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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-04-24 · Heft 17 (24.4.1860) · p. Seite 252

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 17 (24.4.1860)
Date
1860-04-24
Page
Seite 252 (sequence 6)
Language
German
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Schule hatte >§83 Schulet und. Schülerinnen beim Beginne des Schuljahrs, und erhielt während desselben 67 rM'e.'— 'Die Religionsschule' der jüdischen Gemeinde in BerlinUnter Directiost des DU R'osi n. "'Das 'Programm besteht' nur aus' Schulnächrichten. '' Die'' Schülerzsthl betrug "256 , also'nur '11' mehr,- als ^im vorigen Jahre; Die "Schule stellt äuch eine'Art GönsitMation, die sie Beke'nrMßfeier'''nennt/'' an'' w'ö'raÜ' sich aber nur 3 Knaben Und' %' Mädchen': betheiligten/: — Wir kehren noch einmal nach Breslau zurück "und' haben von dort aus' das Programm des jüdisch -theologischen Seminars vor uns',' welches 'mit 'einer Abhandlung des Directors, Oberrabbiners tir. Z. Frankel: „Grundlinien des mo-- faisch-MMAdischen'''GHerechts"''' beginnt.' Indem wir auf diese Abhandlung^wieder zurückzukoMMcn gedenken, theilest'wir ' hier Uus den Rachrichten des Prögrämnrs mit, daß' das Rabbiner-Seminarvöst' 40 'Hörern,' von denen 11 die Üniversität''besüchen, das Lehrer-Seminärvon 12 Hörern besucht wird. Erfreulich 'ist es, die von einzelnen Gemeinden und Privatpersosten gestifteten oder auf eiNe Zeit gezahlten Stipendien' für arme, am Seminar Stüdkrende sich mehren zü sehen. —- Auch von einigen neuen jüdischen Zeitschriften haben M M berichtest! Ändem wir hinsichtlich dreier in Rußland mit dem 1.' Juni l. % erscheinen sollenden1 — einer in' russischer und' ' zweier in hebräischer Sprache — auf die Korrespondenz uns Min sk verweisen, haben wir einige Nummern einet Wochenschrift' in d'nglisther''Sprache „ibö evrner stone s joürrial devöted to the cause of jusiaisme" aus New-Orlääns vor uns. Die erste Nummer etschim den 1. Deccmbcr. Den Namen des Redacteurs konnten wir Nicht hetäusfinden, auch wissen wir Nicht, ob das Blatt nach Nmstmer 3/ noch ferner erschienen ist. Etwas Besonderes konnten wir aus diesen drei Nummern nicht'' herauslesen.Hingegen kommt uns' fortdauernd eine neue frastzöstsche Wochenschrift, deren' erste Lieferung am 19! Januar erschien, aus Paris 'zu:"Ls vöritä Isräölite. Redacteur ist ein Herr M. I: Eoh est. Die' Tendenz' der Zeitschrift ist 'wesentlich asketisch und apologetisch/ ustd bringt dies allerdings einen NllzU'großen" Phrasenreichthüm mit sich. Erst' die letzte Nstmmer vom '12'.'Mril'' beginnt einen Aufsatz, 'dem wir unsere Äufmerksamknt "zuwenden müssen. Er ist betitelt: „PiUst pöliÜMn'/^reWIsen''und^'moralischen Zustande Judäa in den letzten Zeilen seiner' Nationalität, Bruchstück einer unedirten Geschichte dev Juden von Ad. Fra n ck!" Däsbekastnte Mtglied des Instituts 'giebt aber in dieser Nummerierst das Vorwort. ' Bei'Lesung desselben 'uberschleich'k uns die Befürchtung," daß auch Herr Professor Frän'ck we-' nig' von deN 'neueren Arbeiten auf d'cmGebieteder^judischen Geschichte' kennen möchte; nicht / weil er HerrU Bedarrides „eine solide Gelehrsamkeit" zuschreibt,' dessen krasse Unwissenheit 'aus feistem Werke /über die Jüdm' Frankreichs, Spaniens und Italiens" hinlänglich erwi^ sen ist, sondern weil er nicht einmal das neueste Werk von Jost, die Geschichtswerke von Gratz und Herzfeld kennt, noch von anderweitigen MrWeH,Kund.e hcsitzstsMr bekennt übrigens, daß er weder als Ankläger, noch als Vertheidiger auftrete, nur' als Geschichtsschreiber und 'Philosoph. Wir erwarten nun in d'eN "folgenden Nmstmern die Ärbest selbst,"und wünschen, daß, diese sich nicht wie das bekannte Werk Salvädors: „Geschichte'der Römerherrschast in'Judäa" auf die griechischen und lateinischen Qüellewbeschränke. — Nicht minder begrüßen wir eine neue ' hebräische ,Zeitschrift stLidr, herausgegeben von pnU' in Le mb erg, von der jährlich 4 Hefte erscheinest' sollen.' Der Herausgeber,' Herr J osph Kohn/ hat'früher'"stäts ü^n^/edirt, das mit dem 4ten Hefte geschlossen' wurde. In der That ist das vorliegende Heft voll schön geschriebener Artikel, vom mannigfaltigsten Inhalt Und/von den verschiedensten'Autoren. Wir freuten uns, auch den'Anfang einer sehr schönen Üebersetzung, Unseres' /Flüchtlings aus Jerusalöm" von David Rapoport'zu finden. Möge dent Herausgeber auch fo viel Unterstützung v'ost Seiten zahlreicher Leser werden, wie vbn det BereitwiÜigkeit ehrenwerther Schriftsteller. Um so eher''werdest' wir an das kürzlich' erschienene 25ste Heft/der p>nL'' /''2'2)Ä von M. E. Stern erinnert, welches sich ebenfalls einer'reichen Fülle von Gaben erfreut. Abgesehen vost^ dem Guten, das inhaltlich in den meisten Nummern mitgetheilt ist, oder der sthtistifchen Trefflichkeit, giebt diese Sammlung abermals den Beweis, wie ausgedehnt hie Beschäftigungen der jüdischen Gelehrtest Unserer Zeit sind , untz wie Dichtung und Eregese, Geschichte/ Ustd' Philosophie und Wissenschaft nach allen Richtungen hin jhpe" Verehrer unter den Anhängern dtr hebräischen Muse finden. Werden uns "doch auch einige interessante'Mathematische Probleme von' Hilhes K a hU n e ist Stanislau ''gebracht/demselben würdigen Manne, von deck wir nächstens eine ausführliche/ nach' 'den besten neuesten'Geographen bearbeftete Erdbeschreibung °zü'erwartest haben. Daß Prof. Luzzatt ö 'ei'ne'Üebersetzung von Ovid's ' remestia s'mö'ris giebt, worin' unter Ansterm der' Jugend der Rath ertheilt wird, recht viele Liebschaften zu haben — ist von

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