Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 20 (9.5.1859)
- Date
- 1859-05-09
- Page
- Seite 291 (sequence 7)
- Language
- German
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SN fettes treffliche Landschaft,j welche sich des Beifalls.aller Kenner rrfteut. - -Der talentvolle-junge/Künstler, Herr Eduard . Hohen,-Sohn rdes Medicinalraths Dr. Lohen hierselhstjhat.auch? -die Genugtstuung-gehabt,daß sein Bild.Won der zur-/Erwerbungeinzelner Gemälde .niedergesetzten Commission angekauft worden ist. -Die Wahl der letzteren fällt aber.-begreiflicher Weise immer nur auf die besseren Bilder,- die Hann verloost werden. --^NachlhievMgetroffenensMchpichten-wesstder unermüdliche Sir MöseS.Montestorei.in-Begleitung/ seiner -gleich edlen Gattin bereits seit., zwölf- Tagen . Ln Rom, um im wer-Mortara-Augelegenhsü-thattg/. zu seich'; i 'Mögen seine Bemühungen! Z sich ches besten. Erfolges erfreuen!»<5o;ebert^;liegt unS das treffliche, von HerrnOberrabbinervr. Adlerin London verfaßtehebräische Gebet dor,>welches: in allen dortigen Synagogenfür. das- -Gelingen seines-Unternehmens abgehalten.wordenist^..': ,4 u -: Wir benützen: diesem Gelegenheit -/- aus: ein i «literari/- scheS ^Unternehmen/aufmerksame zu -: Mächen> welches., wenn - -eS sich gleich nicht; speciell. auf dir jüdische, Wissenschaft-. bezieht/.dochschon darum in dieftn Plättern eine-Anzeige, -verdient, -weiles vomzwei jüdischen Gelehrten ausgeht. Wir meinen nämlich die Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft, welche von den Herren vvr. M/ÄäzarÜs und 'H.^ Steinthal,>PeidoPrivatdocenten für-allgemeine Sprachwissenschaft-an: der ^Universität zu Berlin, hergusgegehen Wirdj Md VMi.welcher,so zeben.das erste Heft (Berlin^ her Dümtgler) jerschieneNn ist..; Wenn die bisherige Psychologse hse Erienn.iniß des in.dj.vjdue.llen. Geistes erstrebte, sy. wUchie Mlkerpsychologir/hiejenigen.Gesetze , des menschlichenHeistes entdecken/ welche Mp Anwendung. kommen 5w0uimmer Dielx?alSi<eine - Einheit zusammM leben unh wftkeU upd) das schöpferische Walf ten des.AMes-M ^forschen suchen, her sich: in dein Gesammtlehen eines Molkes fund gi.ebt.. In wie fery nun hie Sprache jedesmal EjgeMum einer Gesammtheit ist undvdw^allerwesmssichsten:geißigey 'OMtze, welche, in, ihr OchdAenbatM-sie -nicht a)S.Sache des Einzelnen-, ..sondern)als, dieeiner Gesammtheit betreffen ^gehört daher M Sprachwissenschaft, ganz besonders- .zu-den /WßMliyen, mjt denen.sich e.inc: Vöjker- Psychologie zu beschäftigen haben -wirdr...HneMissenf schast aber^ welche eS sich zur Aufgabe macht, die. besonderen , -in .- einzelnen Nationen -sich. kund - gebenden geistigen'Bestrebungen zur Anschauung zu bringenwird ^sicher nicht, umhin können/.auch demeigenthümlichey i in dem jüdischen: Volke waltenden Geiste hin, reichende Aufmerksamkeit -zu widmen/:und -somit /darf auch: die/ jüdische. Geschichte -von. der - Pflege der Völkerpsychologie nur. Förderung - erwarten; j ein - Grund mehr, uns zu veranlassen, die Leser dieser Blätter:auf die erwähnte-Zeitschrift aufmerksam zu machend. Preußen. 'Crossen/' 22:- kleine, Äer st hWächtige Partei hat jüngst auch UuDttm Kreise M^-StÜik Weltgeschichte^ leider nicht' mit dem 'gewünschten Erfolg, zu' shieWversucht ^Äls^nämlich d^Wdifch^RltWgütsdesitzer Ci-düf Z/, ein allgemein höchst'geächteter Mann, am 16/ d. M. von feinM Rechte, auf'dem KrstiS t age zu erscheinen, zuist^ersten Male Gebrauch Machte/suchtet jene Herren einest Protest der Persammlung gegen seink Zulaffstng/ so wie gegen staS bekannte Ministerialtescripk' hervorzrrrufen.'' 'Es wurdest W^ie schön von tzerrnd.' Blanckenbürg in'stet'KaMrner zum Besten gegebenen Gründe' v'on Neüettr astfgetischh wo> nach' die Kreistagsördnung' als' gesetzgeberischer Act ‘burd&: 'SÄihtfiettattefctipte'' '4'elÄfeitiö^/öfeän^ty' den dürfte. Schade, daß diese plötzlich erwachtes edle Leidenschaft^ für das' Gesetz im vorliegenden Falle ihr Ziel Mfthlt/ denn gerade Gesetz'und Perfassüng sprechen klar für .dÄ /KreiStägSstekeDiAtstl'g^'de^' Juden,' während eben Viinisterialerlasse 'dieselbe hinw^ggedeutet habend Wie dem äber aüch ftin Mög^ .gewiß ist 'Wr-PärkeL',''WlD' /v-Mmk-ätfc MMHäystWnMü unst' Äüßregeiustgest ^des MgeÜetenest/WttEflMurttS mit lautem Met begE^in,Wns/jetziMÄMs spateN Feuerelfer für das ' Gesetz' in Zukunft aber auch, eist' besserer ErföjA ^uDürischen, als ihr' diesrstak zu Theik wmd^ "Leider/Habest' nämlich. stie'MstrtMr',deS 'Gejetze!s/-^ Wotunter, ein Bürgerlicher. Asttrage 'für diesmal' unterliegen müssen; eiN Schmerz, ist dem 'sie nur bäs gleiche Schicksal ihrerM^Mustgsgenössen ist der Ämtster' einigermäßen' wlth' itbstm köststen.' / Hnem jener Protestirenden aber, dessen' Ertebstisse' mit denen seines waÄerst Mitkäinpfers' StahVso. manche Aehstlichkeit chelEtzest/ Möchte' man Zurufen: „Saulüs, Saulus, was. verfolgst du mich?" . / ' V. / '■iVv SSerfotg des Verhaltens einiger?Kre4sra g e, welche die^Legalität^-deS Mini--