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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-11-21 · Heft 48 (21.11.1859) · p. Seite 697

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 48 (21.11.1859)
Date
1859-11-21
Page
Seite 697 (sequence 9)
Language
German
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697 GerKcht besiätigt/: ,so - hat! im Laufender Ätzten: Tage dze/rFragvider.'(bürgerlichem Gleichberechtigung! in/ Bezug/..'MpÄ>rej--K utfetf! einen, ibedeutungsvollen Schritt v-MÄrtSs gethchiö.l/Es.heißt, -vie:;JUdenftage fti-.iill SinMrttded^vollständigenz Emaneipatjon eMschieden worden und das. bezügliche/Patent (werde,: schonUbintien; Kurzem^ Ämtlich: /pAblicirt werden." Die -,Oesterr.;-Ztg/d bringt.'reinen Artikel - worin, die Ausschließangj der! Juden vom: Gruydbefitz.bekämpft wird. In volkswirthschaftlicher Beziehung nennt sie diese. AusschließAng!.einen-U0L86N8. (Die:Wissenschaft vom Güterleben-fstcht die Mittel, wie man den Werths vermehre) sielbann.-: aber; nieden Unstnn begründen-helfen, -daß Jemands den Wertheines Gutes gewaltsam und unnatürlich livermindere. „Derlei: aher", :sagt: die -/-yestexr4iLtg/(,i::-/w.ird'ünd: muß geschehen, wenn.man in seinem ranuDcherD fpü reichen Staate wie Oesterreich eine Million Einwohner,, die iliquidöCapLtalkrafte haben, wenn man auch deren Größe in der Regel überschätzt/^ v m) der Nachfrage - ausfchKeßt. Wm (könnten BrjspieÄ! Wsi Realitäten, nachweifen, :/die fäctisch:am 4'.:- O-ctober- 18Y3:-einen. geringem .Werth/ hatten: als einige: jTage.vorher, weil; Die : Israeliten,: die :■ sich * zum Kaufe angebotey hatten, davon abstehen mußten. Wenn mach den Juden verbieten wollte,, tuchene Röcke zu-tragen- -so. würden sich mit Recht alle Tuchfabrikanten beklagen// daß/lmast ahrenMbsatz verring.ere/.chrem Proyuctebest Werth -raube; i gleichmäßig müßten die Grundbesitzer.-: wenn-sie miti offenen Augen und ohne Borurcheil. sehen/ den heißen Wunsch- Haben, daß von.ihrem .-Besitzthurneper Bann genommen werde,, welcher da.ffe.lbe hindert,/ von ' israelitischem. Capital; gekauft zu werd en^ / Wich glauben, -: daß für; die Israeliten, hier mehr - eiveMmge-i bürgerlicher. und. - menschlicher Ehre vorliegt; - realer -Schaden. dürfte ihnen bei dem jetzigen Course. derMonds und. Jndustriepapiere aüs dem Verbote, Grundbesitz zu erwerben, kaum entspringen; die eigenttich WeNdchLheiligten aber sind die christlichen GrundbeMeb;^ jedenfalls ^stelltsich volkswirhschaftlich ^epgeftalft" ' HrHepHlltE der „Oesterr. Wfc'iM Ha/H^in Mttischer^DeWdung.^' Dio-Zeij qbep hahe.berests-i soviel-gethan,^ daß. die.^Aufhebung aller -Ausnahmen / welche -der Gleichberechtigung entgeworden ist. Die biMen^misi ein Mfien^ lve.lchf vemnstMt. Zwei -ftanzösischen Jude« erlauben,! die ganze Eisenbahn Won: Bodeübach: bis Basiasch: zuka'üfeny aber dem Eingebornen . verbieten,: -eine Hufe -Ackerlandes: .zu besitzen/^ftl!nicht (minder 'einWiderspruch, als-einem Juden/eine ZHeeresMheilüng/: das Leben der Soldaten und die.höchsten Interessen. des-/ Staats anvertrauen, ihm aber nicht gestatten, ein Testament oder einen Ehevertrag. -aüszufertigen. D aß-.Jemand Eommandant einer Festung sein/ aber nicht eine Chaluppe (Hütte)"ineinem galizischen Dorfe kaufen darf, sei eine. .zu schreiende Anomalie, um noch! .lange bestehen . zu ckönnem Die",, Oesterr.. Ztg-zweifelt, also nicht-waß dWr Resti veraftetev Barbarei bald dahin gesendet sein werdewohin er (gehört,, nämlich in das Reich der-Vergessenheit. ■ /;' : - . /1 (Wir halten uns für verpflichtetsolche Aeüßerungen der. österreichischen Presse hier aufzunehmen-: weil siemag: uum-die Sache ausfallen wie sie wolle, Zeugniß.abgeben werden, wie.die Organe: der öffentlichen Meinung unsere Angelegenheit ungesehen und. vertheidigt.haben/ Medact., d^ Attg.. Ztg^i dr: Jud:) .. r - Raab, 8.-;November. (Der /Fortschritts läßt:sich von chier aus schreiben : „'Porigen Sommer reiste.'eine jüdische Frau mit zwei.Kna ben hier durch und ließ dieselben:. nach ihrer Entfernung - hier zurück^;: Ein kinderloser und - unbemittelter Jude .nahm sich der verlassenen Knaben. an,/v erpflegte sie, ühte; Werke der (Barmherzigkeitan ihnen^- Als er aber-fühlte, daß seme.Umftände^ ihm. dies nicht-länger gestatten würden,' trug er beim Magistrate an/ derselbe möchte/die! jüdische CultusZemeinde. veranlassen, - einender beiden Knaben M versorgen. Diese - ging: nicht Darauf ein/ und so wurde der Wohlthäter Mm. Stadthauptmann berufen,, der ihm in/ Gegenwart. eines Domherrn und: eines -Geistlichen die Kinder abnehmen: wollte, was. der Pflegevater: jedoch Mrückwies. /Gestern: endlich wurden ihm die beiden jüdischen Knaben abgenommen, und wie. es, heißt- Men: sie in so lange ungetaust bleiben, bis .die: nach Wim und an den Primas von, Gran gerichteten Anfragen beantwortet: sein, werden. : <; .r.rr--o,;r. -: ,w .„Wenn die Knaben getauft würden, wäre das eine Thal, die noch über die Mortarageschichte hinausginge, da man sich in dem vorliegenden Falle, nicht einmal auf einen. Schritt von kanonischem Rechte, berufen könnte; man glaubt darum auch,- daß weder die Regierung noch der.Pri.mas diesEMuhniß dazu;geben.werden-" 777- -.i - diesen Fast schon wor einigen 48

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