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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-03-20 · Heft 12 (20.3.1860) · p. Seite 177

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 12 (20.3.1860)
Date
1860-03-20
Page
Seite 177 (sequence 5)
Language
German
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m glücklicher, Auspitieü herandänlni'erl,i)e< Tageslicht irnserer rusfischeck GläuLM'Sgdnoffin'-nicht 'durch kleinlichen Mid und Zwietracht geirübt werden! ViribÜ8 Üniti8!' - -—r Dir chäröKKaüMt^ ,,,; /, N:erftan,.3,a-n-u«r.- .' Det'-;Qccivent"-N'o- 39. •- MScket'-Mn jüdischen-Wichtl« lAtzetil auV Dlarokko/ ckelM sich noch immer iü GibMtckr MHalt?l,^einen Artikel, ivorin eine Äeußerüng des Herrn ..AlMMohÄ'i hinfichtlich ihres wKMn-ÄeMMenS enthd^ tenl ist.nldie dahin geht, daß' tt- 'es nicht für zvoeckmäßig halte- "jeNe'Unglücklichen, welche Nichts vom Ackerhau 0'erstehen, nach'Algier hinüberfiedeln zu lassen, obwohl dies ihnen eine nahe Zuflucht gestatte. - i M ist möglich, daß Herk Albert Ctzhn aus politischen GrüNiien das'fernere Verbleiben der flüchtigen Juden auf spanischem Boden wünsch^ weil hierdurch bielleicht unvermerkt den Israeliten das Zuziehungsrecht in Spanien üngebahnt würdki '; Ich stehe indessen nicht an, mich hinsichtlich der Wahl eines Asyls für jene Unglücklichen hier zu erklären. Gemäß meiner Beobachtungen unv Erfahrungen, welche ich auf meinen Reisen in der Berberei machte, bin ich überzeugt- , daß für die flüchtigen Marokkaner kein besseres Asyl als gerade. Algier vorhanden ist. Ich habe während meiner Reisen in jenem Lande oft die Bemerkung gemachtdaß Israeliten aus- Marokko, namentlich aus Tetuan, Tanger und andern Orten sich in Algier anfiedelten, wie Oran und andern Orten» und sich: dort sehr wohl befanden. Der' marokkanische Jude fühlt sich in Algier sehr bald heimisch, da -beidd Länder in ' Sprache, -Sitten - und Gebräuchen schr ähnlich find (wie ich dies in meiner sebeschreibüng: -bereits ^dargethan), und - es wird ihm aus diesem-k.Orunde?.'sehr^teicht:>.-Pch.:dovt-'in. kurzer Zeit einen NahrungSstanduzuugründen: - ■i'ii! Ich keiine/ stvie ich bereits erwähnt habe- -jene-Gegenden sehr genau: und halte nachfolgende Städte: als die zweckmäßigsten,.für Die Ansiedelung deri flüchtigen Marokkaner: 1) Teierad unweit Maskara; 2) Nitelchad unweit.Mulianah; :3), Serif unweit Constantiüeh; 4) Lugwad unweit der Wüste- Sahara. .. Mlj: : ■ Die ,drei rersterwähnten Städte -find erst unlängst gebaut, groß <und weit angelegt-: mit Vorstädten- Feldern und güten Lüielleu und Bädern versehen. Die Luft 4st klar und güt; die -Menschen - sind stark-und gesund; die Letensbedürsii'iffe 'ftnvbi'lliß, ->Vkt Handel fthr blühend; denn tzdst den Arabern, die in der Nähir wohnenj kockmeü Viele nctch jenen Städtenrin, dort für ihre Waäre andere' ernzütäü'-' schen'M wodurch -diele Waard für'gute Preise verkauft- -ibW; Das Geschäft ist' meist -in -Händen-der Jsraeliteü. ' Es-ist mit einem Wott eiii Landworin Nichts fehlt. -Die Freiheiten,- welche die Juden in Frankreich gtüieß'eN, wetheü ihnen auch hiet zu'Theil. - .*<■’: : Nochein Umstand darf hier Nicht unerwähnt GleUett' dtt' den vrarökkänischen Jst-ven-bei ihrer Ueberstedelüng Ws firn l 'BdÄhril'/bieten'-! dürfte» -Seit' üicht länger Zeit ^fisitz nänüich' die AudbUj -die früher unter den Ktzbylen tböhütenu „ach E etw'ähnten Städten gezo^eu ünd haben sich vört sehr >bcild emporgeschwungen. Der Staat hatihnen Bethäuser und Schulen eingerichtet. In letztern wird über nitt Französisch unterrichtet, während für den ebräisch'in Unterricht keine-Lehrer vorhanden sind. Die Käbylen find des Ebräifchen ut,d der heiligen Schrift unkundig,. stütz aber religiös und ächten das ebräische Wissen undseine Gttehtten. Die Marokkaner aber find wohlbewandert ick Ebrüischen und in der heiligeN Schrift Änd werden;ööri jenen hochgeachtet wetddn und sich durch ihre KenntNiffej die den KäbylenzümUnterrichte für ihre Kinder seht willkommen sein werden, einet, Erwerbzweig verschaWn können. : : : I. I. Benjamin. : / Die lsraetitifche Kibel-Anstatt. SP en d e n zur Herstellung und Verbreitung wohlfeiler hebräischer und hebr.-tveutscher Bibeln: S.' BäUck in B onn für sich'I ThM für seine Frau 1 Thlr.,-zstck 2 Thlr.; :Vorsteher S. Ro sen stein in NeustäDt-Gö v d e n s . von dbr Gemeinde 4 Thlr/; Lehrer L. B l o ck iti Lü gd < von Wolff Hd imawnl 1 Thlr., I. R. M i cha-e- Lijßi i5 Ngr.H. Hdicki an w 4L Ngr. , 2. Hdickanui 86llj bö.NMLM Stürmt hal 10 Ngr.- S.nMicha li's -111 NM L- Block >10 Ngr., iI- M.- H eim a n0 Ngr., I. Stucmthal .10' Ngr., L»'Di.-Schuster.1L Ngr./ L^Desenberg 10 Ngr.-!J. Michaelis L-Ngr/j B, Kor „ b e r g ' 5 Ngr.- K a ra s 5 Ngr., A.' S tu r m-r thal sen.;2 Ngr. 6 Pf., N. M. 12. Ngr.- I.- C'ähn -8 Ngr./ 3.:.Gusdorf. 7 Ngr. 6 Pf., M. Staab-lO Ngr.- I. Weinb erg 5 Ngr., ,zfMt:6 Thlr. 27 Ngr.; Eons ßstorial-^Ober-Rabbiner Boden heim er in Crefeld als er sier Betragseiner Sammlung: von der Gemeinde W ri ßweiiler,2 Thlr.,. 1V Ngr., von der Gemeinde Hersel 2

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