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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-03-20 · Heft 12 (20.3.1860) · p. Seite 174

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 12 (20.3.1860)
Date
1860-03-20
Page
Seite 174 (sequence 2)
Language
German
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i Ä 174 ._. n( n nt fällen, und darüber in entschiedener Weise sich zu äußern, in wie fern dieses wahres^de^r falsches Chri^nthum en^, Und doch hoiOMM j hen MW W' daK^eL. sitätey, auS jedem Buch^, das sie aufschlagen, aus jMr^ Zeitung, die sie in die Hand nehmen, leichter ist, sich ein Urtheil über Christenthum zu bilden, als den Christen über' Iudenthum, ^da-es-DH^Men ^emen^ Christen gsebt/der belehrende SchriWst übet ^Vas Ädenchürn^'in die' ^and nimmt. .. .; i i! 11 iy .... Gründe finden, sie von den bürgerlichen Rechten entfernt zu halten,^ und UW ihnen selbst die staatshürgPlichen Wechte BOr*j&^Uer greife!* Rtchd MlndeMGkHWeHG.reKgiHer.LMHmßg ein von mrnerarrerlichefi^chlacken geläutertes JudemWn, das in würdiger Erscheinung durch ein geordnetes Gemeindewesen, eine tüchtige Schule und einen angemessenen Cul- ,tus vo^. dje Delt^tritt,: ' nität find * Intelligenz daß,, jene Wietisten es geradezu fürchten, weil ihm eine best^ Humasiefien 'Glaufien und Gläubenstreue, Darum müssen wir zweitens es geradezu als eine Unverschämtheit von jenen Männerst'erklären^wdnst sie ein solches Urtheil über das Judenthum, seinen Inhalt und seinen Entwickelungsgang anmaßen, da sie von allem. D.em.- aar^keine Kenntniß haben. ^Wenn.-.sle..auck^.dj.e..Sch.Me.st_ unsexeriLibel,Hennen, obschon sie auch diese, lediglich,von einerst gewissenvorausgefaßtenGesichtspunkteaus betrachten, der himmelweis.,v.o,n, 'jeder-- acht. jüdischen, Auslegung, entfernt ist, kennen sie den Talmud? kennen sie den Maimonides?-.,keynen.. si.e .dierahbinische:,Literatur nach allen: ihren/MchlMgen;? kennen' sie selbst nur Mendelssohn, in seinen. wirklich^ jüdischen, iSchriften, nanssichseinen Biur, seine. Uebersetzung,.der Thorq - und,: seinen. „-Jerusalem?. Wir glauben., Niemandem -von Jenen-..zu .-nahe zu treten, wkM,Wik. diese: .Fragen! .vollständig. verneinen,>: und : dabei schen Wi.r -doch,/von -vem ^umfangreichen..Schriftthum ab,, welches seit, Mendelssohn fichj imrJudenthume, ergebemhatti Wir,-machen,:esijMnMuttst-picht: einmal /zum Vorwurf,: daß sie, :pon;a llem Mestm^ auch! nicht die - geringste Kennte.' niß .Habens umsy-Mniger/dauja selbst die christlichen Lhed^^ logen nur -höchst.seltep/.von/etwas.JüdischemuNotiz/nehmen.. .Ab.er.Dir müssen -nachdrücklich uns verwahren/ daß djese .LMte.:bei-ihrer, völligen Unkenntniß /des,Judenthums- und seiner-Geschichte, sich. ein. Urtheilüber, -das/. was. im Judenthume, berechtigt, oder nicht jbMechtigt: seianmaßen. Wir; Dissen i sehr. wohlzu welchem Zwecke, diese r'Herren. mit dem orthodoxen Judenthume, nicht: unserer Zeit/ sondern früherer Jahrh.und.ertaliebäugeln t .und» jeden Fort-n schMt;/ der.'/auch ,nm/ vom -der.-näußereD Erscheinung des- Judenthums den geringsten mittelalterlichen Lavpen/Mgend eine Verunstaltung,--irgend:.einen/geschmacklosen- Mißbrauch entfernt, für, Msall. /und H eidenthum/ erklären.:- /- Miti best. Juven iin i -S.ack und- Asche: werden» sie bald fertigt sie er-/ klären - sie .zu. -nichts: gut als zu Kummerknechten/ mndsperren?/si.L: wiederin die Ghettis ein. / Aber! was wollen ste mit'.-gebildeten, unterrichteten, -geschliffenen -Judeny.anfan-; gen? i Hy; sehr sie ihr Gehirn abmühen,,! können - sie keine. deutsame Stelle innerhalb der modernen Geisteswelt nicht ^ab^Drfichen werden 'Wir glauben nicht durch diese Zeilen jene Männer von -.ihren Verleumdungen, so wie von der Unredlichkeit, deren; bei' einer Partei/ noch, dazu bei. einer-so ertremen und eigennützigen, ist eine l^ebrxzeugüstg^ --..gelszungen-: gepredigt, wird,---nicht?-möglich, denn es ist ih- . nen ja nicht um die Wahrheit, um Gründe und Beweise i zu thun, sondern nur . um schmähende Behauptungen, mit j denen fie Unkundige verblüffen- und ihxeü>JnEtiven"einM j Schein geben können. Wir brauchen daher sticht'/einmal? darauf'hiüzüweisen, daß man nur.die Gebetbücher des Ham- » / / i:: ■ >; ..vr : u :•::•: -ll ts 3 'J g* - 'i f r/U < i •;> ü R113 i burger. Tempels; und. der. Zandern Synagogen , .wMe«eine Gultusresyrru-.vorgenommen, selbst auch-/dep/,Berli.nevReformgemeiude .aufzuschlagen/ühren -.Gottesdienst -zu be'achterr, ihrer Festesfeier beizuwohnen^braücht/ um"'noch'immer mehr Pöfitives und Traditiönelles^u'findest, als selbst zin der pietistischest»'Rrchtustg M-eVanKlifHen-oder reformirten Kirche und ihrem Zubehör. Aber bringen wir diese | Männer von ihrem Wege nicht ab^ ' so' wollen wir doch ^nicht unterlassen, vor der-unparteiischen Welt dagegen zu I protestiren, und, diese Art von-Mampulation-j zu I chärak-! terisiren.>n^ «. >..)»./ o;;/: | A -J -3 * u. _:_j i) . I i J i Ji H<l" ] H,;i i 1: /Niti;«, •/•ustiKi *1:1--i' n; v’ n stf u i 1 Ho/'! W i-e n-, 1? M ä rzl i u pw Jm^cu tii!''.^^-.xrnÄÄr«jb«h: ♦ - ’r'Hr 1 >;ü 1 u- •>»!;l .Es,iist?eine -große, -von mnftrn äuDwärtigewGlaubens--j genossen'.nicht genug-zu deherzigende Wahrheit/rdie<der.-beÄ l rühmte Historiograph kLelvvrllust-eulich! ausgesprochen/ uustdrl! die' in einen der letzten. Nummerst: Ihres Blattes wieder-'« gegeben rtvordett/^ daß nämlichDierAneignungkUNd-Handi-n?habung der)Landesspracheieinenothwendige Bedingungizur/! Anbahnung und Erlangung! der:angestrebten -Gleichstellung - ider-Juden vor dem» Gesetze sei. - Dieser-Gedankedrättg't^

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