Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 33 (8.8.1859)
- Date
- 1859-08-08
- Page
- Seite 481 (sequence 13)
- Language
- German
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M daß durch -den Hebräischen Unterricht nicht ,.die Jügen^ innachtheiliger Weise überlastet, oder andererseits in der Erlernung Dessen, was zum bürgerlichen Fortkommen nothwendig ist,- gehindert werde", dahin verstehen, daß man sowenig^Hebräisch als -möglich unterrichte/ werden in andern Schulen 6 Stunden, täglich auf diesen Gegenstand verwendet, und das schön in der vorfindlichen Ordnung, ganz-ohne Auswahl des Stoffes.Denkende Lehrer , denen die' heilige.Schrist und Sprache am Herzen liegtsuchen freilich diesen Unterrichtszweig mit den übrigen in Einklang -zubringen, so daßer als o r g ani fch e s Glied deö' Ganzen Vastehe; aber den Stoff wählen und' methodisch ordnen, den Unterricht in det heiligen Schrift und Sprache an die übrigen Objecte anknüpsen, die hier befolgte, Methode, auch dort Hinhalten,: den Schlendrianverbannen /.gehtüber die Kräfte des- Elementürlehrers; :und wie oft hindern nicht - Vorürtheile- und kleinliche Nebenumstände sein Streben!- Da tnuß Hülfe von oben kommen'"Die Herr'en Rabbinen Änd' jüdischen Gelehrtes sind berufen, hier Ordnung und Plan einzuführen. Mögen sie heräbsteigen von Kanzel.und Katheder in die niedrige Elementarschule und da die Gelehrsamkeit, die sie erworben, auch verwerthen! Mögen sie Lehrer-Conferenzen einführen; diese Einrichtung ist den christlichen Lehrern von der Regierung geboten. Es werden zwar auch israelitische zugelaffen,' aber daraus erwächst'dem Judenthum wahrlich kein erheblicher Nutzen. Conferenzen jüdischer Lehrer mögen angeordnet werden, da wird sich's zeigen, wasHr jüdischen Schule noth thut;. und ist das Nebel einmal.erkannt, :so kann. auch die Heilung^tüchtig eingreifen. ' v.;. . ..-3 ' S. Weiß, Lehrer. A « z e t g e «. Bei der hiesigen Synagogen - Gemeinde sind vom IftenJanuark.J. ab zu .besetzen - / a) die Prediger - und erste Lehrer - Stelle an der " ' Religions- Schule mit einem Jahrgehalt von "350 Thlrm. und' Neben - Revenüen. . b) die Stelle eines zweiten Lehrers -und Cantorö mit einem Jahrgehalt von 250 Thlrn. und Neben-Revenüen. Anmeldungen .unter Einreichung ihrer Zeugnisse nimmt -franco entgegen Vorstand... Hit schberg iu - Schlesien. - Bei der hiesigen Synagogen-Gemeinve ist vorii Isten Oktober ew nb; ■ - 1) die Prediger-<und erste Lehrrrstelle der deutsch-hebräischen Schule mit einem streu Gehalte von 300 - Thalern, - 2) die zweite Lehrerstelle, mit welcher die Functiönen - eines Votbeterh mit Chorlditung Und Schächters - verbunden sind-,; mit einem fiten Gehalte von 212 Thalern, von jetzt ab oder später zu besetzen. Qualistcirte"Bewerber werdest ersucht, unter.Einreichung 'ihrer Zeugnisse sich bei uiis in porthfteien Briefen zü Melden. ■; :;y; -l!' 3? - - - Neuwediel, best 3ir. 3fuli 1859. Der Vorhand der Synagogen - Gemeinde. -—---7, -- *- -- - " - .-- Mit dem Isten Oktober s-I? Wird'in ünftrer Gemeinde die' Stelle'eines Religio nSlehrerS,Vorbetets und S ch ä ch t e r S vacant. Firirter Gehalt 250 Thlr., Nebeneinkünste 150 Thlr, — Qualificirte Bewerber wollen ihre. Zeugnisse portofrei an uns einsenden. S t r e h le n in Preuß. Schlesien, den 29. Juli 1859. . Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde. Bei der Gemeinde zu G ohd b erg kann ein Religionslehrer, der zugleich Schochet und Dorbeter ist, sofort.eine Anstellung finden, die bei freier Station außer den Schechita-Gebühren mit einem Jahresgehalt von 120 Thalern verbündet ist; Privatunterricht würde bie Einkünfte um ein Bedeutendes noch vermehren. Bei der Gemeinde zu Gadebusch soll Hei freier Sta-' tion Jahreögehalt von 130 Thalern nächsten Michaelis wieder besetzt werden. BMM^Mllensich^npostfrelenPriefen an den Ünterzeichneten wendest. " : ’ ' '! Salontön Cohn, Großherzogl. Mecklenb.-Schwerin'scher Landes -Rabbiner. Schwedin, 18. Juli 1859. Ein unverheirarherer, geprüfter Lehrer, der zugleich Schächter und Vorbeter ist, wird für die hiesige Gemeinde zum 1. Oktober oder zum ‘jtfT gesucht. Gehalt 100 Thlr. nebst freier Station, so wie ca. 50 Thlr. Nebeneittkommen aus der Schechita u. s. w. Reflektanten wollen ihre Zeugnisse dem Unterzeichneten Vorstande recht bald portofrei einsenden oder sich persönlich vorstellen. TempliH, den 13. Juli 1859.; : " Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde.