Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 22 (23.5.1859)
- Date
- 1859-05-23
- Page
- Seite 315 (sequence 3)
- Language
- German
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315 n ZuL einem Werk, .täte! ba3; eben, genannte vereinigen sich-in Hertn Weintraub.Mene uyd glückliche Gaben: nämlich grü ndliche: Kenntni§ c beö; hebräischen Gebetteltes/ tiefe Auffassung. und. -Verständnis-ver traditionellen Weisen des. lalten Synagogengesanges.(M2tN), endlich! feine mustkalifche Capacität,:: die - ihn vorzüglich zum.Componisteni-im Synagogenstyl beruft: - Wer daher.Gelegenheit gehabt/ Herrn Weintraubs Vortrag-.'und -den von-ihm geleiteten!" Chor in -dessen Gemeindei -zuhören wird die Früchte dieser ^glücklichem Vereinigungvon Kräften: oft genug' genossen haben: - SeinelRecitativeganz, im-alten -Styl der Synagoge gehalten, und seine eigenen Compositionen, deren Motiveebenso in diesem,Geiste.aufge^aßtMnd durchgeführt find'," geivänneü 'sA'Ühr' rürtk Herz Zeines jeden Freundes und Kenners.des. Morgesanges, so daß er nur noch den stillen Wünsch hegen müßte: die Compositionen dieses Mannes Möchten: Är z-weitere-öKreisenhinallsfteten und dort Verbreitung und /Anerkennung 'finden!, >.Diesem Wunsche-ist. dürch:Herausgabe deseben bezeichneten Werkes: nunniehr genügt.; -Was den Musikalischen Ä!heil desselben betrifft, so hat eine: andere angesehene Autorität auf diesem Gebiete der Königs. Mufikdirector und Organist an der! .Schloßkirche zu Königsberg, Herr A. Pätzold — sein Urtheil darüber aufs: Günstigste ausgesprochen (in der Königsb. Hartung'schen Zeitung. No. 53. vom 4ten März ,: der wir das Untenfolgende entnehmen). *) ' Uns . . *) Binnen Kurzem erschnnen, die bereits in diesem Blatte .angekündigten „ Tempel ge sänge", des Herrn Cantor Weintraub Hierselbst. Zunächst find dieselben für vi)in Cultus der israelitischen Gemeinden 'hestimmt, verdienenaber 'auch die 'Aufmerksamkeit der gesaMmten musikalischen Welt. Das. ziemlich umfangreiche Werk enthält. zum Theildie bisher nur-, durchs Tradition gekannten Urmelodien, dann aber, auch .eigene Comppfttionenches Herausgebers/ Mit vieler Umficht find di.e 'ersteren gesanimelt, dhy'thmifirt und! harmonifirt und hatHerrCantör' Weintraub sich dadurch allein schön ein großes Verdienst erworben. Die. eigenen Compositionenfind in würdiger Weife, dem ernsten Zwecke - entsprechend,-; versaßt r und überall,. herrscht. ..die polyphone Gestaltung; vor,, was bei CvmpoMonen ' hiHp.Gattung immer einL,Grunvbedingung sein 'wird.' Was 'dieselben aber ffür den"Üllgenieinen Gebrauch noch besonders empfehlenswert^ macht/ sst die'äußerst ::leicht ausführbare.Weises in: der-rfiek-gehalten lfind/ spud'aß-auK. Dang erchöre an Mejnerest WrWdseselbem ohn^ besondere .Mühe einstudiren., werden..?' Aa^ die^TemMgesänge., bereiÄ hierorts.die' Aufmerksamkeit..hes/musikalisch^ gebildeten Publikums' aüf sich gezogen/ zweifeln Mir nicht,' daß fie aüch ündftrveirig die verdiente Anerkeününg Wirk werden.. > Asb? - - H.-Pätzo'ld. " : bleibt daher nur übrig',' die-jüdischen Gemeinde^, M Grüns \ der, Förderer:-ünb Leiter wes: Ehörgesünges aüftdiests will-; j kommene und bedeutsame;WerkchiermitMufmerksam%\x üiaj chen)DemuWerMftlbstrMünWn will überall Pen EM -folg/ den'- es: feit! längerer :Zett ini'ddr 'Gememdö Kömgs^'! berg mit Rechtfich /errungen.-'- Möge'^es^zürMelebUngt und Förderung des-'Synagogen^ Ehords-i und'Mir t ihm-! zur Hebung'der uAndachdsiN 'deKjüdischetä Gemeinde kräM tig beitragen - und demnGvftesdienste diel WeihBunM die . Würde-- geben! helfen, -das-a Me' Jndenthum in -feinertiefen - Innigkeit nre vedckißt/-wäs! spatere ' leider verMdit/; dasneuehe^-Jüdenchunr:' aber iwiedew kräftigbelcht^hMs! so daß es diese -seiün-' Bprbienst. und'sei n e ^Errungenschirst- .' nennen 'kannchn5.'r-üb?^ 'Uu ,WsVr.'n-L.Mu . Lemberg/ 2.Mai? Als Ergänzung- Meimr Notiz! über die Mazothnräschine-: nn -diesen^ BläMnrMoF-U8^ /S. 26L-. U-Z... muß /ach; noch-anmerken> :düß die'Mtii-! gonisten des'Kreisrabbiners-3'^'S.:Nathansöhn -bei <ihreür- - Rundschreiben um!Rechtsgutachten betreffs derMazothma-! schine ein eigenthümliches. Verfahren an 5den Tag "gelegt hatten,, welches: aber später allgemein chekan'nt wurde: - Sie-! haben nämlich alle Antworten der autoristrten Rabbin'en,- die ihrem Zwecke nicht entsprachen, bei:Seite -gelegt, .und' 'blos diejenigen ausgenommen, die ihnen zusagten. ' Jetzt sind wir im Besitzevon-Rechtsgütachten, bre^ebenfälls die : Maschine für. sehr vortheilhaft empfehken, und diese alle- : sind von 'den Herausgebern des b^tä'' rrV^uiganz- - ignorirt worden. - Wahrlich,- ein ehrliches-Benehmen!!?? , - .- ' - u - 3 o sep-h -K o b ak.'>-X Iebenha.usen,1 l.-r-Mai.. . (Düer'Vehmgerich'te und die-Aü-h em,:-mitgetcheist vöw A'ler^'Elffä'-, ßer.) Die Schrift bbn:C.--G.-Wächter: „'Beiträge'-züp deutschen iGeschichte"/enthält sehr-itttereffantdMhaüdlüngen über die-Vehmgerichte/:aüs -welchen>wir!EÄiges-hrer wiedergeben-wollen. -uvpiiiu küML’ Ueber die Personen,: welche .allgemein!:won'-^ver,Gerichtsbarkeit der Vehmgerichte^äüsgenomAeNttftinPfosten/ fägt-das .Dehmerecht:: Map söll-Heinett Pfaffen^noch cker-' nem Geistlichen,-ber-gWoveüsödMrgeweiht, ist/MlchtMeinen- Freistuht: laden /sLauchnMtälWMMldrjirMch'üKttts der/i diezw ihrem Tagend nicht WMMn stnd^Üttch kerüe'ri Juden, noch Heiden/ nochÄlly;did^MuChristenglaüben nicht erkannt Habensrvül"fie-M Gerichts' nichtt'täürAgi find;i die Mlle.ssoll-'mäti^ nlchtttÜn Freistuhl MdiO ::Wüs' die^ Judeff -MfftZd:.fmMax:-schMM dMerstöw 22*