Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 9 (28.2.1860)
- Date
- 1860-02-28
- Page
- Seite 128 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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J .. It .! 'S tfl Rechte bet 3 ub e n mußte von Neuem zur Sprache kommen. Diese Sache hat jederzeit die N^ derl5^n, püer >nrcht ^uymer die ^i-Ae-d^r FWHeitMethNt;^ Mhtzt W-rKWHGrM^ Ansprüchen der natürlichen Gerechtigkeit, hat sie doch mch» immer die Sympathien der angeblichen Freunde der Freiheit zu gewinnen vermocht; sie hat lange, ehe sie in der' Reihe der BMMUMT Jföfi ftoien WaaKrbenA.um.den gemeinsamen^^ e§ ft^ko diese Reihe mühsam ringen müssen. Band der Rechtsidee sie mit allen Momenten gesetzlicher Freiheit unauflöslich verbindet,"so'wap siH durch ^L'eÄen^» schaft, Vorurtheil und Selbstsucht nicht selten bei Seite gedrängt, und da sie zumal der Macht-;pesz Gedankens nicht die mindeste materielle Gewalt beizugesellen vermoßitfr;fe mochte es wohl: manchmal gelingen, sie zu, isolireN und den -Fortschritten des Rechts - und-der B olks-. 188 MMNuAiWhn' Denn wenn auch, das. k, | }0 .4L _ der Rechte, die den ihres Glaubens wegen Unterdrückten hier gewährt und dort versagt find, so. bu^t, daß W-nicht ve^nÄ^ex unL'wrdersprechendechsew Knute,Ovtzm Enpas liegender Umstand^stn diesem Sin «°°^aruv-!^yatt° f Gr. nahe liegender Umstanr^in diesem Sinne angefühn^Jn der inhaltreichen Verhandlung der Ständecurie des Vereinigten Landtags über die bürgerlichen Rechte der Juden, Rechts- Rede Äld^ W> hlw o lleN^nf^ö * h o|M ME Hx fü ll t zeigte,* wurde, die Zulassung der Juden zu allen öffentlichen Aemtern — mit alleiniger, selbstverständlicher Ausnahme sol- MEMimg oder Beaufsichtigung christlicher Eultns-Angelegenheiten verbunden ist— durch eine Mehrheit:von.220 gegen 2lö Stimmen beantragt, wahrend ihre Zulassung zu ständischen Rechten — freilich nur mit der Mehrheit einfti: ein$i0eti 220. ^egcn 219 ~ verneint wurde. - - Bekanntlich - ging -die damalige /gieruM.M'aUf^W ^erüeinUng^M'Htzieren,'michl? aus .eine 2lusnahme gebildet und die neueste Geschichte der politischen Kämpfe iF,Mserem.Da^rlande,.hat davon keine Keifpjele -Mehr aufzuweisen.Auch Me freifinnige -Mehr? heit-ipes Hauses,.per AhgWpMyl in,Preußen., hat sich -sn-fLotuuti vom 23. -.März $H!.I., treu zu.,dex-,Sache hex jUpterdrücktew,, .di^. zugleich, die.. Sache, .der ^Vexfaffpug char,ugehaltenp.sie-.ist.dem,Wnisterium, „ trotz.pes^gerechtjfeMgten Wunsches, Wipepspritche mit-!.demselben, zu-vermxihey.doch, nicht- bis sn deysinnexen Widerspruch;piit W^n ^ige,y.e.n Grundsätzen gefolgt, per, seine.Stellung, in dieser Frage bezeichnete.;i;,.- 9. Stellung,5 welche bis dahin die-Regierung in per Streitfrage genomrpen bat, ist bekanntlich ,-die^; - daß sie,.^abwtzicheyd -vstn, der,..Praxis . d.es,.früheren -Wnisteriums,.' die uZulaffung<der Judey zu der .ständischen-Vertretung -behauptet.und gegeneinigen.Widerstand, beharrlich durchgeführt-).hat,wahrend-, sie in Hetxe.ff,;,der. Arr? steffungderWenim Staatsdienst in Theorie und Praxis vollständig in die?Fußstapfen des beseitigten Ministeriums getreten ist,. Wie schwach diese - Unterscheidung inhem positivem Möchte selhst, das für sie angeführt worden,' begründet, ist, haben die.Verhandlungen nachgewiesen.,. Wäre sie in demselben besser motipir^-sso.-würde.-sich ^nur-, die Wahrnehmung von Neuem hestätigesn,, daß- .daspositive ReW Mse^.>Materie, so. wie. es von-dery. Pfade per Verwirklichung. des, einsachen. Rechtsgrundsatzes -aMeW, pern Zufälle . und. seinen - Widersprüchen,; anheimsgllt^l/ Dg, wo überhaupt noch hex.-religiöse- Waube -einen Unterschied in, Hey -b.ürgerfichM Rechtem bewirkj, .ist die. WusterKrte die Gewährung im ersteren Punkte ein. Hätte damals die Macht der Entscheidung, bei Pex.Ständecurie des Landtags. ,gelegen,.:sp. wjrrd^ PaSi.gexad^UMMM MrOpM jenigen/Rechtens -geworden-sein, was-die-gegenwärtige Regierung' nach' beiden Seiten'^h'inlib'ishdir E Entschiedenheit festzuhalten sychie? '''Wäre' dBÜ'M'svlcheS^ÄÄruändergehen mMch ub.ex Dasjentg^^rvas, M HM Mstellen sollte, wenn ein klarer Gedanke zu Grunde läge über die Beziehungen zwischen Religion ^und Recht ^wenn jenseits deS Grundsatzes V^er Wnnstng" DlfchA? Glauben und der bürgerlichen Berechtigung der Einzelnen,.noch ein wirk- I J .V? -- \ I * ’J Jj & iV)r liches, ernlmchtendes Unterscheidungszeichen zu finden wäre zwischen^den'an -dieMeligiost/-zü^knüpfkndLn ünR von ihr fernzuhaltenden Mechtep $ -chenn^ nicht,. sobalh-jenex.Hrundsatz .verlassen, worden, ..Mes.jauf Wrllkss^ zlnd-tzWy^hjpauMO%■,T)snnach),-.ekeyM wir, daß wir. uns von de,y Heiden -.irrthumlichen ^Anschauungenweit .eher,Pitzr-EyMe? hung. derjenigen., erklären., können^, welche deu-beiden/Mstimmuygen der Siändecurie zu Grundes.liM„ alS-,die,per ayderen, von „ dem. . gWnw.^rttgen-.MiyißexipU /fchg^^ tenen. ■ ii,l tt-r-i/j»üj .^,.--,,Di^^Dppositiom,.gb^;gegW rtey^freisinnigeM-stregej des MinistepiuusS-.. wenn.Mchihze j;Stärtz;we.stMHs,jy W AMOMyz .hes .letzttren, lM hfftt^choch5M,Mup? zelu tiefer, M.,m dem,stZarjeigreben „gegey^eino,p«.B.exsassung -.huldigend^Mrwaftung^Mssx>leM. als iy.per bloßen. Andyldfamkeit ,gegen .AydersglWbenp.e< auf dem Vereinigten Landtage, -w. Zulassung per putzen zur Ausübung.MMschex Rechte v.erhMe^t.'und,^ tpse)wirjge-