Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 37 (5.9.1859)
- Date
- 1859-09-05
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
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'■rn'iqÄjrV^ ‘/rfirriLV) i Ul **; ’/ ') .3 tbir^. "J ßiiJS mm\ Da ^DÄfazrMes-iWreUMZßr-eWen^: chep WtMiMe^. an.-- .?abermalsl-mit; einer:Auf-!u^o^nflsxMüng.,Mr,Ms KdisM Publicum M treten, »und.Mie- Hüeb^s.>-und ^Schaffens aufzustellen. Ulleiyi die DMNAstMeit. der Sache und die Aufmunterung einiger freunde und geachteter Correspondenten macht es mir zur Pflicht und wer darf sich dieses.entziehen:wollen?! . fe^fr^e(rn^tcfien ’ ’ unit>teber^p?Iten Kchla^ -und/WMjprüche war : ,-dseÄibelist den,.neueren-Juden abhanden gekommen -^-.ste mWz sie Meper Habens/'f. .,,.:.... .;;I lKi, t,~. if . ,,,. T.SäeimrSöegtriri: oinferer ÄrqufÖa^n;f-eö irp«^ f^ttmmr,bamxt 'aus.,,Mir hatten, noch nicht! einmqt die Bibel in einer vollständigen IÄrrfetznng.^,: :SeitMelchAsMn-rbte. .sünftWchex, Moses Lunb, die i Psalrnqrr Ünerfe^thaMMarm ,uur einzelne Bücher; durcheil.) Schxist! MÄMeNschndMriworden» D>ä Wnchas.ErlMen,derWräischen^ ^rachek'iÜW^werfigW.-allgemein.undWÜndlichMworden., M gah .es..zahllose Familien,, in denendie Bibel weder.gekannt noch vorhanden, war!. Um so leichter verbreitete sich an der Stelle der He- ,maligen Heilighältung jene Geringschätzung, mit welcher die hohle ÄLldung so gern prahlt,, und,,je weiter die Jugend fortschritt,, desto entstrstter. Md -.stechber!ward!.sie per.heift Schrift schon, aus?—: ünkenntniß. . : . .;v_.{ ' ..V;•/./ j,-;: : . Wir ,beklagten tief diese Zustande. Sie besserten .sich — denn ^ie..ÜMaltstarkeft,ward!.allgemein gefühlt. . Zuerst erschienen die-Ge-. sammtübersetzungen von S a lo mo n und unter Zu nz' Direetion.! Zu Micher Zejt.fingen^ wir unser größeres Bibelwerk an,und,vr.- H err.hei,m er, das feine,,.so wie <5. C ah e rt-in fra nz p fi sch er! Sprache.;'auch' imPordamenka erschien.'L'.e.e.sepS.,eu g ln sch e Bchel-: /Übersetzung^.,! .!7 i.!'.!...,",’!iW,! V, ■; ' Allein alle diese Arbeiten waren .und sind mehr für den Begu-! terten und, BemittKen, als für die.Massai Der bloße-hebräischc^ Tert ist' in unserer Zeit nicht, genügend, und,-die bloße plebersetzung \ wiederum durchaus nfM zweckentsprechend./ Text und Uebersetzung zugleich istdas/MgemeinsteMedsirfniß.- .Mer diesem Bedürfnisse muß.so. .abgeholfen..w,erden, daß,H.hem wieder,Hpfex..koßet, H^Hibel.M'EGsen,!.H0ch.Muhe und Schwierigkeit.macht,Ke erlangen zu,fönnens^M!muß ihMdi^Mlegenheisgchoten werden; ste Mcht-zu!.tt^MgMrW^ohne,Au^ä^ 5:r, -1in ' : Nenn' nünWMfssonsbihesnMxpeu^e,pb?n!^Sfnügm-, so sind doch ihre Ausgab^mie-Uebersetzunggässzlich, zu, verwerfen. Bei d^HqbeMrqgu^gMinchs Mxn Schriftwerkes kommt Äs so sehr auf die Äüf^aMst^Ms'Äif der man an die Uebersetzung geht, wie Lei der Bibel. Was ist nicht Alles in dieselbe hineingetragen, was aus ihr herausgedeutet worden! Ohne der Misstonsbibel einen Vorwurf daraus zu machen, daß ihre Auffaffungsweise eine christliche ist, denn dafür geht sie von einer christlichen Gesellschaft aus, und hat die Verbreitung des Christenthums zu ihrem Zwecke — so ist sie doch darum für Juden untauglich und ihre Verbreitung unter den Juden ist von unserem Standpunkte eher schädlich als nutzenbringend. Die Missionsbibel hat die Luther'sche Uebersetzung zu fhrem,Grunds und 7 diesefst ivollM-Jrrthümer.und hat. einen rCharak- ,.ter, -deLsNicht der dor7Wl<SchMD>:.