Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 11 (13.3.1860)
- Date
- 1860-03-13
- Page
- Seite 164 (sequence 6)
- Language
- German
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trygWfimriM? Au.hangliWstan BlapbM ähret Vä» W mitMj EoMundvimi Wnh.-Md dn derhärtesttniKnechtschast> Hielh WdWr aufrecht,; i.und wußtenl.alleuthalben ihre veraMet/iMationMät zu bewahren, Weit, - schlimmerstgltetesichrrHw)Lqge--der^Juden-,in dem Maße;, .als die chMljche Kehren mehr. Verbreitung? fand,-.!d.enntzderiBekehderirrthümlichen UeberzeugungiWangen,. es, köMe derStarrsinn der. Juden durch unmenschljchet Behandlung: gebrochen; werden.-'! Die Verfolg grmgen-;Gewaltthäjigkeiten;und Gräuel;-.verdoppelten aber nnt^dieseWjGlcrrMn,stder;Zvieder als VorwandLdiente/ daß sie mit größerer Erbitterung verfolgt undnunterdrückt:würden,! schamlosesten^. uO muthwilligsten:' Erpressungen wurden.ihnenjZuferlegt; -manraubte ihnen die/Kinder, ja man geschuldigte sie blutdürstiger- Gelüste;: für vögelfrei erklärt,, erduldetensie. dia Brutalitäten. des-, zügellosen P'öbelsl Alles, .wasinur, Finsterniß,.Aberglauben und Bosheit erfiuney. - Konnte«/- äst - .selbst: in weitläufigen-Werken vonfanatischey')Zud.enNrfolgerns,ausgezeichnet worden// Der gesunde-Menschenverstand reicht hin,, um.zur Ueberzeugung zu gelangen, daß..die-an ihnenverübten GräirekeiyrSchandsteckinder? Geschichte dep Völker-find.- > : - Indessen lehrt.uns die Geschichte) .daß das Loos der Judenhei - uns M Lande einverhältnißmäßig sehr gelindeK-! .-wart-i führt/- nun aus)? wie - die. Juden - aus andern Ländern vertrieben, gehetzt gleich Thieren des Wäldes,^ in Polen .eine liebliche Aufnahme fanden, -ja mitToffenen Arwen empfangen - wurden. Sie hatten Freibriefe-von Boleslaus! dem Frommen Und Casimir dem Großen, und konnten - sich -auf-iselbe gerufen, ohne sich -'an'Me''später« Restriktionen izu r kehren- Zwar - hatten sie auch - hier Bedrückungen, i Oewaltthätigkeitew und Erceffe aller Art von Seiten'.'des rPöbels zu erdulden/ aber bei alledem keine so unmenschliche--Behandlung wie in andern Länderri zu erfahren.-- Gewisse s-demüthigende Vorschriften, -als Abzeichen an den Kleidern, Verbot christlicher Dienstboten ging nicht" von-der! polnischen -Gesetzgebung , sondern' von dem allgemeinen Concilium aus— darin könnten 1 schon hie Juden.Trost und 'Beruhigung finden. ' -! - : r;: Die Beeinträchtigungen! gingen aber vom germanischen Elemente;meistens aus, welchessich in unsere Städte eingenist'et, -und von Natur zur Intoleranz geneigt/'ünabläsfig gegen die Juden agitirte.; Vorurtheile und Widerwillen gegen die Juden find oft bei uns Ursache der größten Unbilden gewesen; man entivettdeteihnen--ihre- Kinder,'.um sie um -chvistlichinäMauben/M Erziehen/man-beschuldigte ^sie cher TödtmiAlWistL lichD Kinder,.- deren VM.sieszu ihren ReligiönMüngen benöihjgten/?man -wendete -gegendie- Tortur kan Geständnissezü erpressen und> sie darnach -zu besträftn; mau -beschuldigte sie endlich/ Verbreiterded'Nest'MsMl uMdü wie-t gefällt- Ihnennach/HerzähOnK^allev-übdrstanddüen- Leiden;- wenn der Autor sagt: ^Wollen Mp über gewissem-haftdieBehandlung^dev JudewA -Pvlen richtig abschätzen,. somüssen -wir - dir größere Milde,! HuM^ nität anerkennen, iur; Vergleich mit'anveW LaUdeLn."!"'^' - n u Waren -vielleicht die- -Juden -vorläufig;,- bdvovman-'W der. Tortur oder.dem Tode^unterwarf/'-v'oN! den! menschenfreundlichen Polen ätheristrt oder chloroformirt ävvrdW? - >.i Nach den-vörliegendie»; - beinahe" wörtlich "iM! Auszuge gelieferten Daten kann - unser Verfasser-nicht rbegreifen^,- daß die Juden noch Ursache zur Klage-'gegew'virHolew hätten, umlso mehr; da-in Polen der vierjährigt>'Landstäg eine -eigene Commisston -zur Regelung^ der rVerhältiirffe der Juden er« grrnt e ' 'über freilich l nie in Eu s-f ü h'r u n g brachte.. ' ' - ■y> tu&. h);r'l/rynirj'u'' -!-- i.I ü.'!" rr'j i;/ i i v* Pi ■ ’i'yV: -i; i',?r-r! In diesem Abschnitte entwickelt er weitläufig, austwelche Weise die Juden sich den Haß.-der Nationen zugezögen und sagt: Die Vertheidiger der Juden haben: sich; -gemeiniglich aus die allgemeinen Menschenrechte gestützt, und dabei die Rechte übersehen, welche der Gemeinschaft zustehen, in welche sie eintreten wollten. Es stehet ab.er jeder. Gemeinschaft das ' Recht zu, den fremden Ankömmlingen die Bedingungen zu stellen / ''unter welchen r sie' Äüfnahme 'finden/' Die'-' 8uden haben aber einseitig durch schweres Geld. Privilegien von den Fürsten-sich, erkauft ,und fetzten sich dadurch in Gegensatz Mp,Gemeinschaft.*) . Gerirt sich doch Herr- Heinrich Schmitt, als ob seine Vorfahren 'schon bei -der Geburt unseres Planeten als Pathen ständen!- ,-Ankömmlinge find", sagt Lelewel, „die „Masuren wie -die Polen,, Ankömmlinge find dieilachischen „Edelleute aus Sachsen, Ankömmlinge' endlich die Städte- „bewohner aus Deutschland, obgleich sie weit spater an- „kamen." :: v.vr.'-, - 1 Dann wirft er einen kritischen Blick, auf die Verhältnisse der Juden zur . christlichen Gemeinschaftundl beweist/ daß ihre Ideen; Neigungen^ Instinkte und Zwecke mit-dem Wohle dieser Gemeinschaftunvereinbar warenl -- Da M kei- *) Ich habe mir. die, Mühe nicht verdrießen-laffen,. das. Wort Gemeinschaft in der 74 Seiten starken ^Pröschstrt zu zählen und habe -es'''j57' Ml aNgettoffen, -dhllt'b'äß mir : der! Begriff, klaret' gewördest M - -- '■/1 CvrreW-'!