Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-05-02 · Heft 19 (2.5.1859) · p. Seite 282

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 19 (2.5.1859)
Date
1859-05-02
Page
Seite 282 (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/3224737-3226147-3226167--17692-3246615
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

einsmrtglieder nicht zu einem b e st i AÄ t* n Jahres-Beitragesondern nur zu einem von „beliebiger Höhe" verpflichtet. Bei der.Berathung des die Verwendung ^bcr Vereins- Einnahmen betreffenden §.! 11. des: Entwurfs wurde sä L., unter.welchem Punkte die „Unterstützung unbemittelter Lehrer behufs ihrer. Reise zu - den periodischen Pereins -Versammlungen" vorgeschlagen wird, Seitens einiger Rabbiner und einiger Vorsteher bemerkt, . daß —. nach ihrem Dafürhalten derartige Unterstützungen aus der Vereinskasse um so weniger erforderlich werden dürften, als jede oberschlesische .Gemeinde selbst, gern bereit sein würde,i den Lehrer, der etwa darauf Ansprüche machen sollte, auf ihre Kosten zur Conferenz reisen zu lassen. , H. 12. des. Entwurfs, von den periodischen Versammlungen sprechend, ließ die Frage, offen, ob dieselben, alljährlich einmal (im Frühjahr) oder zweimal (im Frühjahr und Herbste) stattfinden sollen. Man entschied fich sür das Elftere, kam aber zuletzt doch dahin überein, in diesem Jahre jedenfalls noch eine Versammlung abzuhalten. — Dieselbe-soll an einem der Zwischentage des Hüttenfestes (nbrid .M bin) wieder in Gleiwitz stattfinden. — Von den übrigen Artikeln des Entwurfs, — über welche, da die Zeit schon weit vorgerückt war, keine Discusfion mehr stattfinden konnte, — sei hier noch des §. 17. erwähnt, nach welchem die „Unterstützung der hülfsbedürftigen Hinterbliebenen israelitischer Lehrer in OberschlefieN" zu des Vereins wesentlichsten Aufgaben gehören soll. — Die fünf Männer, welche den Vorstand der eben skizzirten Sitzung bildeten, — wir haben ihre Namen oben genannt, wurden, nachdem sich der Verein nunmehr als eonstituirt erklärt hatte, Seitens der Versammlung zum definitiven Vorstande erwählt und vor allem Andern mit der Redaktion der „Statuten" beauftragt. — Abends veranstalteten die Vertreter der Gleiwitzer Gemeinde (welche der Conferenz nicht blds beigewohnt statten, sondern den. mehrstündigen BrrathUngeü auch mit der gespanntesten Aufmerksamkeit gefolgt waren) zu Ehren der Gäste eine ,, g e se Hi g e Z Ufa m m e n'k u n ft" im Deutschen Hause, woselbst bei der „Rebe perlendem Safte" in geistreichen! Toasten — theils ernsten, theils heitern Hn- Halts — die wärmsten Wünsche für das Aufblühen und Gedeihen des eben gegründeten Instituts von allen Seiten kundgegeben wurden. L Zum Schluffe wollen Sie uns noch' einige theils statistische, theils persönliche — Bemerkungen:gestatten. 93btt fSttirttÖtegH ©««Min« ©6erWi!ffenS, M über 40 fein inögeii,1 waren auf Set '©(itiifeijW EoNftreiiz 19 vertreten,- 'von welchenaußer Gleiwitz fflbst hier ndch Beuchen^ KönigshÜite, 'Losläu, Lüblitritz, Wyslöwitz- Nicolai, Oppeln, Peiskretscham,' Pleß und Rybnik genannt fein Mögen.' — Vermißt-wurvew-voN^größÄnGeMeinM Oberschlesiens:Rattbor, Leöbfchütz/PeWabiMl0g<ttr/Zülz, Güttentag', Gr. Swelitz, Reiße, CrMtzburg, A'osenberg, Landsbergs Tarno'wiV SoMü u.ü'., von d^nen jedoch — mach bereits eingegangeNer Versicherung die Meisten schon auf deo nächsten' Cönserenz Wdäftntril sein - sollen. Die 7 Rabbinenwelche an der' Versammlung' vom : März Theil nahmen ] waren die Herren 1) - Hirsch feld aus Gleiwitz-, 2) vr. Iaffs aus Myslowitz, 3) Landsberg aus Sricolai, 4): Dr. WreNed auS Oppeln, 5) -'Äbrl Levysohn aus Peiskretscham, 6) Alerander aus Pleß uNv-7) Wreschnek -aus Lüblinitz. Herr Rabbiner David Deutsch in Sohrau (welcher in der Versammlung sehr ungern vermißt wurde) hatte -in -einem besoNdernuSchteiben ckn Hrn^ vr. Freund sein tiefes' BedäNerü äüsgevtückt,' der ersten Conferenz: 'nicht beiwöhnen ' zu können, üüd ' seinen Besuch-für die nächste" sicher zugesagt. Auch Herr Prediger vr. Frankel in Rybnik hatte sein diesmaliges Ausbleiben entschuldigen lassen, u- A. m.—Bondett 34 Lehrern und Rabbinern, welche der Versammlung vom 21. März beiwohnten, haben 30 uNd zwar 26 Lehrer und 4 Rabbiner — ihren u n b e d-i n g t e n Anschluß-an den'Verein, als zu dessen CönDtukrüng geschritten wurde, sofort'erklärt, während 3 -Rabbiner ihre Erklärung über den Beitritt stch noch vorbehielten und 1 Lehrer die Theilnahme unb e d i ntz? ablehnte. — Schriftliche Beitrittserklärungen, vesp. Zufago», bei der nächsten ConftreNz -Nicht -'zu fehlen, waten 44 — Nämlich von 11 Lehrern -und 3 Rabbinern -^ iingetzängeN^^ so daß der Verein gleich bei seiner Gründung eine Mitgliederzahl von 44 aufzuweisen hatte. — Die Theilnahme' der Gemeindeuttd Schulvorstände (als außerordentliche Mitglieder) ist — wie uns unterm 27. März 'von Gleiwitz aus mitgetheilt wurde -dem Vereine vielseitig in Aussicht gestellt. — Weitere Mittheilungen über den Fortgang der Angelegenheit w^rdtn^wir — MitJhrer güti-' - gen Erlaubniß, Herr Redacieur, — -in '(diesen Blättern zu geben nicht iüerfehlen. .-In dein vorsteMden Berichte haben wir.— üüS Naheliegenden Gründen!uns -aller-Bemerkungen rc. enthaltend nur -Th a tf ä ch l i ch e S ge- : geben, wobei uns — neben unserem Gedächtnisse'— auch die, durch die Freundlichkeit des Herrn Pp. Koch 'UNs ige^

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.