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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-10-24 · Heft 44 (24.10.1859) · p. Seite 639

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 44 (24.10.1859)
Date
1859-10-24
Page
Seite 639 (sequence 7)
Language
German
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«39 muß HaEugMlerkHrr'jetzöregterendeü..StarüS'- rnänner darauf gerichtet fein, die früher ergangenen -fogettannten Privaterläffe - aufzuheben, -sonst dringen sie mit ihren guten An- und Absichten nicht durch. Der Vorzüglich abgefaßte: Rückblick in Wertheimers Jahrbuch von dem sehr verdienstvollen Herausgeber giebt ein l Bild von den traurigen Zuständen der Juden in OesMreich. Der Verfasser der,jJuden in Oesterreich" hätte-wieder den Muthein-kräftigest Wort für WnhrheMiM Recht zu sprechen zu einer Zeit, wo dieses verpönt war. Möge es mir gegönnt sein, Ihnen-bald zuberichten, daß" den Juden ihr Recht geworden.ist. Als Zeichen der. Stimmung des. Volkes bemerke, ich, daß die Wochenschrift „HanS Jörgel", im österreichischen Dialekt geschrieben, für die Rechte der-Juden eintritt. ■ .. Während der verflossenen hohen Feiertage waren beide -Tempel, wie sich . dies voraussehen ließ; nicht genügend;für die Zahl der Andächtigen (ber alte Tempel faßt beiläufig 1800 und der neue 3500 Personen, während es hier 18,000 Juden giebt). Die Vertreter wollten keine Filialbethäuser errichten, da bekanntlichein..kaiserliches Handschreiben bestehlt, , daß mit der Eröffnung des neuen Tempels die Filialbethäuser geschloffen werden sollen. Sie. überließen eS daher dem Ermessen der Behörde, nach Gutdünken Concefsionen zu ertheilen. - Leider war die Wahl, nicht durchwegs eine glückliche: So. kam es, daß in den bekannten Tanzsälen Zum Sperl Gottesdienst abgehalten wurde. Me nackten Götter Griechenlands, die an den Wänden-gemalt sind, derartigen Tanzsälen entsprechend, mögen. allerdings nicht geeignet sein, die Andacht in. jüdischen Herzen zu wecken;, per Unternehmer kümmerte sich jedoch darum nicht, denn er wollte ein Geschäft machen nund-diefts>fiel:gut aus, da beiläufig 70V Sitzplätze-verkauft wurden. Während Herr Prediger Mannheimer in der Neilapredigt seinen Zuhöreruri^h ans Herz legte, hat Herr Prediger Di*. Jellinek wiederholentlich die Wichtigkeitder Errichtung eines.RabbinersemsuM?.besprochen. i Im verflossenen Schuljahre wurde au -der hiesigen ReligionsschuleversuchsweisederGesangUnterrichteingeführt, - wo' zunächst die wichtigsten Gebete,, die im Te.Mff M^gesuätzen werden,- mitWen Schülern'.einstudixt wurden. Im jetzigen Schuljahre wird, -der Gesangunterrichtt obligatorisch-, den Schülern-.der'Volksschulcla.ffen, Welche die-Religionsschule. besuchen, ertheilt. - Es.ist keine Frage, L aß - eS? f eh r . heilsam DnwiM Mnw idjp Heranwachsende Generation-.sich-am Gottesdienste wird betheiligMkönnen.:: -Waswir!jedoch wünschen!müssenist, daß manche Gesänge populärer-gehalten sein fallen. - Bekanntlich berufen die Statthalter jetzt. Pertrauen.sk männer zur Berathung des Gemeindegesetzes..: - Ein hiesiges Journal schlägt Einige Eapacitäten.vvr> darunter die Herren Prediger Mannheimer und Jost! WertheimKr^ Wien, ll!.; iQcto.berL. D er - /HWgen. ,,Morg enp ost^ .wird.zur Erörterung w.er..Fr.age,5.ob..esdenJude.N;!iy Galizien:noch, immer nicht, gestattetM,-vhüe.!.behördliche: Bewilligung-christliche - Dienstboten bei. sich auft zunehmen, und. ob die darauf bezügliche Verordnung noch immer in Kraft bestehe, ausSay.busch im Krakauer Verwaltungsgebiete eine- Bittschrift sammt -darauf erfolgter behördlicher Entsch.ejdMgM.itgethejlt.?- Der Bittsteller hatte gebeten, in Berücksichtigung seines hohen Alters, und da e^nicht <^m, Htqndd, sei, seine Wirthschaft ohne Hülfe'zu versorgen, 'zwei christliche Dienstboten im Dienste, halten,zu dürfen..:HierWfMM ihm folgender abschlägiger Bescheid zu: , . ( r Wird dem Bjttsteller bei dem Umstands als für dm Willfahrung feines^ vorliegenden Alnsuchens gesetzlich berücksichtigungswürdiger. Gpund Kricht, .erfolglos pückgestellt.i jm* , K. k. Bezirkamt,Saphusch, 22. IM ^9.? - , Der k.. k. Bezirksvorsteher. - - - Da depj Bittsteller die. beiden DienstbptM bei sich ausgenommen hatte, noch eheer. ^um dieErfaubniß dazu/ eingeschritten -ryM^ so .MM er vpndem Bezirksgerichte -Saydusch mjt einer, Geldstrafe;belegt,-auch noch mit dem .weiterey-DedeWp, ^die. .^wej: ichristljchey Dienstboten^aus dem- Dienste zu-entlassen.- : -Dje. Kreuzzeitung meldet ,mit Genugthuungdaß bei Pen neuen I ud.e n - G esse-tz-^en-. welchp.. Pemf nächst die. kaiserliche Sanctipw erhalten,-. die. >Besitzsäf higkeit der: Israelitennup, für: gewisse Gegenden und auf solche Erwerber beschränkt bleibt^ welche.durch anderweitiges bürgerliches - Wirken % r -dann -dllrK^Bildungs - und Bernfsseistungm Garantien,. dafür,.pfo tev, .daß. sie nicht durch Güterzerttümme,rung ohe^Po^ dMwucher. -dir bei: dem -Besitzwechseh maßgebenden -M Heren .volkswfrtbschgMche^- Rücksichten - g^fäh.rd.en, mn : i—r> -Giflem, Watte,fchreibt man: Die. ifraelitjsHess Feiertage, werden-- M,;Verkehr der Madt,, -immer? hchx stark, empfttnden. Jy,- her merkantilenWe!t>^to^W M

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