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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-03-27 · Heft 13 (27.3.1860) · p. Seite 197

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 13 (27.3.1860)
Date
1860-03-27
Page
Seite 197 (sequence 9)
Language
German
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m tzjej Wghl zu ^PttlM5N-'Wttrs-);W^hr. uuch wvll-;ständsgf. g^PYg.-,-^Mffn.'?WA^khetzl--nß^nlich^k -u.-dem .Mahl^r^n,iM..gar.i.nicht.M erscheinen, und! veranlaß/e uuchs.djc 7Zndqleytey,! zu Ha.use. zUs bleiben. rf§Q Jam gefetzlich / erforderliche Drittel sämmtlicher Wähler im Wqhltermsne miMerreicht war/-und> peschaK, Mwohl?/7-allex GrWe^ey-rnAr-S.alo.mpn Kimmjf§i,J)ienMahl v^rejselt^GMe. t.-ng,h' wu uu j7il HM-.Schluffeerwähne noch, daß augenhlick- .sühzsM Kukes-eine, Schrift -in deutscher, Sprache über .8^r Dchelomo^ Jbjettj Gebirol Hier-unter, der .Presse ist, Me sichigleich den.andern, bekannten Schriften..jenes MutnrS-. noch, über vieles, Andere verbreitet,•; hqS insbesondere für den Literarhistoriker von vielfachemInt.eMeM. .i HMhmjßl 2L.Hebrüär< Wrivcümitth.) ^Em-chie- ^geSjLocajhlakt.macht dqraufnufMUkfam/ daß der berühmte zjudenfr^ffexifche Redacteuri HE Pariser Ilnivers, Herr Louis Peui llot, nach dem -Unterfange. seines .Journals -beieinem,^uhen, sein.Prot gesucht und.gefunden ..hat/ nämlich bei dem Eigenthümer her römischen .-Eisenbahnen, z-Herrn Mirös, der,ahm bei der Direction.eine Anstellung gegeben hat. (Wozu wäre Herr Sebastian -Prunner/jm eintretenden Falle wohl zu gebrauchen?) Also wieder, die Hand der göttlichen Vergeltung, die sich.-überhaupt,-in jenen Gegenden so klar zeigt, daß man ssie. sehen muß- und ob, man /auchdieAugen noch fos^ fest verschlösse: , ES circulirt eine haarsträubende Peschreibung deS Zustandes, der Juden in Rom, die unS deswegen kaum -glaublich-erscheint, weil wir hier M. Lande/ nicht begreifen können, wie Menschen, die zivei .gesunde-Hände /und, zwei gesunde Füße haben, nicht.-lieber — und sollten sie sich durch die WM betteln ,-^- auSwandern, oder sich erneruiren und als Fremde ^zurückkehren, um sich^unter den Schutz ihres gesandtenzu stellen.' Wäre Mt,, in Europa noch die Zeit//der, giftigen ReligionSkänD^ fd möchte ein jüdischer MuZer, der seine Kinhev um AlleS in her Welt wiyM vor Ahffll,schützen./Möchte- .täglich zu,Gott beten„rdaUdiefe Zustände ja unherühxt und unverändert hlieben.Welch / eingrößerer Triumph für einen.wirkliche FeinhdeS; ChriftenthumS„.als sagen zu 'können-: iSeht, -so geht eS in Rom, hah jetzt doch nirgends mehr -wie M Luthers-Zeit: dasantichristliche genannt werden chgrf, jetzt npch zu! . Zwar, es giebt noch genug ^eM-jn-.'KeutschlMd,; die unhern Gründenebeu- .MS/'dort. Alles, zerhMn:wissen/wollen > : wie. eS geht Ustd -steht/,so wie,;eSyunter uns/Juden nicht wenige Leute /giebt,, die -daMr-streben, /daß Li n d e r e beten, fasten -- .SabbathSruhe: hajte.y', / gewisse:Speisen! meiden: Hlnd eresie se l b st/aber um Gotteswillen/.nichts!; Die,Wittwe/.Me in erster Ehe gerichtlich geschieden, 185 s zum zweiten Mal.heirathete, ohne-vom.ersten-- nach New.-Nork entflohenen Manne: den Scheidehrief.,erhalten.zu haben (es Mar nämlich kein Mittel da,-.ihndurch dazu, zu nöthigen),. - hat sich jetzt, da der zweite Mann .gestorbenist, während der erste noch/ lebt, wieder verheirathet. Es hat:; in einigen Kreisen etwas Aufsehen gemacht, daß man an entscheidender Stelle sagte: diese.Frau, erscheint , jetzt vor UNS /-als eine?ganz, gewöhnliche Witlwe, die wieder heirath.en will/ und. eS steht:, uns.--gar nicht, zu, zu untersuchen, was dieser letzten,, durch einen,der ersten-jüdischen LandeSrabbiner (vr. - Wechsler - in. Oldenburg/ .vollzogenenMe vorangegangen)ist.: -Dies Mal hat der Prediger vr, Frankfurter die Trauung vollzogen. Ein Fall, wie dieser, kann nun freilich/aste hundert Jahre ein Mal Vorkommen; eS wäre, aber doch Zeit, Haß die modernen jüdischen Geistlichen bei jetziger Weltlage diese Materie für die Praxis regulirten, da düS „Einen durchprügeln, bis er einwilligt" doch von jüdischer. Seite nicht mehr auszuführen ist, und überhaupt in der Welt Keiner gehängt werden kann, den man nicht hat. Man hat : gutreden, von der hohen Stellung des jüdischen Weibes,/ wenn - man eS jedem schlechten Kerl gegenüber schutzlos läßti ' :../ '/ Und nun, gar, wenn erst die Civilehe überall eingeführt ist! Und sie wird. es. werden, selbst in den tugendhaften Ländern, wo die Desertionen und Ehescheidungen jährlich, in die Tausende gehen, und wo die, „Eigentlichen" das polnische Eheleben befördern, weil.sie hie kirchliche,, allein gültige Trauung Denen versagen, die auS einem nichtbiblischen Grunde geschieden-sind. -Aus einem nichtbiblischen,Grunde! also auch beim Ehebruch -des Mannes, denn das . ist ein Casus, den, weder das alte noch das neue'Testament, noch -duS. rahbinische .Eherecht: kennt,: noch kennen kann, .weil - die: GefamMtanschauung - dort: auf.der gestatteten Mielweiherei, nicht aber / auf Vielmännerei: beruhte: :: Zur- Notid für Sachkenner möge hier die Bemerkung Platz /finden , daß der sogenannte Gerson'sche Cherem pon den Sefaradischen Juden im Orient und .W, Oceihenh -nicht gekonnt/ -; geschweige anerkannt ist. 13 G

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