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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-05-02 · Heft 19 (2.5.1859) · p. Seite 277

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 19 (2.5.1859)
Date
1859-05-02
Page
Seite 277 (sequence 7)
Language
German
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stralprüfung anwesenden, Schuleommission,; dett)Ma-- gistrats-Herren und . sonstigen Bürgern. öffentlich Lob eWtete.ü Der>Herr Major.und Ortsbürgermeister von Jaurich hatte der Schule seit - ihrem; Entstehen .8 Dueaten gespendet- UM die noch nöthigen Schulrequisiten dafür anzuschaffen. Das. Glück,dermun gut vrganisirten Gemeindechauertemicht-zu lange. Vor drei. Jahren erfolgte der Befehl, daß alle Zweitgebornen symmt ihren Familien ihren Zufluchtsort verlassen müssen. Am 12. Decbx. 1857 endlich.-;langteWr.unwiderruffich.euB.efehl an. bi«; Polizei, sowohl für Fremde (ausgenommen die türkischen- Hrtterchamn) als füv Eingeborene, den Benannten keinen längern Aufenthalt in. der Grenzstadt als bis zum 1^ Mai l. I. zu gewähren. .Und somit mussen; die; Armen, von denen viele ihren, Nahrung,s? zweig-blos in der Grenze fanden, in äußerste Noch gerrathen- und ihre bisherige Heimath verlassen. .-. vst Wien -17^? ÄpriK Die MedL- - Wochenschriftbringt eine Nachricht aus Prag, laut /welcher ,>bie Doetorev -der Mediein .-jüdischen Glaubens -nunmehr auch von dem unentgeltlichen Jnternisten-Dienste des dortigen Spitals ausgeschlossen -wurden, -nachdem man sie schon früher zum Secundärarzt-Dttnste nicht zugelassenhatte". - Diesem Maßregel^ die in-keiner höheren Verordnung; gegründet ist, beruht offenbar-auf einer Lotalverfügflng der dortigen Krankenhaus-Direttion. Laut Hvskanzlei-Dekret:vom 21. Ap-ril 1-817-, Zahl 8730-. istd.en> Juden das Recht zuerkqnnt, an den-Spitälern als Secundärärzte und Sekundär--Wundärzte dienen- -zu können. . Es ist dieses Decret um so entscheidender, -weil, es aus demselben Jahre herstammt, aus, welchem jenes in neuester- Zeit fo viel besprochene Decreta herrüh.rt -. welches den .Juden r verbietet, christliche Dienstboten-W chatten. ^Die.,Med. Wochenschrift" - fügt hinzu,-es sei dies ein Act her, .Intoleranz, , der, jedenfalls, einzig in der Cutturgeschichte. aller- Staaten und-Zeiten, das Mittelalter nicht ausgenommen, hervorrage:.-„Die Ersinn der der obigen -Maßregel,".die:..gewißr - von ckelyer.'Seite gebilligt-werden.kann, compromrttiren .nuv.dik-humanen Intentionen! der ^Pehöroen, sie<ve.oletzen M Bildungsgrad dev Aerztss-- .mdemusiedieselben -LnKategof rien mach ihremMlaybenSbekenntniß eintheilen wollen,- und sie säen den Samen des Mißtrauens und der Zwiettacht^n'chieHerzen der..Leidenden, die sich,flächstder Besorgniß um ihr leibliches. Wohl auch noch um das religiöse Bekönntnißrl ihrer lAerzte) zu xdekümmern hätten."., ri * - mnh vielbesprochene H/fdecret ^vpm' Ha^rtz '.18t'7j* wodurch den Juden. daS. Hattest Hnstltchiep,ädieyIho^- uchtD sqgt^wird, scheint noch immer zst Inden, die es' so^ wohl verhstn^;, wHlgst^rS'wurde in den letzten Tagen in einer^Provmzcönespo^enz..eines hiesigen Blattes von-einer.'Anwendung 'desselben berichtet. ^De.m gegenüber erscheint eS.sehr an d^r Zett, Über eist' jüngster Zeit ^espröcheIe's ^karstrlicIeS^ . Wort zu berichten. ' Mye" geadeM'JüW^ 'Ggltin eines unsexer größten FinanMüpst^. Htch rine^AudienzIbei Sr. Majestät erbeten. sind' erhalten, '.uw' %U. kaiserliche Gnade für ^nenMMMchen,' der strafend en' G^^chtigkejtPerfastenen, M M stät nicht'iy 'der Lqge Mt,/derBitte^hielerGämezu willfahren, so üüßerte ep Ich'gegen t> i_cfctb.c, _ jüh jc>y,f jcgrt^f ^.b^ie' all^5U^^3^:c^^en, "unter 'feineic eine iivirungdeSvHige^ fta.ttfinben merbe*: i>aine die Eclauhniß/d!eI iDrhöchste Dußerunss ihwn^MM bensgenossen mitzutheilen. .Jsi^ Folge, dessen ist auch dieser Bericht, aus! Kreisengeschöpft, die Mts^ Aeilun^,.unmiüelhar" von jener H>ame. ^hessttfl MenI Wenn dieser Vorgang getreu MiW^^uN^Horän wir vorerst mchtMeiftlst können^ D^konnÄ dst Hu-- den daraus -ii?7^lrche Bemhigüng ^chöpHr/^yßIntolerante Bestrebungen,! die aber eineS deüftch^' LassdeSimneunMyten'JHsNudertu^ mal an einemhöheren WlllenscheiternMrden. 'JeneÄ schüchterne Dementi der, Wiener Zeitung. nsich.,!einem Frankfurter Blatt wird chiermit in. erfreulicher Weise ergänzt. , '/? w‘"./ DonaufürstenthümM .; .. u iS*??*! wir folgende, Mitthkjlungey- .öftMMD5rHie.r,.WZfrgehen,bxanchenr WIH-nWOl^eiMdMuftM-Z^MMs einmal die Griechen! der alteMapan{■ MiMrHnrygl die.Religion. zumtDeckmaflteh vMMpvdD -MdM^b-f sucht!,, wiedM-Mheimo- JytxjgflM^ WKrDpzKMM Marionette! Goch) wWlegMess-ifl dieiHgyde-Mssen^ der. spricht^ „Mein-ästsHaM-Mnd MgchWstlu. tM . BorgestAW »tzrWMe Mj.-hrer,-WttA§rhcht-^MA

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