt/-, oh ex,.M3Oen .hr.- einen Topf, mit Dissidenten, und, Keigemeindlern, werfen wolle? Er Polle, dns,, nicht,;Für,jweN; wer.de aber, die Emancipation; verlangt 2, für -Diejenigen, welche an ^Mos$ und; den Talmud Kalten, oder? für- Diejenigen, dre i sich, selbst, schon emanMrDahtzn?-. Es gebe-Juden,, die in christlichen Kirchen; aus-dem Messias singen,;er habe von Juden singen höxen:. „Ich Miß,-chas, mein-Erlöser leW,,„Dein.Blut komme,über .uns und.unsere Kinder^; , er habe:ein leiftß Frösteln, über. - diese Art von Unglauben verspürt. (Heiterkeit.) Als . er die, betreffenden Personen, gefragt, wie. sitz dergleichen singen könnten,.5 habe, ryan geantwortet:;3% -M Musik, fei recht, schön, wenn, nur der Tertnicht so albern wüpe. ,Ein jüdsscherj.Gutsbesitzer habe: am, ersten., Weihnachtsfeiertage eine, chriftliche . Gesellschaft bei sich gesehen und seinen < Gästen unter Anders moderne Christusköpfe zum Geschenk gemacht; auf Befragen, wie er dazu kommehabe er geantwortet,, man hätte ihm.gesagt/-daß: sie ihm ähnlich seien. Mas hie Ptzrechtigungsier Juden.zur Krejs-; standschaft betreffe, so hehappte-dtzp-JustZzmiflistep, .htzsiM jn Fylg? des Amendements. Masiinckrod.t imnrerauchwuter dem vorigen.Ministerium, für. die. Zulassung -dep Juden zu den Kreistagen -gew.esey sei.. Nur^ Hache aber bgs/AyMdement Mallinckrodt (dasselbe, rst ein wesentlicher Thtzil-dtzs Sechsparaphengesetzes, von. 1 893/,. das-, :dip.Kreisordyung von ISsist wieder chersteflt,;chn: so fern dieselbe:, nicht: mit den bestehenden. Gefttzen: in Widerspruchsieht) nicht-etwas: wiederherstellenkönnen, was. gar nicht aufgehoben, war, Die Gemeindeordnunghon 1850hätte eine Pestimmung enthalten, wonach bis zur, Einführung dieser Gemeindtzordnung die, entgegenstehenden gesetzlichen.Bestimnlungen lnKrafthchi-: beN)sollten. - Die Gemeindeordnung von -185P sei aber Dicht ins Leben getreten, folglich seien die entgegenstehenden VestimmungchnauchMiemals aufgchohen Dyrden, folglichchfltte.n sie auch .durch das.Amendement Mallinckrodt nicht jwied,er: ins. Leben gerufen werden können. Nur iyr-Moester Kxeisessei. die Gemeindeordnung zur Ausführung, gelangt, und darum habe,sich bei,seinen Freunden bezüglich der Beschwerde-.einks. jüdischen NittergutsbM.er.s Ms.Mpest das Wort gebildtzt:! Der Jude^ aus Soest ha.tzjRecht.:-Jn WmmMand.chab.tz man setzt,.Men. jüdischen,-Schulzen:/-(Gelächter)rechW-- ,/Ww WMLO..M nachher-auch: Wch ^HachenwertzMM Mer sein Guf an einen Juden verkaufe, -habe.fein Mecht zur Beschwerde, - wennder Judean de.w..Kreistag gehe,-- eben so wenigdie Bauern, die einen Juden zum.Schulzen wählen; ahepman möge bedenken,-haß sehrhäufigdas.Schulzenamt ein-Wgliches-.Recht. an den Mtern>seL,i die-JMr kaufen ckhWe.-^.-MMeUetUiM haß hgß chpMmerschr Land« Volk das Gebot „Seid unterthan der Dbrigkeitl' nicht ver» Mm Äud sich fügen werde, über er glaube-nicht/'- daß ein pommerscherPauer, und er-könne' daß wohl auch von West? Phasen annehmtzn/ sich unbeirrt ^jüdische Mchuszem gefallen lassen.weche.,--Ms hem pMWerfchewDorft/<welchE den jüdischen-Schulzenhatze,: herichtp man schon:-von, Jnjurienksagen -dMSchulzenj MeNjchi«s,Wuern.5^w'o/teinmali unter Um- Pommerschen Landvolk; iJyjuriey.k.lggenu'entstanden,- d.ä kehre mse der,.Friede zurüch ■< ^in: pommerscher Bauer habe ihm Mngst gesagt.; ,Mein Gutttbefinde sich nün/schon! MW Jahre-.in, seiner Familie^ aher-wenn er-daran denke,- haß er,.einen jüdischen ^chOMäbtz.koMMtzN.:kynMe-.--so-.würdeihm nichts Anderes -übrig.hleiben/ M; auszuwandern. . - ^: Mbg>;;Pr. Sß-t i t:, Er wohne heute - zum Dritten ■ Male in seinem Leben einer parlamentarischenPerhandlungüber die Gleichstellung der Juden bei.,-Der.Ton,- welchen, der Abg.. v. Blanckenburg. heute, angeschlagen habe, sei ihm bisher in solchen Verhandlungen noch nicht vorgekommen. (Ruf: Sehr richtig.) Der Abgeordnete habe aus einer tausendjährigen Literatur mehrere Fetzen hepapsgerissen und verlange von»ihm darauf' Antwort. 'DM ftl er (Redner) nicht im Stande. Dem Minister des Innern müsse er seinen herzlichstenD.anh/darbringen für,Pie Art;undMeife, in welcher, er die Rechte der Juden im anderen Hause vertheidigt habe, (Bravo.)-. Der Minister habe, densilten Wahl-, spruch der Hohenzollern: so .übersetzt, wie-ihm das Volksbewußtsein und das Volksgemüth - se.it Jahrhunderten verstehe/! in: dem Minne,.hurch-.welchen:daß -Volk, mit dem Haufe Hohenzollern; seit Jahrhunderten--so . engherwachsen -sei. - Wer-: nep habe., dep Vopred.ner.; darauf hingewiesen,.: daß.gläubige' Juden -eine.Gleichstellung nicht beantragen! könnten. Diese- Aeusierung? werde: fch-n durch den -Petenten-: selbst» widtzr-ü legt; , der-Dberrabbinex Mütro --. gehöre M ben- Hrthödore^ sten Männern des . preußischen^ Staates.': Ire den- Gesetzender Juden sei nichts-enthalten/ waseiner bürgerlichen Gleich-' i stellung derselben entgegentretm könnte. EpmüffechemVör-! : redner.bemerken, daß! der. Talmud nicht ein dogmütisches-! Buch, sondern .e.in Miesenwerk.in: zwölf FÄianten'fet; :es-