Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 13 (27.3.1860)
- Date
- 1860-03-27
- Page
- Seite 194 (sequence 6)
- Language
- German
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diWMden r nur böw Hörensagen fertnt; linb Wi^stch'deutlich zeigt^Nrchteine Ziii l e jemals verstanden - Ml? - ' - vermißt man denn auch föfortaüff den-ersten 4Ä0 Seitenwelched'ie neun etsten christlichen' Jährhü'nderte -därstellen/ und zwaP1n*Capileln-"deren jedeS ein Jährhündert behandelt, als - ob dies- M omente - zu geschichtli chen Abhandlungen'darbietejede-leitende -Zdee^ Alle Fabeleien von demhohen'Altetthüme ded Juden in Spanien und- 'Süö'- ftankreich finden^ Wr^nochihren Plätz-Wiö-andere längst beseitigte-GeschichtSfabelnjdie Werbrimnung der Bibliothek AleranVtieNS 'auf 'Befehl-'des' -/wilden" > (laroucb'e) Öinöt; l Däd ' Meiste,u was innere'Angelegenheiten der rüitielält'etlichdN! Zeit betrifftmuß BaSnäge i einerseits und Bürtolöcril* anMrseitS (uh8f: scheint ftlbst'J. M. Mols gar nicht' befragt Wörden zw seinobwohl D^Röffi viÄÜnsritz angezogen wird)! vertreten- - Eine Anzahl neuerer französischer Geschichtsschreiber'dienen hier und da als Ergänzungimmerhin mit Dank von Herrn B. änzunehmen, aber was'hiexlMerkwürdiges geböten Wird, war in einem Zeitschriften - Aufsatz vollkommen * zu erledigen." nn Wie ' aber' Herr B. die Hauptbegebenheiien der Gefchichte behandelt/' wollen wirdurch einige Beispiele darstellen..<S: lOÖ; lesen wir: - ' Lommö - ällome» '5VN8 l'ernpire Mugnste » les Jüifs avaieit en Espägne ün prince de la nation (Beides ist erst nachzuweisen!) etc- Dann fährt erfort : I'abri de ' 'öette protection» les Juils rivalisaient d'ärdeur avee lös Grabes pour faire fleürir en Espagne les Sciences, les arts-et^ le commerce: Mais c’est daps la' ütCrature surtoüt que letirs efforts mdritent d’Ctre signalds. - Des rapparitiöb des Arabes eil Espagne (bekanntlich 711, die 3«tgiebt' der Bf.' selten an) les Juifs s'aäonnent avee «ite- -ardeun incro^abie (wieder eine Phrase!) au culte des lettres. Leus llascKem II. (man sehe Gesch. des Judenth. und seiner Secten U, 393. ff.) leurs savants peuplaieüt (!) 'toütes les dcöles de l’Espagneet leiir nömbre s’dtait encore äccni de ceiix qui aväient dtd' öbligds de quittier l’Orient ü la suite d’une violente persbeuition qu’ils avaient dprouvde. (Man merke, Hischam war ein Zeitgenosse Karls des Größen und' Harun alraschidS.) Äalgrs les Services qu'ils avaient rendUs aux Sciences / les Juifs de Babylone . et de Perse furenfr expiilsbs au - commencement du Xwc siöcles (das - ist die persecution violente, ein Jahrhundert nach H i sch a m I.). - 9tun kommt-erst das Beste : La cslöbre ' ^cadömie de öumbädita fut ddtruite (das war aber erst 1038): Les savants de ces-contrdes fiirerit rdduits' ä ’chercKer ailleurs un refuge. Certains d^eiitre ‘ ’etix ftirent *jetdis ’dür? les cötes ‘ d'EspagiiV1 et1 % ce^'nonibre ‘fütt;le rabbin *81olf-se^ - uw des plus 'c'slbbres doeibürs de l'a'cädemie 'de Pumbeditba (kein -ÄöÄ'HaööÄ wahr;' er'-War aüS'Italien PüE I. 050,'nach ÄiiderN etwas ffpätet); qui pris- > par Mes1'1 comires;1fut amens^^ Cördouei-''0'Mi il ne tarda* pas; ä se faire1 connaitre^ et son mönte dtait si eminentV 'que d?utfe(1vöix ünänimöV'il fdt elu prince' de la' nation;1 (Nicht ein Wort vön AÜtm ist richtig!'' * Auchscheint Herr B. die -R'egenten'der Araber in Spanien *mit' einander verwechseln-)' S: 101'! Ekelst man folgende'Phrasen: Ea traduction dü Thalmud (ist noch sehr zweifelhaft) falteparordre* d,Haschem: II: ° doit iiötfs donner une: idde de la considdration dont joiiissäient les Juifs söus le rdgne de ce prince; Wut ce qui avait rastport euxj dtait' devenu intdressant.: -La )it6rature araÜe avait profitd de leür travaiix et les ^ectateürs' deJ Mali/öiriet dtaient jalöux de puiser datis les rabbins Juifs.'; (Ä’i würde Herr B. erstj aus des Kaisers Nicolai GlkschM ßüng, 10O Ereinpl:' einer Pinner'schen 'Lälmiid'übersetzdng zü'bestellengeschloffen haben? -^) Wir^glaubenÄitMs stimmtheit sagen zu dürfendaß kein Anfänger in der'Geschichtsliteratur der drei füngsten Jah'rzehende so' ünwiffend sein kann, um dergleichen vollkommene Entstellung de^ vielleicht hundertmal bearbeiteten Reise der vier Gelehrten er- >tragen zu können. — Seite 117-^-121. spricht B. über die Literatur des 11. und 12. Jahrhunderts in Spanien geradezu Wieder Blinde von der Färbe- In den Anmerkungen schreibt' iw alle Namen und jedes hebräische Wort bis zur ÜnkenM lichkeit irrig. Was er S. 122.- auch der Zeit nach gän^ unklar,' von Samuel 'Lev-, und Josephden et mchtMs dessen Sohn kennt, 'obgleich Munk ^darüber vollständig Auskunft giebt, ist ein unbestreitbares Zeügniß unverzeihlicher Unwissenheit'! Um dies recht zu erkennendarf man nur die S- 122—^123: leftn, und die Anm- S?-471^ 4?75i dazu vergleichen! S. 475. heißt es: Les Lüxtörk-''dan!s leur Lexicon cbald. thalm. et rabb. ont souvent copid ie dictionnaire de Nathan, qü’ils önt oublid de eitler. Diese Beschuldigung beweist, daß B. gar nichtM Äurtörfs'Werk hineingeblickt hat, da es in der WidMüng und'sogleich beiÄe r st e n W o r t den Äruch Cttirt/ —' Welch eine MerhÄts Flüchtigkeit! — Wer äb'e'r erstaunen' will übe^'M dreiste1 Unkunde, der lese S. 149. ff-' Wir schweigen von Anächrp^ nismen aller-Art, -von abermaliger Entstellung aller Namen, aber wer darf nacherzählen (S. 479-),' daß' Mai-' moni, der als Kind äuö Spanien entstöh, in' Cordöva stüdirl 'hätt^ daß Ööi)Hei: feittCeigene arabische MifthF