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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1860-01-31 · Heft 5 (31.1.1860) · p. Seite 73

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
24 (1860)
Issue
Heft 5 (31.1.1860)
Date
1860-01-31
Page
Seite 73 (sequence 9)
Language
German
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Floß (Bayern), 17.. Jaguar. ,(Privatmitth.) Mder Anstellung«des. zvi> Engelmann -M D,i-rMoZ der- Irrenanstalt..St. Georgen bei BaiMth, ist^ auch die^ ZulassuM.. des, - yr. ^SilbeMmieh als Docent in Würzburg zu bemerken. Wir fürchten nicht, daß dies b los lucida intervalla der Judenscheu seien, sondern begMen,rs als..Mir,Aurora,/-die.,mit.NpseMMeG den ^ch!M?>'p?.?urchejl^vMr;HMerniß hebt... Wöge...ein S!4mM)r>■-. ■, ■;v, 20.;Larluar. (Privatmitth.) .««In per „Kpeuzzeirung^^ las «man n.eulichst, die Statuten der preußischen. «LqvMH - .oder Militärschulen verböten.die Aufnahme pon, Juden. .Wie anders Frankreich! In der großen MKtarschule, St. Cyr, der einzigen oder ersten Frankreichs, siß .ein Jude, per Tochtermann des hiesigen -.Herrn Rabbinen, Lieutenant Mo ch, früher selbst ihr Schüler, der auch den Krieg in. der.Krim min gemacht, Repetiteur und zwar schon seit drei Jahren. Man könnte gelegentlich der Junkerpartei die Frage Vorhalten: ob barum? die französischen Ofstciere an Tapferkeit,, WMn, und^.sonstiger nMMW^MHtigseit.hinterjYen preußischen« zurückstehen! - / - Vor einigen Monaten stellte das- .KörM, KreiSgericht in Erfurt an zwei Israeliten: des.Großherzogthums Hessen das Ansinnen, einen Mb nach preußischen Vorschriften in der Synagoge unter Assistenz des Rabbinen und eines Schwurzeugen zu schworen. Auf die kräftige Zurückweisung dieser Forderung Seitens des Rabbinen vr. Levi wurde daS Ansinnen des preußischen. Gerichtes, abgelehnt und , Per Eid geschah später.Mr Gericht ohne Rabbinen und SchwurzeiMN nach hiesigem Gesetze.; « •«;,; . Preußen. , BpeSlgU, ,4. Januar. (Pripatmitth.) Am- 28ftey ,v. M ., chM..letzten; Tagedes Chanukahfeft.es, feiMe der.durch seine. Leistungen in. der neuhebräischen Literatur rühmlichstz bekannte Herr David S-aM v stz seinen. 7.0ßen Geburtstag.. . BonSeiten seiner. zahlreichen« Freunde /und. Verehrer apS der. Nähe und Ferne -, -. p.on jyM «« ftei&orr.age,ndsten > i und j «gelehrtesten Wst.glMeM.unseW/Gemeinde,7wurden/!hem würdigen «Jubilar, «an Zage -die exsxeusichßen- .Beweise >der Achtung« untz -Liebezu Aheil; ^Eine Deputation pes GeMWevprstandeK beglückwünschte Herrn Sgi- M int; Namen -der Gemeinde und «überreichte demselben « eine kostbare, Dose. - Die Armfucommisston war ebenfalls durch; eine Deputation vertreten. «Die - Hörer! des;;-jüdisch? theologischen Seminars ließen; durch eine Deputation,, .bestehende aus-den Herren vn. Perles., vr. Rosenstein-, 8tud<-Rcchmer-und deren.-.Sprecher-/ vr, Seligsohy-,. dem «Nestor..der neuhebräischen Dichterschule, ähre, freudige-Theilnahme an. dem schö^ Yen Feste., Ausdrücken,«dem« Manne, der sein Leben d.eyr Dienste der.-Musen geweiht«, dessen sinnige, in gediegener, hebräischer Sprache und mit inniger Glaubenswärme ,abgefaßten Schriften. vor mehreren Decennien so anregeM auf:die«jüdische Jugend wirkten, und heute noch von allen Freunden hebräischer.Poesie mit Vergnügen gelesen werden. — Der liebenswürdige, in jugendlicher Frische blühende Greis beschloßden festlichen. Tag im.Kreise der Seinen und einiger Freunde beim-frohen-Wahle und in heiterer Unterhaltung. Gott gebe dem wackern Manne einen sonnigen LebeMqbeydr!. u r> ■; > Wchönlanke, 1 > . Januar - (Privatmitth.). Heute fand, tu« unserem .Städtchen eine große Festlichkeit statt. Der. Corporations-Vorsteher, Herr I. S. Salzburg, sejerte seine; silberne. Hochzeit und zugleich die Verlobung..seiner ältesten...Tochter. .Eine Deputation der Verwaltungsbeamteu und deö Repräsentanten-Collegiums überreichte dem Gefeierten eine Denkschrift, in welcher sie im Namen der Gemeinde ihm für seine zwölfjährige-treue und heilbringende Verwaltung feines Ehrenamtes öffentlich Dank wußten. Außerdem überreichte« Herr 2» S. Cohn, Vorsitzender der Repräsentanten,.-em. Herrn Salzburg mit den Worten des Psalmisten: „Den Kelch des Heils will ich erheben und« - dey Namen Gottes will ich anrufen" im «Namen der Gemeinde einen silbernen Kelch zum Festgefchenk.««MW;iftierliche«Danksagung erfolgte hieraus von. Herrn, Salzburg., der zum ersten Male diesen Kelch aufS Wohl der Gemeinde, des Magistrats, der Stadtverordneten.-und; sämmtlicher Staatsbehörden leerte. - . Berlin, 20. Januar. -Nach der B.- u. H.-Ztg. ..hatz bas Ministerium^ .iG'HiMick-« Zssndep ge- «genwärtigem Lan.dtagssesston voraussichtlich zur«Verhandlung Kommende Frage wegen der Ausführung des Art. dep/ Vorfaffungdie-^rechtliche Gleichstellung

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