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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-12-12 · Heft 51 (12.12.1859) · p. Seite 737

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 51 (12.12.1859)
Date
1859-12-12
Page
Seite 737 (sequence 7)
Language
German
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Uff MWWMnm«? einen gelstvdÜ iel&n j1, anziehÄden Vortrag * ünter' -er B ezeichnung:'^,-ie Fräuen'frühes urijetz?^ '-Pn Jri^- tjht. Mgender war)' Zür Mnkeitstng drerit^ 'ein 'Briefwon PlißNis -mi I'?, der"über' die' VÄlesungew M Rom' Han-" deli^ Neffen Jiihalt' 'Eer fftt diesen' Abend entschiedest nicht befuich^et "wurde ‘ weil her Vöttrag, "wenn' seiüe 'Durchführung mideW #ßii'ngeiti ssöllt'e, gefallen' müM falls das' Sprichwort' H) Mbt' Äs stnwahr' herciüssteÜe : ))Für wen die Krauen M efkläfen, für den erklaftIch auch düs' Pübliftün". — ^Der PdtftaÄ uwjchw^ stan M früheste Zeit M,'zstm^'EÄste^en^be^^hriste!lthMs'/ dem'ssür'diesmal' nur weyrg' Worte" gewidmet Würden) In dem "heutigen Vorträge wurde festg'estellt/'daß schost im Alftrthürüe Wer Frchr'' eine'gewisse" Wüvd^ steigefeg't 'wat,' die bei den Griechen und RömÄn ssch in' 'keliMser ' Hinsicht'/ wie in den verschiedenen Zweigen der Kunst und' Wissenschaft erken-' n'en "'lä'D' Neachfet'e^' fteilich Mp bis Fräst " bü best Römern Äs Wek' dM"WWch'en^deä'"stächhMerkschest näÄlich^,' derest größte" PhikosopheÜ'ihr keine höh erd Pflicht) kein' höhdreS''"Dchi zugLststnden/ als Pflege des Mannes un^'der Kinder, Leitüng des 'Hauswesens", -essest Oberherrschaft dem Manne'gehöre, nach dessen Gemüthsart sie sich' schließlich zu' richten habe. Daher die beiden Extreme der Erziehung bei den' Athenern und Spartanern. — Erhabener traf die Auffassung von der Stellung der Frau beb den Römern, deren' Sittmreinheit wesentlich zü der TLürde der römischen Matrdnen beitrug und ihren Einssäß" aus' di'e'^rziehstng' PchÄte^''in welcher schost früh CotnArch' die evle^Mütker' des'Gracchen^ so Ausgezeichnetes leistetet — "Sekt iht'/fiUdet mast auch die'Frauen der Literat'ür daher tretest wenngleich ihrer ganzen Natur nach mehr empfangend', Äs pr ostucirend) Aber' auch für das Letztere fehlt es nicht' ünSpuren) besonders zeichnet sich die Tochter des ' berühmtest' Redners Qu. Hortensius aus' durch eine noch'spät bewunderte- Rede. Ferner sprechest Liebeslieder dafür, die bei Tibüll Vorkommen. Endlich wurde deS Blaustrumpfthums gedacht, das Märtial und Juvenal perfiffliren, in dem jedoch die Frau des jüngerst Plinius 'eine wahrhafte' Verehrung abnötyigt. — Das Hetär'enwesen^ dm Griechen wie den Römern 'gtrstein/ kam zur' Sprache, so weit es veredelnd" auf die Männer der Kustst' und Wissenschaft wirkte. Zn' dieftstBeziehung wurde es'/sogar" vöist Bdlke durch öffentliche Kündgebststgen-geehrt,' wie z/ B. das' Astdenken der Leätta-, der Frestndist des Äristögitöst, "durch ein öffentliches Denkmal verewigt wstrde?-^'An diesebeiden Völker' schloß sich die B'etrach-! tüng' der B eAh t et-\ deren‘ vorzüglicher Grad der 'Hochachtung vör dem weiblichen Geschlecht an den Abbildungen aus den Grabüchnümentest den Stulptüren und Wand-! gemälden des ägyptischen Müseüms zu Berliw nachgewiefest wurde. — "Von hier war der Uebergäng zü dem jü disch e n Volke gegeben, dessen-Gotteslehre -schon ist' den ersten Zeiten die Si'ellüng "det Frau' in den reinsten Farben der-sittlichen Gleichberechtigung mit dem Manne zeichnet. Die Datriärchest-Ehen/der 'heilige Jubel der Frauen ff# '-dem -Ästchüg'istu'S''ÄegypM, "ihr Antheil an der Errichtung des Heiligthumsist der Wüste, die Erlangung der Rechtstitel auf Aecker Seitens der Töchter! Zelophchad's ustd noch ist denletztest Lebensstundest fass des jüdischen! Staates die erhabene Treue' der Tochter des reichen Kalba Sabua gegen ihren späteren Gemahl, den Rabbi Akiba, dienten zu' schönen Illustrationen. Der Grundzug des' Judenthums: ■ „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst" und -,-,Kistddr-' seid Ihr^ Alle dem Ewigen, Eurem wurde; als der höchste Gedanke bezeichnet) best in der Hochschätzung der Frauen sich zur That gestaltete.- —^ Ein zwei- I ter, später zu haltender Vortrag wird deninhaltvollen Ge-: genstanst zum Schlüffe führen- - n i JeituWsttachrichten. Keutschland. Alls WüHWrrg^ im Nodember: (Privatmitthl)' Herr RechtsconsMstt Htzß' in Ulm ist von' dem Königl. Justizministerium zum 'Obbrjuftiz-Procürator bei dem' König!. Gerichtshöfe in Ulm ernannt worden. — Am Schlußfeste des Sukkoth ist Gabriel Adler, der Nestor der RäbÄnen ÄürttenibergS, Bezirksrabbiner in Oberdorf, in ein" lwssereS Leben eingegangenv' Inihm verliert die jüdische" Wissenschaft eisten ihrer herv'örragendsteN Geister, das Judenthstm elneglaubenStreue Stütze, der" Bezirk einen be'rufstreüen Hirten. Herr vr. F r a n k fu r t e r, Prediger in Hackbüch, der gerade auf einer Erholungsreise in seiner Heimath war, hat einige Wochen nach dem Tode seines würdigen, entschlafenen' Lehrers und' Freundes in der Synagoge zu' Oberddrf einest Trastergöttesdienst für denselben veranstaltet' und abgkhalten z die vostihm" da-' bei gehaltene Gedäc^tnißrede wird durch' den - Druck ' veröffentlicht werden. - '! Dessau, 27. November Die „M. Z// läßt -sich jvo'ir-hier aus schreiben:^ )/Di^nene Bandschaftsord^:

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