Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 37 (5.9.1859)
- Date
- 1859-09-05
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
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allgemeine Anklgng zu erkennen ist, so^werden WM eine^ähnliche OrgaWGnkUKjsG^UWei dW^MlltrÄlMDMArNg de/z israekitischen Literatur : * weiter? Kaffes ^ontrole,' öffentliche^Rech^ nungSablegung, Commisstonäre in allen Th eilen der Welt. Vor Allem aber Geldspenden. Diejenigen Orte, aus welchen Gaben zufließen, werden zunächst bei Betheilung der Bibeln bedacht. Nun, es gilt hier Me .. Judenthume keine Partr^MidÄ.^ Wu^ZhsReichÄ^eM/büß - - Ihr noch Herz habt für das Erbe Eurer Värer, für das Kleinod Eurer Ahnen, für die große Gabe Gottes an unseren Stamm und t. des Talmudszu \ Bibliötheken!'')^ Werdet Jh^ Nichts -At'die-Bibel Hün ündffur die \ --HundEaüsende-chie!4.hrtt'-ibMrftü??'^--Nunv'.JH^'RäM^eU-'Md jj /'fite^<00^11% foltert®t^clttvgefd&dfffc J werden; werdet lJhr müssig bleibest?''rrrHMissetr5dO'rLi^eÄ^Judtzn. :lesen gelten diese Blatter -^»fö 'ist W'-Mre^SäHd/'-diesiwAufruf^ -zu verbreiten, i - Es stehen zu diesem Behüfe Euch Erestiplare desself ben zu Gebote, -• .wuv.iy: ■■■]]; i;n Aber rasch zur That: --Es gilthier feilt -langes und langsam vorzub weitendes 'Werkt n -Sobald' die Mittel dazubörhänden; kann; morgen angefangew werden/ l Darum zögtte Nieniand/ ' \ Gottes' Segen mit diesem Werke s ’ f - -; - Mugd e b ur^gp im Mäch 1859. ' i.wyr. j vr: Ludwig Phllippson." i Der „ Aufru f". hatte den besten Erfolg. Schon nach se ch S; Tagen war.en^wi.r/im Stande dieerste Liste der Spenden zu eröffnen? Mr. 1b. der A. ,Z. d> JZ. Wir begleiteten dies Mit denWorten :: „Jedermann sieht ein, daß die Sache durchaus nicht zu schwierig? auszuführen ist/ da.es.sich hjttbei lediglich um ca. -5—6000 Thlr.' -handelte;. Jedermann-,siehtaberauch ein,- daß es sich Hierbei nicht\ nur -um - eine Sacheder? grüßten Tragweite handelt, da-es gilt, eine'} gute israelitische-.Bibel- Allen und Jedermann um dengeringsten i Preis -in die Hand zu geben, in Synagoge, Schule.und Haus hei-? misch: zumachen -sondernauch• um eine Eh re n fa che der Judenj heit, die,, einmal,ausgesprochen, zur unbedingtesten Pflicht gewör-! ,den./ Das.wahre. Heiligthum Israels; soll demVolke wieder gegeben j werden; für das wahre.-Heiligthum soll ein kleines Opfer gebracht? werden wer Möchte :dadie Hand zurückhalten-! ^- ] \> - Wir fügten in Ar. .16..hinzu:. ' - i uw „Es wäre diM eine/chMiche?:Gelegenheitlfür einen reichen jj Israeliten,/durcheinige sausend > Thaler sich einunsterbliches Bttj dienst zu erwerben, seinen Kamen diesem Bibelinstitute auf immer | zu verleihen, und .ihn so zu. verewigen, und auf jede der Hundert-? tausende v on Bibeln-/ die wir zu ediren gedenken/ seinen Namen - zu S insexibiren-77-. Findet sich aber ein solcher Jude nicht, derVer- \ dienst und Ruhm durch eine That auf diese Weise zu gewinnen? jdas Hexzhat -tu nun, so werden es die Kleinen und Schwachen i thun „durch -das Scherflein-Bieter! Wir wollen die .Mühe des > Sammelns-und Anregens nicht scheuen! .? ,.Ihr aber, Rabbinen! und, Lehrer, erwäget Eure Pflicht wohl. \ Ihr: verkündet -das ganze. Jahr das „Wort Gottes", die „Quelle? hes^Lssbens^ von dex,Kanzel., .Zeigst, dgß,Euch WM es ,,lehendig^ttDtenWAlletHMM^^^ Jedttmann weiss, daß unterdeß der Kricgsstuhm in Jtalien loSgebrochen, daß dadurch übtt die Besitz- und Geschastsverhältnisse in Europa, ganz besonders aber in Deutschland eine große Calamirtät gekommen — und dennoch hatten wir die Freude, in jeder Num- Svenhen fortsetzen zu können. AllerdingsHaben^a'uk^hitt^wieder vorzugsweise die Kleinen und Schwachen ihren Eifer erwiesen, während nur wenige Große und Reiche das Herz hatten, der Gründung dieser segensreichen Anstalt stM-Mr''Meü"chtthäMj^Mßig'/WnM^Mkrä^ Muwenden. ÄllerWgs-habM>äW^ hitr^abetmW die^Mnen und''tniitlerest Ge- -meind'eN ihste Anhänglichkeit' an ver^ Götteslehde und'derest'llrkunde bethätigt, Während mit^ sehr'geringer Ausstähmö°^fowohl'in^dest VörstäUden,^als iin Schöße^^ der-großest Gemeinden sÄftW.es schwieg.' Demungeachtet sind heute die Spenden bereits bts^zUr ^Höhe-vöN; ' 2000 Thälern ‘ v'. °; j ,f V; . aufgelaufen, „die Israeliüsche Bibelanstalt Zur 'Herstellung und s Verbreitung' wohlfeiler PebraiMer und hebräisch- ' derttscher' Bibeln^^ ist begründet';--'und s0hegen tonr,die feste Hoffnung',-daß wir recht bald ^das Doppelte und Dreifiiiche diestt Summe erreichen werden, um unverweilt ans Werk geheü zu konnten. '' ' ' Wir bekermen offen, daß es unsere Absicht ist)' wo mögljA unsre ' Bibelanstält snoch -weiter auszudehndn; -Und ebenso Htbräisth-pvlnrffche,'pusfifches eUKischeÄiff. fi'BMtt ^uffchaffen^ ei weiteren lhr- ' terhändlüngen - hierübtt hat' es 'sich 'äbtt 'httäüsgestelld," daß' zitvör für Deutschland Ms-feMsreiche''Wttksi!n^Mfdüdi8^AusfühniH gebracht'werden müsse/ weil, wenn wir erst hebräifch'e und hebräischdeutsche Bibeln ivollständigau^Uwtisen hahen' werdeU) dir anderen Länder sich auf's Leichteste Unseres Anstalt anschließen werden:'''; - Zur Ehre derer, welche die ganze Tragweite und B^deutling unsms' Unternehmens würdigend, -zur Herbeischaffüng dieser^ er^en 2000 Thaler beigetragen haben-bttöffenttiHttr''wir'hltt'nöMÄssinal die Namen derer, welche eine Sammlung angesteltk/'oM'Än selbst einzeln eine Gabe dargebracht haben. Es känn hittäüs zugleich'am-besten ersehen werden, was'bis jetzt zu diesem Zwefle 'gethan ist?- Die Namen alltt-Derer, welche zu den Sammlungeü chtigeträgenfinden stch, soweit sie uns mitgetheilt worden/in den Einzelnen Nummern der A. Z. d, I: 'abgedrückt. Doch wtrdeü wir?. . wenn erst die Sammlung "söweit gediehefl;daß-'die' SiedeotMrung des Textes beginnen kann, die Namen.sämmtlicher Geber 'ist ditter alphabetischen Liste' veröffentlichen. ' " -- -; ' ' ' So mögen denn diese Worte überall, wd möch?UiHts', geschehen ist, einen heiligen Eifer zündendaütit däs nun üüter Gottes Segen schon soweit gediehene Werk zum Ziele geführt werde! Mögenchie-- jenigen; welche bis jetzt dafür gewirkt haben/ aüs dem bereits erlangten Resulta'te''dMMüH schöhfen? noch^ ferüer dafür thatig zu sein! Es ist so leicht/durch das Zusammenwirken Vieler Grosses zu Stande zu' bringen. Möchte unsre Zeit immer mehr ihren Beruf ttkennen, durch Gründung bedeutsamer Institute dem religiösen Leben eine neue Grundlage zu schaffen! . ' Magdeburg', den 24.'Aügüst 1859! ' , ‘ 1 Dr. Ludwig Hhihihstson^ .. . Rabbiner.