Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 24 (1860)
- Issue
- Heft 5 (31.1.1860)
- Date
- 1860-01-31
- Page
- Seite 74 (sequence 10)
- Language
- German
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«I der nichtchristlichen Staatsbürger > mit'den christlichen betreffend für * geboten1 erachtet bestimmte Grundsätze für-sein'Verhalten in diesesAngeleMhAk!fiWstellen^ Es soll einerseits darauf gevmn'g'ewÄotddtkffeindurch einIdecläratorischeS Geftp dieäwgeregten^Zw'effÄ über die Auslegung-dieser VevfaffuUtzsbestiMMutttz D erledigen, während von andern Seiten-die'letztÄe als vollkommen zweifelsreibetrachtetwird^ und es sich Mir um deren buchstäbliche' Anwendung allst alle-staätS^ Und priv.atrechtlicheN 'Verhältnisse >?handle.' -Wie- Wer B.- u.'H^-Ztg. wönl glaubwürdiger Seite^ vetsicherl wirdhätte die Majoritätdes StaatSmittisteriums in dieftti Tagen mit 6 'gegen 4 dissentirende Stimmen sich für die letzte'Alternative-entschieden.-»«uvl Creseld^ im Januar lPrivätmitth.) 'Der Moüsistorial-Oberrabbiner Herr L^BvdenheiMer -hat an alle Vorstände der Gemeindenseines Sprentzels folgendes Schreiben-erlassen: - - „Einem Wohllöblichen Vorstände lasse - ich chierneben den ausführlichen Aufruf deS Herrn Rabbiners Dr; Philippfon wegen Herstellung'-Und -Verbreitung wohlfeiler Bibeln zugehen. Der' Zweck ist für Synagoge, Schule und Haus ein höchst' heiliger und wichtiger, und hat Herr Di*. Philipp so n den Gegenstand so klar auseinandergesetzt, daß eS>von meiner Seite nicht erforderlich erscheint, noch ein Wörtchen hinzuzufügen. Wie wir aus den Blättern der '„Allgemeinen Zeitung deS JudenthumS" ersehen, sind bereits von allen Gegenden Deutschlands ansehnliche Beiträge für diese Bibelanstalt eingegangen. Auch - unser Bezirk darf in dieser Beziehung nicht- Zurückbleiben und kann unter Gottes Beistand etwas Ersprießliches leisten. - / j' „Ich habe daher Einen Wohtlöblichen Vorstand zu bitten, eine Sammlung zu diesem Behufe in den betreffenden Gemeinden gefälligst veranstalten.und mir die eingegangene Summe zur Weiterbeförderung übersenden zu wollen. - Crefeld, im Januar 1860.' - Der Consistoriäl-Pberrabbiner, L. Bodenheimer." . : >/, V’> /Ji.-;.1 M1' Magdeburg, im Januar. (Privatmitth.) Es treffen fortwährend Berichte bei uns über die zur Feier des Ehanukkah.Hergerichteten Schul- und Synagogenseierlichkeiten, z/B. aus Hostüum ist Böhmen, Cüstrin, alls-Westphälew wl' ein)' welche''w'ir WstverstSnMch chierullich'l allst miitheilen köürien/ die aber dib'lMrgschäft -geben',, 'in- E'-'folKnM^Hayrisi d'i'eifts iFess'U den rsEltlscheu-Schülest ImÄer^'Äeh^ aü'st blühen zu'sehen. ' '' '* EüstM/15". 'Jänüär^ - (PrivatmrtM Die größte Sensatiön eöreg't iü hiestM'Kreistn, der'Uebertrktt' eines in Scharnow unweit Sonnenburg wohnenden christlichen Bauernsohnes, Namens Röper, zum Judenthum. -RI 'hatte 'vor bereits-einem Jäh're'steinen AüstWt^MS der Landeskirche' erklärt und sich 'iiu 'die Rabbinäte' Berlin und -Meseritz Zwecks Anfnähme in den Bund- Israels' gewandt. ' In - den ersten Tagen des' Januardl 'JI -ward ettdlkch dürch den MoM Schwarz'l'aüs Meseritz. und unter Assistenz' Wes'-MoM Böll ' aus -Kränkfürt a/O. -die - ühli<He D'pöratiorr'l än ihm vollzogen. '' ' - ''^ "! Die Schweiz'. Ober-Endingm, 20. Jänuat; (Pnvätmitth'^ °'Jn Canton Baseltand, Gelkenkindenj-'stntz zwei Gebrüder Dietesheimer -seit mehr denn 20 Jahren'etablirt) d. h. sie führendort 'ein Geschäft, während ihre Familieü in ihrem Heimathsorte Hägenheim' —/ Departement du haut Rhin — bei 'Basel wohnen. Als nun Einer derselben seinen sechszehnjährigen' Sohn, der bis anhin: das EMüige -in Colmar'besuchtes ins Geschäft nehmen 'wollte/ ba tourt)e ihm-'der ADnihalt dieses Sohnes tu Geltenkmden d^rtoeigerr.' Denn riäch einem ' dort- Gestehenden' Gefttze wird 'keinem J't^^en^ deb Aufenthalt gestattet. Nur einigen' WÄitzen wurde in früherer Zeit diese Bewilligung aus besonderer Gunst, ausnahmsweise undgegen - däS Gesetz ertheilt. Herr Rabbiner Dietesheimer von Winzenheim beschwerte sich über diesen Act der frappantesten Jntölei?ach,Hder wie sollen wir eine solche Verweigerung 'nennen) die den Vater hindertseinen Sohn in seinem Geschäfte -und'- Unter-seiner Leitung zu erziehen? persönlich-beim Minister in Pairis. Seither'hat''sich nun'der-ifränzöstsche Gesandte in Bern in -einer' Note an den Bündesrath für -Aufhebung der in einigen Cantonen'bestehenden - Beschränkungen der Israeliten'' verwendet. „Die französische Note", sagt der Schweizerbote,, „soll mit viel Geschick der Republik entgegenhalten^ daß mist ihren Grundprincipien solche Beschränkungen m*