Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 8 (21.2.1860)
- Date
- 1860-02-21
- Page
- Seite 119 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Ks hasiianBrunneWistd-Fölg^gehabti Er W eine Mrdlvarnungl^erhalben. uMan schreibthierübeoden öffent- WenHMteM dl,/DevchekanMeSebastian Brunner/ NWctMr^evh,WienerKircheN-Ztg/"/ der sich^biSher ungestraft die-GaßlöfesteWpersönlichen Angriffe 'erlauben durfte, für die jedes andere Blatt die Strenge des WeM hsitte r-sthlen <müssen/l hat» endlich' eLM^Berw.arnung">erlMten. - Er weigert: sich aber,' sie, wie es Byrschxist)Lst, in. seinem Blatte: Abdrucken zu lassen/ da WMeWrÄeD diesen Punkt bestehe; er nimmt überdies,, swie .man auS^ guter Quelle berichtet, seine ganze HM?. Gönnerschaft,ün Anspruch/um die Verwarnung Mgängig zu machen."? ''?^Die)„Ostdemsche Post" hat in ihrer Nummervom 28. Januar einen sehr schlagenden Artikel gegen den H.erxyr Brunner i gebracht?/ udett wir rühmMd anerkennen^ ohne Lhwusürrietschöpftkv halten zu'dürfeü.^ Wir heben folgende Stelle! hervor^,Es ist ein' alter ÄunstgEMlechter Merlagtzsirmen/ Bücher-, von ddnen sie rpiffen; -daßl sie .ob - LhreM unsittlichem oder ' gefährliches Jtthalts-in^irgmrd reinem-Staate verboten sind/ unter sasschem Titel-dorthin zu versenden, und manches gottlose-Bach ist. unchr: dem: iTjtelblatte einer Bibel geschmuggelt. .worden, x,: Eines ähnlichen « Kunstgriffes bedient Mch Herr Seb astian Brunner/ indem et' -die r-yäß* lichen? und, .gehässigen Pamphlete/ die er allwöchentlich gegen die)Zstden veröffentlicht/? unter der Ueberschcist Merr „iKLrchenzeitung/> erscheinen läßt/ Wenn 'man MitzMr Hand Pen-Tstel idirseriZeitschriD züdeckenkünd Jemands fragen - würde/- was dies für ein BlattW, so würde-.ex aamentlichEuS-denBeitageN schließen/ daß B eines jener Schmahblätterftinmüffe/die zur Schünde der gebildeten Presse in nirgend einem Winkel. Deutschlands .erscheinen.:: . Jü, i eö'würde? sogar: schwer werden, .diesen Wnkel/zu errachen, da solche Zügellosigkeit, solche hMtal^HOe! gegen Tausende und Tausende von Mitbürgern selbst in: den Zeltender erbittertsten Wsellschaft-; lichen Mirren. zuwen-Seltenheiten gehören/ - - ' 1 einer ,/Kirchenzeitung" setzt man l Vor NVeM! die-PerthMigung kirchlicher Jntereffen voraus? Und \ wgM hat!Me Kirche: dringender Me. geistigen Streiterhchurftnals im-diesemuAugenblicke, wo ein-Mächtiger \ Kaitzvram der Spitze einer Nationdie an Dialekt j kexnu ss> /rchch - isi,Ldir -VerträgeZerreißt -? welche dem j WpAr 'seinen u weltlichen Besitz?, verbürgend Aber zu j solchen Mrbeiten ch'M Herr Sebastian Brunner offen-^ .^MlmM^Letwtniffeslnlpch^ndenr Emst l-' -iM ist \ ein Literat, Mr'M stiÄ HänÄirk WViener Kirchenzeiiung"^ was steä^wM'stch/nM Unter diestlwpomDseN Titel vdr/ welch'' eme ^Hitze Wertender / tief disigttrseüdbr Mssätze^erMrtet mast APfvon-rinem'Blbtt^das achtWtzemM^D M Metropole OHrreichs 'erscheiü^"'Und Äas'sin^t man? Eine tzärlMsjücke wön aW^eMtzMen MgS'fchew, MchdW'.uM^chMviHiHdA^^woIi das ' Redaäions sy stem' nicht' etwa. iü Erweckung kirchlichen Geistes ] sondern' in 'der/ Hfndiginig M: Skändalsucht liegt/;:lAZö in veN Zeitungest irgend eüze gehässige/ verdächtigende 'Ndtjz W Endest.iss,' die )m alleräußersten Zusammenhänge Mit cdnstsstdüellen Interessen steht/ wird/fie/voN HUn Brunner Hi den Haaren derbeigezogen und MtHhniHsc^Ädch DA sen noch bitterer gestaltet? ' //In: einet' folchöchernsten Zeit wie M MigHM alle Geister von dem,/ was Ln Italien stHsZortzereitA, präoccüpirt sind/: .Atbie kein dringender^ Geschäft, als die MdHscha^'dei' chrHlicheNBevölkerung Oesterreichs zu dem HüthenMn Hasse' gegen die Juden Mszüsiacheln,' stichtetMa Mübergehend in einem'Artikels sönderN ällchHentsich in zwei, drei, ja'j''ivie'Vie-keßtäMiniste?'zekg^'in äch^t Artikeln — die Notizen gar nicht gerechnet. H^d eS wirklich" die Juden,' don welches die JntHMy, der Kirche in diesem^ Augettblicke^^ so b^roht^ um eiNen Mcherr-ÄNsivand' der/leideüDaftli ^stenMMbr nöthig zu'^^machen/ Nm^^Men^svDWHa^N'WWNg VeS Völkstzaffes gegen fie'predigewzu- MMnf^ÄeH, nichtdie'Mche, sondern MJnWsstn'desGDäM, das Herr BMner'detr<nhL//schMn svlD 'WiM'zu erfordern» DeWiterät//der die^HHenzeltusi^ 8eraüSgiebt, suchtseijiesi^esthäftlichim Mrt^'Ä. »DeÄgH> ein -änderer^liirmnscher ^ndstsirüM^^Die/JÄ^N Wd ein currenter Arliktls Me im^äAtheater^undstm ter an' der Wien die/ ,,edleä JudrnMch^^:gegeben werden, weil sie Kassa machen/ sö hat sich Herr Sebastian Brunner eiwGdschäst Mchtet^ wt» ältwöchrstttich Juden -ausgeschrotet werden. ' ■ ‘ 5 v" -; ,/Alle zichen ihres Weges fort ' ' '' 1 ' An ihr Geschäft ~J und meines 'ist der Mord/" ' ,-Herr SdbastiaN Btunster 'hcsi die ^udenh'etze /jn MN'ckt 1 airfeeiiet W Mftüi 'ÄbtM' wie eine Fabr^ H äus MMschmkUochmWoviuMbereitet. HM G^M'chaMieinm 8