Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 34 (15.8.1859)
- Date
- 1859-08-15
- Page
- Seite 487 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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rüge nähere -Mittheilungen machen zu können/ ZW vollständiger Titel.läutet in der : Uebersetzung: ' - Düv Ä r rthü m m des T-a l mu d S - von den; -Juden selbst anerkannt und durch' die neue Secte: 5 „8i2pw86ieiueKi" oder: „ Anti -Talmudisten" zur Belehrung des Lesers aufgezählt. Anhang: lü'-i " Zeugniß des Pfarrers Kwiatkwiewicz. Mit .obrigkeitlicher Erlaubniß gedrückt. Lowicz.1781, bei O. P. B GneSner. — Nicolai, Druck und Verlag des T? Nowacki: 1852. :■ Was nun vor Allem den- Eitel anlangt:/ -so hätten wir Dreierlei zu bemerken1) will man unter „ZiLprvs? ciciuchi“ keine andere Secte als die der „Sabbathaer^ verstehen; 2) soll, glaubwürdigen Nachrichten zufolge, anno 1781 in Lowicz (Königr. Polen) .noch, gar keine Druckerei eristirt haben (wonach denn gedächte Schrift eben so gut ein Werk — oder richtiger ein Machwerk r+r f neuerer Zeit ftin könnte); < 3) endlich will: man! auch die Richttgkeit der.Jahreszahl 1852 bezweifeln und! ist vielmehr -geneigt; anzunehmen> daß die Schrift erst in diesem Jahre von T. N. in N. edirt worden.: Doch dies .findlauter Nebensachen, in Betreff deren es unseres Erachtens doch gewißgar: nicht darauf an? kommen kann, ob die gehegten Vermuthungen, .resp. Zweifel begründet seien oder nicht. M öge der Titel l ü gen wie: er wolle. DaS ist h e u t z u 1 a ge fo n ich t s N e u e S m eh r. Sehen wir auf den Inhalt. Nun, was diesen betrifft, so können wir die ganze Schrift nicht anders nennen als: ein Mach werk ohne Beispiel; als eine völlige Satyr e auf den gesunden Menschenverstand, als ein furchtbar;fratzenhaftes Zeprbitd der- Literatur, als eine wahre Cloake alles Dessen, was nur absurd y schmutzigu.l s. w. genannt werden kann. .Schändlichere -Lügen als die; welche jenes Pamphlet enthält- , - s find vielleicht nie gegen unfern Stamm ausgebracht worden.- Die Sprache: ist höchst trivial — so trivial, wie man sich, wahrlich! nur in einer slavifch e n Sprache ausdrücken kann, —>?fo, trivial, wie' man schreiben muß, umgerade: auf die; Hefe der Menschheit den rechten Eindruck zu machen.- Aber wehe uns, wenn Wir jene -Elaffeyi des Volkes auf den Nackew bekommenwelche^ dche sa n Sp r-g che,: verstehen \ Dann-Müßten- Damaskus/:-Odeffa, /Galatz: -o. gewiß ihre bWige: Bepühmtz heit,'verlieren;-..i'rtvu i-r's:.. ■. i; Mindert Myrten; ,-Di< gottlose jüdische Nation^ seine. abscheuliche Libelle beginnendsucht de.r saubere- Autor das Epitheton -,g.o t tl o s dadurchzurechtferttgen, 'daß er die Juden als solche Nichtswürdige dars stellt/ welche! „auf Gottes Gesetze nicht - hören , an Christus, - den wahren- MesfiaS, nicht glauben, feine Lehre-nicht annehmenfeine zahlreichen Wunder nicht anerkennen Und nicht einmal DaS,. wasder . weife JofephuS inseiner: ^ntigu.? l. 18/ o. 9. anführe, beherzigen wollen." : - - Später zum>Talmud übergehend, nennt der Verfasser diesen ein;, Werk des T eufels", welches — nach seiner Behauptung — nichts Anderes als „Lästerungen Gottes" und „Verwünschungen des Christenthums-' enthalte/-^- DaS Nämliche wird unstrn „Uebersetzungen von der heiligen Schrift^zugemuthet, welche durchgängig als „falsch" und „mit willkürlichen Zusätzen bereichert" dargestellt werden. > Die heftigsten und wirksamsten Angriffe habe der Talmud, ~ „ welcher wider Gottes und der Menschen Gesetze und voll her Lästerungen gegen Gott und den christlichen Glauben", — von der (snno 1757 auch im Polen eingezogenen) Secte der,»8ispwsoieiuobL “ erlitten. Als Hauptlehrpunkte dieser Secte. werden angegeben: * 1) -- daß der Erlöser (MesfiaS) bereits gekommen- und 2) daß der Talmud ein Werk, sei wider Gottes Gesetze. Von den Juden (in Polen) gehaßt, verfolgt, verbannt - u. s. w., hätten bie „Siapwsciciuchi“ unter den Schütz des hochehrwürdigen Herrn D omfir o w skr, Bischofs von Haminiec und später» Erzbischofs von Lemberg, sich begeben und, — von diesem, behufs öffentlicher Disputation, den gelehrtesten Talmudisten -gegenübergestellt , -- über ihre Gegner immer, die glänzendsten Siege davongetragen. Von jener Zeit an seien - die ,,8ispsV86io1nvW' in Polen, nichtanders als ^ntLKValnutiistoyotf(Anti - Talmudisten) genannt worden/ Die Anhänger deS Talmuds beliebt der Pamphletist-als „verschworene Feinde zum Untergange. deS christlichen Namens" zu bezeichnen. —. - / : - : So weit der Eingang. — -- Den sogenannten S e xn der ^Schrift bildet eineu ausführliche Darstellung der-;,Ceremonien der Juden auf -jeden, Monat des Jahres:" u q,i Hier wsrd Micht mit ^'Usoliri", auch nicht-MitÄr-Av? 88N-"- sondern, vielmeW mit tmweil Mesew zumeist, mit dem Januar zusammenfällt, N-/antzesangeN,! und nicht chloS. I jeder Eag, 2 welchem, in ttuyferm äkakie npm eine besondere - Bedeutung beigelegt ist, ausführlich ubch schrieben, syydern! auchi. noch: eine Mengen anderer,:Tage/ die. upslMp als „g-erneiin e" gelten/sdupch/ gewifsevd m MuLt--r -aufs gr^blMst^ erdfchtety EeBe- 34*