Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 35 (22.8.1859)
- Date
- 1859-08-22
- Page
- Seite 506 (sequence 8)
- Language
- German
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trübniß erfüllt und ich glaube, eS wird auf Jeden/ der Herz ünd Sinn - für hlinfr liLs.-W denselben" Eindruck mächeM ' Der größte Theil der Aufsätze kaNN' Nicht mehr mit' wlffenschaftlicher fforfchung bezelchnesswerßen. - Maükänn sie als Schimpft lericon bezeichnen In alter'Zeit hatte man ein Kennzeichen für' einen Mbri vhhri/ dass er umib 12121 vpib> Ist daS aber dasalleinige Kennzeichen Zeines Gelehrten und wV' iff M-Anstanv, den ddch Niemand außer Acht lassen soll/ viel weniger ein Gelehrter? Freie Forschung, freie Wissenschaft, so weit die Flugkraft trügt, aber' Anstand. Vor Allem ^11 riibbn. Der alte Börne meinte: Das Wort, das in die Deft fentlichkeir'tritt, .muß mit Anstand aüftretenl Wir fragen jedoch, ist dies die Art,-einen Mann wie RaMaport, der jetzt in daS 70. Lebensjahr tritt, an zugreifen? Abgesehen' voN dem'' jüdischen Gefetzt, so war selbst den rohesten VölkeM» das Alter geheiligte' Wir befürworten' nicht, daß d'er-Wahrheit Abbruch geschehe/ aberest‘ modus iri rebüsi' Neben diesen Kolbenschlägen OiV MeStreiche gegdst Frankl, Beer rc. ganz unbedeutend. Leider steht diese Erscheinung nicht vereinzelt da und der Angriff Steinschneiders gegen den Veteranender jüdischen Historiker, Jost, ist um nichts glimpstkcher MstaNdiger. EiMMbefaNgener, Per die ErMöb'atio'neN der Mischen Gelehrten gegeneinander' lieA mußwohl' glauben7 sie Md. Allechusammen.ü'stti'wi v^i.Wit glauben »nicht, dasswivPMch UnsereMitte» den ewigen Frieden» herbeifühteN' ttflsfcü fletf*)1;* über llitten wollen wir die- HerreN/ dkeuMft. ftssschäft in wüMsser Weift» zw währen Wiv-Mttben,- däß die strengste» Bibelkritik -deri» Vers»v''ÄbÄ ■•ftisfö rlnin unangetastet läßt.- Höghess, im Augüst. Om 24. v. M. verschied hier nach kurzeln.^ Leiden unser..allgemein geachteter Pghssiner,. Herr. Herm. G 0 i t e i n , in einem Alter von kaum 54 .fahren. Mrs ihm -wurde ein großerSchatz talmudiMr^Ge- *) Das glauben, wse *— wir. haben,,selbst es ja so oft in eindringlich iw Weise versucht, zu Frieden und Würde zu ermahnen aber da will Einer den.AndM' iilrf ded Mtle todWiagen» ütid ch'etknÄfW daß rr'sich» selM did tiefste WündichelbringU Redäcst. kehisaMkeit und eiss' M Stück älteN'JudenMW zu Grabe getragen. ^Seinem-Väter, Herrn-M' G o it ein, Verfasser desin tälmüdischen Kreisen vortheilhast bekannten, mehrfach »benutzten »Werkesl ^N22rjvb aus denhiesigen»Räbbinätssiuhl -folgend, erwarb er sich während' Mrv''MrzchNjährig^'-AK'tSth'ätigkeit um die Hebüüg»und -BklSbung» - VW jüdisch»- religiösen Sinnes M Schosse Unserer GemÄnd'b unvergängliche Verdienstey--"} '»l- Obwohl der ülteNSchule» angetzörig»: war er der hierlaüds noch immer vorherrschenden pilpulistischeN Richtung' entschieden - abhold; — ein Umstand, der von richtigem Gesichtspunkte Unsgewürdigt/ einen merklichen Schritt zum „Bessern nicht verkennen läßt-.- Mehr aus genauer Kenntnisse:der Situation, als aus» ei gen er Ueberzeugüng, suchte er jeden Neuerungsverfuch, so' äst solcher sich hier voll Seiten» einer gewissen Parteikund gab, durch daS Gewicht seines Kraftwortes zu erdrücken. Dass seine Handlungsweise in» d ie se m Sinne äufzusäffen fei■ erhellet zum Theil aus Witter bei derartigen Gelegenheiten .oft benutzten Devise' rnTafibb--b-2tiuvin nws! Am Sarges sprachen» -die» Räbbinew aus»Pen benachbarten Gemeinden» GyöNk Mid Görbev - Ergreifend -sprach' auch der Söhn des Verblichenen / Herr M Goiteitt», ein: strebsamer jung^b MaNn» dem die Verwaltung des verwaisten RaMnatS provisorisch übertragen wurde. : Der»leideri -zw - früh Heimgegangene hinterläßt eine zahlreiche, - unversorgte Familie;.— ein, EreigNiss, das» um» sö^ betrübender», als dies, beim HiNtritte» jüdischer» CultusbeamteN -leider nur zu öff züM Vorschein'kommt. lZürwähren Freude gereicht »es uns' daher ^lberichten. zu» können, dttß hier Mit wem» Ableben -unseres^. Unvergeßlichen Seelsorgers die» Pietät Mdeffen»Hinte,rlttssMe Nicht ausgestorben. Nnftrov Mckerev rGuttMMvstand, 'Herr Adolf Weiss, bvtlseine» ganze'Energir^uf,»'-dieser würdigen Familie» durch» wsreMkes»'»bhatkräftigesi Wsammenwirken nachhaltig »MebdieMrAe »zu» gckistn^ Sd ist» es seinem lobenSwerkhen Eiferlvorzügsweise zurnöv-i danken, daß» per. Rabdjtterwittwr»für»Ms erstb Hahr der Vollgenuss des' GitzakchS/N'für fernePb» zwei'Jahre hingegen die» Hälfte desselben'' einstitkmig' zugestaüdett wurde.» UeberdieS-zeichnete er» einen AuW elü'e»r b'sitrng vott'»!2ss0 Flröftere WähruNg» »zur GüttsteM vet zwei! Hinterbliebenen^»unverehelichten MMineVtöch'ter^ Im friuditzen Hinblicke »auf dettbewahrten Mildtha-