Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 9 (28.2.1860)
- Date
- 1860-02-28
- Page
- Seite 130 (sequence 4)
- Language
- German
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Kreuzze.itung.und/-ihxe wenigenGestnyungSgenossenM.der Preffe- - habenim- Gegensätze - gegen alle-anderen Organe der öffentlichm! Meinung -777. schon: während/der:Jahre iHMMyKuffeS-,und,;jmk verdoppelter Bitterkeit-feit ihrer pp.litischenMi.ederlage,!-die. Fortdauer svderj Wiederherstellungder ^UnterdrAHlmg derrLuden gu ihrem Losungsworte, ge-! macht,. rund Haben.. Heu Haff, /densie: auf. diese! Weise - zu erwecken hofften,-zum Bundeim Mmpfei Meu die Be-? sestigung HersaffungsmäßigerOreiheit in die Schranken ge? ruftn. - Wir erblickenauch - anderwärts dasselbe Schauspiele In Bayern z^-B^Hat voni- 18-49. .bis-auf. Hier neueste-Zeit jede Volkskammer/ in welcher die Bertheidiger. der Volks? rechte, in der Mehrheit / waren,! sich gegenj die unterdrücken-, den Defttze^ ., dje . dort, aus dm Juden lasten, gegen; jene pharaonische .Beschränkung per Niederlassung Und Verehelichung . welche! die- Gesetzgebung unseres -. Jahrhunderts schändet, -mit Kraft und Wärme erklärt.. Bekanntlich-war es - die Melskammerdie dort:für-die Aufrechthaltung jener Gesetze nach-1.848 so.lange einstehen.mußte, bis Pas Mi? nisterium i stark , genug geworden» UM mit-allen seinen Verheißungen,. offen- und ungescheutzu? brechen,.: .Der Grund dieserWarteistellung .ist, klar jgenug .stöas für. einen Preis. lamt man - dem-Volke bieten für.-den:Druck/, unter dem man, eshalten will-, füralle Hie-Vorrechte, unter: denen es .leidet,. als das traurige Vorrecht, eine geringe Anzahl von Mitbürgern seinerseits unter noch schmählicherem Drucke zu Halten,- und diesen durch das.- System, . das auf-ihm selber^ lastet, getragen, und. .erhalten zu .sehen? Es. muß daherder Masse, -hie - durch Privilegien herrschen! will. Alles daran ., -liegen,- ^eine -an Rechten noch tief unter dem Volke, stehende Klaffe im: Drucke, sestzuhalten,: zugleich aber im Volke dse Medle-Lust: an diesem- .Drucke, . dasunwürdige Gefühl, das in demselben eine Entschädigung findet,:: für das eigene-Leid wach zu echalten. .Das-ist der Sinn des Kampfes,'-den--eine-.einzigeBartes in unseren Tagen noch, fortsetzt für -jene ausschli.eßenden Gesetze/, die.das.Volk zurückweist, sobald es zur (sttkenntniß seiner,-wahren: Wechte undseines-wahren Vortheils - gelangt ist, . und -Hie man ihm von obenherab LusdränLt, -theils sein -vermeintliches Interesse,.stheils. Hie Religion als Vorwand: mißbrauchend Und Harin .-liegt , andrerfeitHs. hie Bedeutung . einer, gexechiten.. Lösung deri'Judensrage,. daff sie! Hie grosse MeHa-ssest des:Volk-esi vo.n^jedem Bunde mit dem: Unrecht, vp-U-jedem. Aut heil ans einer Aufrecht Haltung, b e fr e. i. e und-, sie gewöhne,, in; dem gleichen,Recht süp Alle, dm Schutzpeö.Rechtes,zu finden." . ^(SGuff.sfllM-,-.- ÄMjs? W'DfrMMn' M 'Israeliten m Än ulrngen MnÄrn^ÄuropÄs?^ iß'«;p) iinii, .ru-m Otk; - -Wir -ziehen aus: diesem gichtigenrDocumente nächjhen ,Melr>ii8r^ de; Fr;‘1 folgende? Stellend aus, ändeM yMMe« jenigen bei Seite lassen, -welche -.allzu stark betont erschein neu-könnten^-n -/>!!.' ili*}-551>i::;';j-s-$UIS *■:}■,,/Brüder! Kslist -Euch nicht!unbekannt, /welcher Art die- Verwaltung jder-i geistlichen.Regierung in-Romnist (r h&,©& .Häufungsomannigfacher• Uebelständkr Hat,! di§ allgemeine - Entrüstung:: alleri-Großmächte pes civilisirten Europas, -erregt: und - diese -Haben * zu j wiederholten: Malen die. ivärmsten Gegenvorstellungen an.Rom,gerichtet aber /immer: verachtet und -niemals erhört-rwordemsind^ Wer - Niemand hat -jemals! einen. Blickauss ans /.untzmych sere Kager geworfen, die-: erklärlicher Weife/? nochMel ge^ drückter!/ viel. niedriger, als dir der . wilden Thiers istg Niemand . .hat: jemals ein. ofstcielles, und ^.wirksames : Wort zu unseren-Gunsten gesprochen.- Und: doch find wir Pens schm/! wie alle?: Anderen, , geschaffen jim- Kbenbildrsdes. er.-; Habeyen Schöpfers.; wir verschwören, uns. nicht / wirer? tragen Alles, mit Geduld, .wir beobachtendiesübertrieben-: stey - Gesetze,: welche -sieauch sein! mögen; und, -PeMuliM achtet find, wir eine . Beute, der abscheulichsten Verfolgung gen •.. weil auch wir -denMunfch empfinden unter einer guten Regierung zu leben und ein freies ,und:u»-. abhängiges. Vaterland, zu besitzen.,:Dieser: Wünsch jst<in vem Herzen, des Menschen, eingegraben und hält: uns. noch.- aufrecht. - - u-ti :1 .üyiun ' maud :: : /Mer-, theure Brüder,-damit Ihr Euch- - eine--riMgK Vorstellung -von der- - Ungeheuerlichkeit i unserepiKeideU/MW chen und. ein gerechtes Mitgefühl für.das. unglücklich.enLe?/ ben. .erypsindefl -könnt, das mir- .in HieseoKrteMschaft.'istzh-r rmn^welches Mbst-dasjenige. übertriO, -das junsere-Väteo geführt;, -und - dMit, Ihrvermöge kldep,reichlichen! Wsttel/, über die Ihr gehletet/ .un.s -eiye wirksame Hülse, zu uschasg fert;-vermöget, die einmal; uufs Neueüwi.ederttdefl.-Geist: dM Barmherzigkeit/ der; Israels Mol?; stetsbelebt hat,. bMchf, set , - wollen wir Much daS je»lehrende!-unh,:gxaüsam.e.-Mkh; unserer-gegenwärtigen^ SplaMei/ ieiner Solaverei/^die nichd mehr.-zu^ektragey^A/iHoxführen^^:.:-)^ >.! - -/,Wir-avdllen nicht..von-denszabscheulichew WordthqteW di.e-,v.on Tausenden-an verschiedenen Ortenan-iunserey ax-, men Glaubensbrüdern-MMh werden^,ohne-daß-diese,,Pas geringste Verbrechen -- begehen-,, Md einzig-, .ynd ostem UM d.en, Blutdurst,und-;pie MyldgierpM