Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 34 (15.8.1859)
- Date
- 1859-08-15
- Page
- Seite 497 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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497 - Die Cantor - und Schächterstelle mit einem'jährlichen Gehalte -von: 300 Thlrn., freier Wohnung und einem nicht unbedeutenden Nebeneinkommen ist hier vacant und soll bis spätestens zum 15.. September d. I. besetzt werden. Candidaten wollen die Zeugnisse, welche ihre wahrhafte Religiosität unw die erforderlichen Kenntnisse im Hebräischen, wie die schulgerechte Bildung eines und -sftiö bekunden, in fränkitten Briefen bis zum 1. SepteMer bei^ bringen, und habew sich in Person bei dem Unterzeichneten Vorstand zu melden. Reisekosten werden nicht ersetzt. Bromberg, den 7. Juli 1859. A. Perl. ie Stelle eines Vorbeters und Schächters in hiesiger .^ Gemeinde ist * vacant und kann sofort, besetzt, werden. Gehalt Thlr. 150. Fixum und ein Nebeneinkommen der Schechita rc., Accidenzien von circa Thlr. 250. Hierauf Reflectirende wollen sich an den Unterzeichnetem Vykstand Manco wenden. Der " Vorstand der Kreis - Synagogen - Gemeinde zu Lyck. M. Weinberg. W. M. Wolffheim. M. Gottberg. Rabbinats - Stelle. Für die israelitische Cultusgemeinde zu Csakathurn (Kroatien) wird ein Lehrer gesucht, der n&mnmnSi von autorisirten Rahbinen besitzt, und vorzüglich befähigt ist, religiös erbauliche deutsche Vorträge abhalten zu können. Diejenigen, welche pädagogisches Wissen haben, erhalten den Vorzug. Mit dieffr Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von 560 Fl., freier Wohnung nebst den üblichen Emulumenten verbunden. Hierauf Reflectirende wollen ihre Offerten bis längstens Ende August l. 3. an den gefertigten Cultusvorstand franco einsenden.; ' ■ Csakathurn, im Juli 1859. Der israelitische Cultusvorstand. Ein akademisch gebildeter Candidat, der Kenntnisse des Talmuds besitzt und der orthodoxen Richtung angehört, wird zu Ende Qctober c. als Hauslehrer gesucht. Gehalt bei freier Station ISO bis 200 Thlr. Egeln bei Madeburg. Blumenthal jnn. ' . . A n n o n c Es wird von einer Familie ein Hauslehrer verlangt, d'^r sowohl im Französischen, Lateinischen, als auch im Hebräiscben ^Unterricht erth eilen kann. — .Adressen unter Chiffre l. P. nebst ^näheren Angaben in der Expedition dieses Blattes. -7 Ich wünsche einen streng religiösen jungen 3)iartri; der befähigt ist, den wissenschaftlichen und religiösen Unterricht einigen Knabew von^ 11, refp. 6 Jahren zu ertheilen, und; zugleich VN«, sein muß, zu.Michaelis d. I. zu engagiren,. und sichere demselben bei freier Station ein jährliches Honorar von 50 bis 60 Thlrn. zu. Reflectanten wollen sich direct schriftlich an mich wenden. I. Reppen in Cordeshagen > . bei Coeslin (Hinterpommern). Pensionats-Eröffnung. Da die hiesigen trefflichen .Schulanstalten (Gymnasium, Realschule rc.) sowohl hierorts als auch nach Außen hin eines sehr , guten Rufes genießen und immer mehr israelitische Eltern ihre Söhne auf die hiesigen Schulen senden, so habe ich mich entschlössen, mit dem nächsten S e m e st e r eine' mäßige Zahl von solchen etwa sich meldenden- Schülern aufzunehmen, deren Eltern eine besondere Obhut, oder einen zuverlässigen Beistand in der Erziehung und den Studien ihrer Kinder wünschen. Für eine sorgfältige körperliche und geistige Pflege, streng religiös-sittliche und dabei väterliche Erziehung, so wie für eine - fördernde Nachhülfe in den häuslichen Arbeiten der Schüler wird garantirt. Jede nähere Auskunft wird von dem Unterzeichneten gern erth eilt werden. Für diejenigen hierauf Reflectirenden, denen ich persönlich unbekannt, bemerke ich, daß über meine Person die Herren Professor Dr. Haindorf in Hamm, Cönststorial-Oberrabbiner Bo-- denheimer in Crefelv und Cahn in Trier, vr. Rothschild in Aachen, Rabbiner-Ben Israel in Coblenz, vr. Philippson in Magdeburg, vr. Stadthagen in Berlin, vr. Geiger in Breslau, vr. Frankfurter und vr. R^e in Hamburg und vr. S. Stern in Frankfurt a. M. auf Befragen gütigft ein Näheres mittheilen werden. Münster, den 24. Juli 1859. Dr. D. Steirrberg, Seminarlehrer. Mit Vergnügen bezeuge ich, daß ich Herrn vr. Stein - berg persönlich kennen zu lernen die Freude hatte, wobei mir der ausgezeichnete pädagogische Ruf desselben in vollem Maße gerechtfertigt erschien. Magdeburg, im August. Vr. Ludw. Philippson. In meinem Penstonate für. Israel. Kttatzen, welche eine der hiesigen höheren Lehranstalten besuchen wollen, können -mit dem Beginne des-nächsten Semesters noch mehrere Knaben ausgenommen werden. Nähere Auskunft ertheilt bereitwilligst A. Treu, Seminarlehrer in Münster. ' Penfionat fürLfr.Knaben in Berlin. Gründliche Gymnafialbildung mit Berücksichtigung der Handelswiffenschaften und der modernen Sprachen. Häus«.