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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-08-01 · Heft 32 (1.8.1859) · p. Seite 462

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 32 (1.8.1859)
Date
1859-08-01
Page
Seite 462 (sequence 8)
Language
German
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m v Zröch. Verdient Erwähnung,; bafr der-vom Herrn Dr. Wänkel in seiner Reift nach Jerusalemnäher' beschriebene!Peter Rümpf gegenwärtige Unterfranken bereist, um im Aufträgeseiner jetzigen Glaubensgenossen Gaben -für Zernsalem zu -sammeln^ Er macht als G e r mit vielen:Empfehlungsschreiben versehen, und von Wen Orthodoxen unterstützt, gute Geschäfte. Er weiß recht gut, was^ Herr Frankel sübec ihn. gesagt, und Mftichnet.den Leuten"fogar^die^Seite) wo es zu finden: Sa' jedoch 'anzunehmen, daß Rumpf sein - wechftlvolleS Leben mit dem - Uebertritte zum Judenthum'ÜnW'kvexMeise nach Jerusalem noch nicht abgeschlossen ^^^Pdden. Israeliten, die wirklich Etwas für ihrel GlcluöenSgenoffen in Jerusalem thun wollen, anzuräthen, sich - einen zuverlässigen Uebermittler zu süchenum so mehr, als Rumpf behauptet-Pr. Frankel sei nicht.für -ihre gute Sacher In- 'Unterfranken geschieht-übrigens sehr viel für Jerusalem.?) Auch> bei. uns ist eS trotz des eingetretenen Ministerwechsels fthr still und verlautet.noch nichts von einer Aufhebung dcS berüchtigten MatrikelgefttzeS. Wir find es auch gar nicht gewöhnt, daß man uns von' . ded andern Seite entgegenkommt. Aber schon längst wärees Pflicht gewesen, daß; von 'Seite der Israeliten Etwas geschähe, um wenigstens wie, Gesinnung der. jetzigen Lenker des StaatsruderS zu erproben. ES fehlt nicht aü tüchtigen Kräften-, -wie beruftn nMW ihre Feder, diesem Schritte zu leihen) aber immer/ühevläßt Einer wem Andern die Initiative, und es. bleibt beim Alten. Soll aber. Etwas geschehen, so darf nicht blos dasMatrikelwesen, dieses? Palladium mittelakteylicher Intoleranz, fallenunsere Zeitist zu Größerem angethan, und nur an uns ist es, sie zu benutzen.' D l? . Dresden, 24. Juli. (Privatmitth.) Am' 43! Jiili feierte der Herr vr. B. B e e r . hier seine silberne Hochzeit. Die hiesige Gemeinde,welche dem verehrten Manne so viel verdankt, nahm die Gelegenheit wahr, diesen Tag zugleich als das 25jährige Fesl Wer Wirksamkeit weS ' Vr." B., der so. viele Jahre hmdur^ Hr Vorsteher war und noch ist,' zu feiern.' Sie überreichte ihm ein Älbum mit ftlgeÄer Widntüng :' „Dem hochverehrten Derrn Dr V. Veer, Vorstener der hiesigen israelitischen vehgiohsgemeinäe, dessen ' *) Für Jerusalem öderfürbie Äettler Ä^keWstlÄ^ Der Macke ist doch ljürlPkflgch'mmit*WMidMlfiMz« werden. -mH vv-*> .svlReldn'c-cko-n^n-- Leben ein leuchtendes. Bild begeisterten Strebens für Glauben und Glaubensgenossen^ ihm, dem geistvollen Pfleger und Förderer der Wissenschaft des Judenthums, dem, rastlos für, das intellectuelle, .moralische und politische Wohl semerGemeindeStrebenden, widmet heute, am Tage der >25,. Feier seines Ehebundes,yan welchem zugleich ein Viertel-Säculum, schliefst,;;.seit j seinem, er? sten schriftstellerischen-und praktischen Wirken für die Emancipation der israejil;enf> Sachsens,, einy sch waches Zeichen aufrichtiger Anerkennung; und .Verehrung in Dankbarkeit die israelitische Gemeinde,; ä Dresden, den 13. Juli 1859.“; :■ oa'?:-, ’.j, Das Album) enthält ferner eine „Gedenktafel^, welche in kurzen) Umriffen dasverdienstvolle und erfolgreiche Leben desj Jubilars zeichnet, dann, das Bild der Synagoge, das des Eltern- und;des -Wohnhauses des Dr. B.. mit sehr schönen,. feiernden Versen. Wir. stellen, hier den Inhalt der Gedenktafel her.^ , ,, “Pulehrum est bene facere, etiam bene dicere haud absurdum .est“,.:sagt wer alte:Sallust. Um wie viel schöner ist -aber, wenn. Wprt upd That in schönster Harmonie, gleich edel -und aus: einem Gusse, Zeugnisse eines denkenden Geistes) und eines für Menschenwohl wann, schlagenden Herzens.sind! „Von Wissensdurst, getrieben und von Begeifte-- rung fürGlaubenund, Glaubensgenossen erfüllt, widmetel der:edle Jubilar, Herr Dr. B. Beer, in früher Zugend schon-ftjflen Eifer dem Studium der Religion und Gxschi.chte/.M > Zu.deychu.ms-; Md zwar picht in d.e-v--damals, üblichen -uykritischey Weise, sondern mit wWnschaftlichem ^FoMe-rgeiste. -Dqher^ auch., blieb dieses-Stud.i.um bei Ihm nicht isolirt undspornte Seine Geisteskräfte, daß -eS Ihm gelang durch .eigenes /Streben,. fast-ohneAnleitung, wir- Wissenschaft-- liche Hbi)t; seiner * Zeit -In / moderner wie in classischer Bildung zu erklimmen. - 5 ,7- - -? „Die Summe Seines Geistes und Seines auSgeb.reffeten: -Wissens weirdete Er nun mit, besonderer Liebe der Geschichte-und Wsftnschaft des JudenthM.S,. so wie der biblischen: und/talMdischen Literatur zu. ,,.VoNudem)glühendsten-Mfer beft^lt,-den.^tand-- punft^^^r BilduM unserer Gemeinde M-. erhöhen^ .und betrübt über. Me verachtete und rechtlose Stellung-der^ ftlbeni/in. deuzwUMiM Jahren - .fügte wer-Zünglmg mit unMey W.ejfty: 7/,Wo MW her MLnper bedarf, da,trittals? Manm hervor 1" v;^? jMsammelte? -eiyen klejneniKreifiwerOehilYeterfu.

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