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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-05-01 · Heft 18 (1.5.1860) · p. Seite 263

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 18 (1.5.1860)
Date
1860-05-01
Page
Seite 263 (sequence 3)
Language
German
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l'ich MerfehM, - Mk'-'deK^ZutzLil MMÄgEM Mio'-' ÜsmW^MechMA W iöWMWl^hek'M gcftndeW- Bisien'l MMMWWM.BÄG", W-M^Pi^MuM? nrer-böUt 2N- WW-ekttÄk Galm^öbtt anderthalb SpÄte'W d'arübet-Mchf. u Der!Eorrl!Hre?Äützla'MngME istM'L' ftineine -Fo'rMüng! -'er Pö^lkikk/ V'ew Juden-die-'Gleicht Lerechtigüüg-'sie keiii-Gelüsttnäch '«M derev Herrschafklhätteth- «M? Mcher-K mehr Rechte halt ten/ dettU ldckk'D-chW-'e'itzeiie MtkdMikä? hasten^ 'keine' Deutsche,'- Italiener U/dgk? Wären', so? fesselte diese fti nicht' alt das! ängestanMe Hrkrschethaus."' Wir lassen der >M' AllgV'ZeitgL^'-khrö 'Mstchtz-Heben' aber nur ihre Perstd'iedarimhemö?/ daß MbeMüptettdre Eütschließürigdes^ Herrn- Avigdörseir-ein? H'öMgffcic^ unabhängige gewesen/ während i <M’ anderen'DMdnstrÄivnen-Vurch die Fränzosen-erzwüngen? wordene W'MÄ 'Ml sie-'dies- -Mbekfen'^? Doch halt, 'NieMabd!förd^rt-jMaidchded-,-Mgsb. Mlg/-ZeM" -Beweise 'kM<.iMBchäüptüvgest M Diese h aben' - sich iw dew letzten Jachven' sh ös? cX& erfüWen und ■ aus' der-Lustgegriffen^^geMMidaß- WM ihr' M-sür ätteütal' die Beweisel erläßt- und - ihte'l B'ehaliptüngetr der Vergessenheit üMgiebt, ^^'^ ' - '• •; r '•'••' ■•-'•■" *- ■' f-'jri'.Ti :*■>! I ■.■■•! - Eine Mel traurigere»Erscheinung'' 'hingegen hat'- sich in zwei-Aeußerüngen!'des küth'ölisch'enlKl'erNs 'in^ det-jüngsten'- Zei? '< öffenkuüdiU -' gcrnbchw Wir sagkn- ,-,-des' ka'tholifchen-' Klerus^- allein-da beide'-Kundgebungen' iw-pdlu isch en LanidschÄsteN^r. vvn Geistlichen^ pölni-sch e-r' Abkunft- -ge--" schahcn,.können -n>ir?zlr unserer' größeren Beruhigung annchmen, daß' esM'elmehr feindselige Maßnahmen-von Po-^- l ewisind,,welche/bei Mangel 'weltlicher'Waffen,- sich-der geistlichem Gewalt bedienen, um hegen die Juden zu wirken«--!: Da su ei neu Factum? Winfolgender Eorrespond'enz an nns? ausgesprochen/ . - - /Pvsew/uirwMprilt Es ist - eine'traurige Erscheinungdaß besonders^ der-Eathd'lische Klerus unserer Provinz wie- ' der njenen^ giftigew Haß 'chndl-enghe^ige-Zn-töleränz des -'trü-' bett! MiMaltch^'MeMM^JEwhßtMfbeschwött/-- - - '' 2Das erzbischöMch? CönsistöEm-uhaNvowKürzent' eist? RüWdschreMnie'rlaffdnj'-weMsiMeWeistlicheN aüffordert/ ' gässestl die M'ahlenr jüdischer'- Stadtverordneten? zuwirkew? > ZMsnssüv einem/.-fchroffew! GegMscltz ' didser Erlaß'zu dM'ü Verhalten udevnGetstlichen bei- - den' LüUdtügswählen iüil' Jahre 18S8^bildG G'bämusG-erkmuen^däß^däÄals^ sämtntliche geistliche Wahlmänner bekanntlich' für den vr. Veit rstimmtmt :'jhi!--hnt ^Es>!fraJt'fsich^nUmnvonMelcher!? Tragweite Atfer-M--- laßGEe nächstens ^aufzüstellönden- GtaVttzer-ch-'etMLWch« j did'at'm'- jüdischett'Gläubens ' ftin wird/ M läßl stch Kt-' I aussichtlich schon mit BestimmthnVprophe^ien's'däst hie-' i selben- Mäd'liche'n Wirkungen Hervorbringen kann, wie ein ^SüLrnt ^r ftMeN Glas Wässer.- ' ' ''! - - -Mch ber nMftem Gtaikstrk' d^ Madt MäHl; sich'die hiesige! Emw'öhnerzähl etW au^ '46-000'? ' Bost \ derselben niachk ' ^3die jüdische,- - die PMiM'Eid^^ l diedeutsche'Bevölkerung aus. Won den''17,000 Erittvdh--' j nern polnischer NaklörialiM^ist'-aber -lös iyti& HätH- 'iW*'; trägssähig und meisten'thells nur der dritten Classe gehö-!rig/')vähreüdvon' der jüdischen Bevölkerung etwa'^ züw l Entrichtung der Communal-Abgaben (der zweiten Elaste' : großtentheils) heraUgezogen w'erden. Man kansi nüü den l Schluß folgern, was - für einen' Eintrag' die - judenseind-' lliche Minorität den jüdischen Stadtverordneten -Candida-' ,ten bei-dep Wahl? machen kann. . In derb jüdischM'Kreisen mänifestiWlstch Wer' Mg'ew Erlaß nur- M'ironisches'Lachen', das ein offenku'Mger' Beweis ist,-'wiewenig man di'e' Agitation de? Polen' in' solcher -Angelegenheit" fürchtet. ' ' - -! Aber-dieses-Erlaß ist bezeichnend genug, wietief'de? Haß und die UndüldsaMeit des' hicstgen kathöltschesi Klerus gegen Andersgläubige-noch eingewurzelt ist? -!i (Wenn auch für die Stiidt Pöfen dieses erzbischöfliche Rundschreiben ohne'Wirkung bleiben wird, so halten wirdoch' nicht' dafür, daß'es 'in''Bezugüuf -'die'LändstMe-'erfolglos seinwerde. Indessen solche Schwierigkeiten wer---' den noch oft zu überwinden sein, bis der religiöse Fänä-l tismus aus - dem bürgerlichen Leben - gänzlich-' geschwunden!M'wftd. - Md/d.- A. Z-'d.' J-) - .- - 2 - - - - Viel betrübender und unheilvoller ist dagegendas -zweite^ Factum aus Galizien, das wir hier der Unparteilich--'!;keit '-wegenganz allein nach Wiener Blättern besprechen ^wollen:- Die- /-Ostdeutsche-Post" vom- 20. April?schteilli:? „Eine-Correspöndcnz, welche der //Wanderer" ^'gestern aus Biecz in Galizien veröffentlichte, meldete Folgendest -„Letzten Sonntag u ist ein Hirtenbrief aus Prze'mysl hier von der Kanzel''veröffentlicht worden/ welcher? nichts Geringeres 'M '-'eins-Etcütn'müMaLionenthält. Er be-' droht' alle? jene Christen, welche bei dm Juden -in - Diensten stehen' öderkünftighin in Dienste'n stehen söllten, mit kirchlichen Stt'äsin: es sollen ' denselben - allekirchlichen Wöhlthciten ' der - Sündenvergebung / der letzteü -OeluW-' jU'?foM dös 'AHllchen'BegMniffts ' entzögen/ daher-eine' förmliche ErcömMunicatiöit über' sie' werhangt werden/" - - -/Mit-dieset^ Nachricht/ die de? Gegeüstand"einer sehd^ lebhÄftöWPbleuO ^n-' deü' HWg'MWlättern g'ÄvöÄert/ steh?

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