Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 8 (21.2.1860)
- Date
- 1860-02-21
- Page
- Seite 120 (sequence 10)
- Language
- German
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W verdient und das geyügt.., Es. Mt.in Oesterreich iyeite jUndexstri-che MhganzeKroPi^zen^ W^.;man -äenep armen kümmerlichen.Dorfgeh^ die, M ihr tägliches Brot ehrlich zu verdienen,^ niM einmal Pey.Haß und ^>aS Mde Vorurtheil scheuen-dürfen, deyr Ae in jenen Gegenden auSgesetzt^Wz..^r-.Me ..Kandpfarrer,- der ayS der ^lbgeschjdsseuheitdes.SeminapiuMs ohne Kenntf ni'ß'., der Menschen und der.Gesellschaft rn^,den engen Kreis feiner Dorfgemeinde trat: daS ist-daS Publikum, däS’ Herr'. Sebastian Brnnner, zunächst. im Auge W. Wer die Juden aus den furchtbaren, haarsträu- 'öend'ch /Schillderungen kennen lernt,^welchechie „Kirch^nzeitung" von ihnen entwirft, dem muß es unbegreiflich Hst,jrpie Fürsten und Völker ttichd längst daS Fallbeil aüfgerichtet und den Scheiterhaufen angezündet haben, um..dieses furchtbare Geschlecht Mt einem MlatzejW vertilgen. ,.. . u,v:;;v, r.. :;iiJ ' ’ „Und in' herHhat giebt Herr Sebafti-n-Mun-. ner..di^A^^^S' aside.re.. Mal verblümt zu verstehen, daß' eine Katastrophe, dieser demnächst, eintreten werde, daß. der.Mlde-.Haß der-,„bedrohten", christlichen Bevölkerung auß dip Juden stürzen werde, . 7^- das Meiterewollen wir.nicht ausmalen. Wey, 29. SahucirJ, pkß* A. Z. läßt stch.Mrmäl-MreMyi Dem. Vernehmen nach ist das Gesetz! über Pie rechtli^e Fähigkeit der Israeliten zum Erwerb: und Besitz unbeweglichen Vermögens in Oesterreich.zur! 'Veröffentlichung Diese Frage hat bei der Regelung der staatsbürgerlichen Verhältnisse der Israeliten bekanntlich einen hervorragenden Rang eingenommen z.D' ist). Mnial' in Hveste/reich,/wo.. die Israeliten, der.Iaht' upg..hem socialenGewichtnach, in.politischer' MiwstaatWirMMctzerBezichungnW unerhebliche^ Faktoren im.Staatsleben sind,. von. großer Bedeutung geworden. Nachdem die Märzverfaffung, und nach deren Aushebung das kaiserliche Patent vom December 1851, die Gleichberechtigung der Ma.qts- Lürger vor dem Äesetz im Allgemeinen ausgesprochen hatten, ist in Bezug . auf.- die Besitzfähigkeit derAuden ein Provisorium ergangen/, welches, zwar nicht die Besitzunfähigkeit der Israeliten, aussprach, >aber doch, ohne Mmkwlrkirng.aus mittlerweile ervporhene Rechte, jbjgzur * endgültigen Regelung auf die inj jedem Kronland vor und bis zum 1. Zanua.r1848 gMnden.gesehM.mKor-' schriften zuMgriff, .tvelche im größeren- Durchschnitt? den Juden vom GrundbefiS/auSschlossen.;! Durch - daS zUj,^wWgmdech.eflnitiye-jG.M istmun', wie'man hört, Mgekehrt/die -BesitzAhiMtl zur -Regel-gemacht, vder diese Regel -doch' yMebghnt, .und' nur, für einige-Pr«^- Mzen ein Aebergaygsstadiumftftstgefttzt. Hesth, den; 1>, Februars ü(PrivMmitth/)-! Fhd'W schätztes Platt h at f. jüngst Lu - einem' Schreiben!- j-aus Ungarns in Np. 4., auf einen-wunden Fleck'unftreß Gemeindelebens hingewiesen- Auf den mau nicht tzeült^ Aufmerksam machen kann.??? Es. ist dies-die einseitige Berücksichtigungi deS ReichthumS mit : Vernachlässigung - wo nicht gar Ausschließung .anderer nichts minder wichtiger Qualifikationen bei; Vertretung . ,ded^ Gemeinden.^. U)>uv; 'ulr?-izimuL M- 1 - Auch hier, fanderst unlängst einenRestnurätiön deS CuftusvorstandeS statt.-/.j.Wennn mannuw ohn'e alle Parteilichkeit - die Dahlergdbn'iffer überschaut^ ' so läßt, sich nicht sagend daß.,trotz der Vermehrung Mit 6 neuen? Mitgliedern,! ein-; bedeutender Zuwächs'An Intelligenz erlangt worden nsei; dabei kann auch"nicht behauptet werden, daß schon früher eine UeberfüllüNg der Gefäße, mit diesem, geistigen Fluidum zum Vorschein gekommen wäre. Allerdings: hat dik Ausscheid düng einiger fremdartiger Bestandtheile, die Ach dem Ganzen nicht zu assimiliren vermochten, und die Ersetzung derselben. durch andere der Majorität näher verwandte Elemente; den; wesentlichen: Vortheik - '-zu Wege gebracht,, daß .die Kräfte); die sich, bis 'fchtuin unnützen Kämpfen verzehrt und? einander! pNralPrt haben, nun in Frieden und Eintracht sich der'Vkrbefferung der innern ökonomischen Zustände ungetheilt und. ungestört widmen können.; : i >>; „In djeser Bezichung ist viel Vernachläßigtes ein^ zzrholen und wieder gut zu,machen. Für diejenigen also, die da glauben, daß hierin die einzige'Aufgabe unseres Cultusvorstandes bestehe, konnte auch 'schwerlich eine bessere Wahl getroffen werden. - Alleinselbst voy?diesem beschränkten Gesichtspunkte aus - beträchtet, Mr es für die Männer,- welche die-,Wahl -geleitet haben, angezeigt,, die.dargebotene. Gelegenheit wahrzunehmen, um sich, durch Heranziehung, jüngerer Talente-. und geistiger Capacitäten zu verstärken-' und Ach in der öffentlichen Meinung neue- Sympathien - zu erwerben. Statt 5 deffem haben, sie! dadurch ihrem Ansehen sehr, geschadet? und die PopUlarität). von der - fie getragen waren,, als eS^ galj.?devGetneinde -daS^Recht