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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-03-13 · Heft 11 (13.3.1860) · p. Seite 168

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 11 (13.3.1860)
Date
1860-03-13
Page
Seite 168 (sequence 10)
Language
German
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WS .hiermit *)nefcem. so,öffentlich.Mehre,itet Wird, Wie;auch -jene Rede. 7^ Gottes. Wort; und.?LytherS-: Lehr' vergehen nun.und nimmermehr!",;)-. <• f ü / v . i r. 1 -Darauf die Berliner: Kirchenzei.tung?>Nr^ 1. hechelt diesen unbefugten Mtaquayten-an. solch derber. Weift, Mhdihm-. der.ah.sichtli.chen '„Falschungi^,'-giechtjihn der öffentlichen BespötteluW und Verachtungpreis-, -verurtheilt diesen fanatischen .geistlichen Hexm-mit seiner .„Ketzersentenz" dermaßen, indem sie. über diesen- Gegenstand mit den Worten schließt: „daß. Herrn.Reich und Genossen, welche in Allen, denen^ nicht HotteS Wort und iri»TÄ-frflf»*»fiTtPlSp Sftrtrm 'illnnfÄiihim» t)t' büsschliHllche RödchsiskMngläubige und Unselige erblicken,, die. -Toleranz überhaupt ein Gräuel ist, das versteht sich 'von selbst, wird aber feinen; vernünftigen Menschen bewegen,«; MW; Axiom - dermodernen Gesittung- .fahren.- zu lassen," . -. ■ 7 Welcher Unterschied zwischen der Berliner und der j. .Wftner:jKircheyzeitung><.undiw.elcher-Unterschied zwischen diesem humanen, ehrwürdigen.K.reisrath W«: und jenem« kreuzritterl^-Landrach v-üEndefy-y , >h: jl: Um das weiter fortzusetzem. gestatten Sje mir,7verehrtcher:Hrrr RedneteM.l.-iein Gegenstück zu; dieser Reich'scheu „Ketzersentenz" in Parallele .durch -folgende^Thatsache. anzufügen :-- .7 :. ..In . Düdelsheim, hiesigen Kreises (% . Stunden von Lindheim entfernt, wo Oeser fto"“’ residirte und so vieles Judenfeindliche unter dem Namen „O, Glaub-; recht": fabricirte), bauen die Israeliten.-eine: neue Synagoge Als Recompense dafür, daß.die Israeliten daselbst. bei .der-., dort jüngst v.orgenommeyen Kirchenxeparatur Mit Handanlegte.n, -durch::Verrichtung von allerlei. Handarbeiten, fahren -die: dortigen christlichen Bewohner.isammtliche, zum Synagogenhau; nothigen .Baumaterialien unentgeldlich. herber.- iDas.! Charakteristische-hierbei-ist,' daßder. dtlriigo-Pfarrex-siHerr Münch, sich hieran - nicht yur: selbst«; betheiligt, .sondern- Me -Fahren,- welche -ein ( oderHer MNdexexchristlich.e Bürger zu, chun: unterläßt,;. auch mit. übernommen hat. -.Solche;Handlungen-beweisen, daß--nur. .pernKnftjge MeWchez-ein-Mlück/iw dev. Gemeinde; undim Staateßndi,: i so wie!«daß / Mucker.. und. Jesuiten!. zum Umsturz -dev Weltordnung und der - -Staaten.-führend . -1 Da «ich-nun .einmal daran bin-, verschiedene .C.ha? *) Herr Reich li.eß-.diese Rede drucken und durch die Kirchendiener-St. zu 3 Xr. verkaufen., i; j u.v:! '7 Anmerk. d. Einsenders. -xakterzeichenzu -parallelisiren, erlauben: Sie-mir,:, eine weitere Thatsache.hjeher zu registciren.;;: y , yy. - Der Sohn eines,kranken,fetzt werstorbeyey Mannes zu Ober-Seemen begab .sich zur Frau Gräfin voySt.ol- Herg-Werningerode und Gedern ins Schloß zu G.ed.exn, m.m -siezm-bitten,; für.seinen.kranken Mater etwas .sog. .Eingemachtes : zu; geben.., Sie,- sah Ben .Jungen« un;und;erhlüxte: ^DerMatex ist; ein. 3ude„Myd.für Juden HMMrfobcheS;,M.tz".- /-: , - /. ■i. * .Darauflfam y-dieftr junge Mann; chfther^ -erzählte mip: das - Borbemerkte. / Augenblicklich ,, begab ,ich Mich .insl hiesige- -fürstliche Schloßdes Herrn- Fürsten : zu JsenhuMBüdingen, um. Aehnjiches für den Besagten Kranken bittend,: dabeierklärend;,. es seifür, einen Juden aus Ober-Seemen, -4 Stunden von ihrer,ybestimmt. Melcher Contrastl Mit-der größten Bereit-!Willigkeit und.Zuvorkommenheit gab man-, mir das Gewünschte, mit dem Wunsche, es möchte dem Kranken -wohl bekommen, - und wenn, es ihm.zusagte,. sollteich NUd wiederkommen und .fürdenselben noch:mehr derart in -Empfang nehmen.;;I •: y- •; --: -; Gr. Hrovincialrabbiner Herr Dr... Kev i zu Gießen hat... sämmtliche Vorsteher, und-7 Lehrex <Ber, -Provinz Oberheffen.zueiner nach Ostern d. J^ in,Gießen;abzuhaltenden Conferenz berufen,: deren Zweck sein, soll, über die Besserstellung der, Lehrer zu cherathen und der Gr. Staatsregie.rung darüber Vorlage zu machen; er. hofft dadurch .dem sehr fühlbaren Lehrermangel. Ahhülfe zu. verschaffen. Warum aber dieses nicht, von dem Gr. Landrabbiner. Herrn 0r<. L.qn d s hepg e.r .zu D.arm.stadt.fstr-den Umfang des ganzen Gryßherzogthums.geschehen-istchl.eibi-ManchM.eineoffene.-Frage-. 1, Bezüglich.Ihrer«; Bibelanstalt^ Herr - RedaxteurI haben Sie hier .einen eben so tüchtigenwie. einflußvxichen-Merftchter -gefunden,--in;d.er ,Person - deS-chie«- -sig.en:Banq.u.iers. und Maufmanns:.Herrn^ B enjaMin ItzS m a-n.n. / DiegrMartigje(WMthätjgftit.dikses.;wei't- ,berühmten!Hauses,.-DelcheS!fo<;vjeftArme--Mitttpm Md r Waiftn cMN-r Nah und--Fexn. in-, seltner.Weift Mte.rstützt>. giebt.- diesem. jungen..Mayne) einenbedeutenden --Anhang, namentlich i seine--gediegene, .'veligjöft Richtung ist xs, .welche-.ihm chaS vollste Zutrauen de.r verschiedensten Religionsparteien xrworben.- --Dadurch -ürfte.-,JhueN. Aar,'werdeny.- welche;.e-le Absicht ihn chei dieftm Unternehmen der Cosiecte M ch.ie Mib.elanst-.lt leitet, chaß ftin Ginssuß und. seine.-Energie eingünstiges.. Resultat liefern mußten.;Ich fegel ein -deSfall-

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