<M.G-2udMchUm-HUin der Erklärung der: heih.; SchM-stets - sich. völlig ftei Erhalten. uM hat MnaUehMtzÜM7-alK:^anonischiangyrymAenj^esihatskeineM'Uslr- . gung - für .die - allein - richtige5krklärt. -. -Meradezder} Talmud, huldigt .W,fte-iosten ,^regM> Kr häuft WWylWWf Erklärung; und ruft oft -emeungewöhnliche KeftWtW Hülfe. Nicht Septuaginta,/nicht Targum, «nicht Saadia, nichtMendelhsohn.wurden ihm sanctionirte Uebertragungen. Wir sind daher auch mit den neueren'Bibelfoi- .schexn-'- die-seitMlher fo Großes, leisteten,--fortgeschritten-und neh- , men dgs' Gute vo.n Zedermanw an.: -.Aber djelLMhersche, Bibelübersetzung, voller Fehler,, -hat: auchüdnrchaus ^dkn: Charakter, der heil. Schrift nicht getroffen, vielWhtzwNigialMirt«s.'-Die--Luthersche Uebersetzung hat für die O^twiMMgiidep. deutschen. Sprache außerordentljche^eMöIste, Musste istwriginell. Aber sie ist hart, steif, eisig, wo das Original weichs flüssig, voll Gefühlsströmung ist; sie ist einseitig, monoton und prosaisch, wo das Original viel- und tiefsinnig und voll Schwunges, voll Zartheit und Erhabenheit, voll MbwechsMng und BiegstlMeitW nSchtznhoin.illlg'MnneMGtandchunkte. aus-'wäre?es «einftRückschritt UNd l ein ugrdßös-Unrechtdie . Luthersche Uebersetzung fetzt unseren!Glaubensgrnossen in die Händ :geben zu lassen. .!«>. \\^ -M' .Ms'ist also das.dringendste Bedürfniß, Me'Bibelüüdgabefür -Jedermann, iüfondersfür'dieMaffeunter ünseren'GläubensgeNöffen . zu -veranstalten, Welche so wohlfeil wieimöglich und welche überallhin, . bis nach den/kleinsten und entferntesten'Orten verbreitet wütd'e?' -!Diese Bibel müßte, den Tert und .eine israelitische Ueb'srfetzüng befaffem. > Sie.ckann :daNn-als Ganzes, und 'in-Theilen/ siel kann als chlößor; Tert!' und uls ^Tert und Aebersetzung - abgegeben - werden. iJnsondersmuß Mchr;DeM und -MhersetzuNg 'der Thorah init- /Haphtoroch/iknd MegilköthigebotewwerdMl l/ . jv.j: Niese Ausgaben müssen-natürlich rstettolyM Mtdcn. fAM der Käufer darf nicht mehr dastr-fv Zählen haben Äts höchstens Papier,-Lederband And Verstndmiss Wet. Sch, StereKypirnng und Smck-Äüssew durch sgrsammeltenSpendrn gedeckt MM. nuDies'.alleWwärcidSmiZwecke'entMechend. .vMrruy.- :; j - Nun,7ist das unerreichbar?! Kann dies nicht mit nnWn Tauisend- THAlernkbewirkt werden^-Mnd fölltennn'der That'Üicht 'wehr einige, Tausend- Tffaler - in - Israel- Hu finden'-fein für solchen höhen, chMgMsZweckLÄ -s'jri h:i) inj* '/nV* >; rj.-. '.-5 ü'üBÄ# nur der-Mfang; vor auch'hierfchwer ist.- WeMMÄrst diese - schön 2 jausgestatteien WibM -) durch - 'ünfers ShüagöM l'üüd Schulen verbreitet haben, wenn Kr jM.itt-allenrHäüfernuzü Anden, Mnn dieiMgondKe inchandem « düs> Alterfkei kW HM ' dann! wird ÄieiimNlerrwiederholte EMuerünß MMeichMSache Schwer ist es nur, freigebige Freunde für eine Sache zu finden; die erst geschaffen sein muß. Wohlan! Der Anfang geschehe. Dazu bieten wir die Hand. Möge sie nicht zurückgewiesen werden. _Es.gilt, daß alle.Diejenigen, welchen die Bibel theuer ist, eine freiwillige Gabe bei uns niederlegen. Wir selbst beginnen den Reigen mit dreißig Thalem. Jede Gabe wird in der Allg. Zeitung des Judenthums veröffentlicht. Sobald eine solche Anzahl Gaben bei uns eingelaufen, daß der