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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-04-11 · Heft 16 (11.4.1859) · p. Seite 229

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 16 (11.4.1859)
Date
1859-04-11
Page
Seite 229 (sequence 3)
Language
German
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Wohl. "'Zhr'ÜEndkt däs''gäiize -Jahr' das AWört Gottes"? Wij,DMe*M<.HeVNls^' sjö’it' der ^Kanzel? Beig/ty^bafj Eüch ^datz'^yjWdrt'ÄötkeS^ Heuer''ist, lind 18 'AMüdig" erhalien'Ältei' ist 'Israel! '' ,fy J;’!!' 'V- -- Die Verhaudlung im MgeordneLenhausei^ t fW> $'fü Wortsetzung.)?u ü -ü.-^s 4?:i- (^?? "'•' J'üstiz m i «Ist e2 'Dimststs': ÜMt^rd"AchArche'Utellung der Juden "sind ln den letzten Jahren verschiedene'geschliche Bestim'müngen erlassen?'das Gesetz vöüi "23? Juli 1847,"vas' vdiu 6? April 1848,' und endlich die Derfassüstgsürkünde.Bald' nach Erläß herVrrfaffmlg185V 1er-- höben''si^^^Zivei'fel? o-^vi^Bü^m' °MsAchiMchen''ArmteH' z'üzvlWn" seien.? Mach r ö misch eist Rechts 'sind' sie es' nicht? nach 'der früheren preußischenMefetztzebuntz' auch Nichts Ein' beföüders" istieresfirteSWb!DWcht^füh5te' damals aus? aTgeNeine Wiun'ds§P"''LerWekEüng-'HöVM^SKecialMtz^ Mhk'-'We "WEes ' Ws/Mb ivies^bäraüfMst? Wlch^ ,)EntwütÄigimgNs Ei?es'darin lW?"Mnn"ein'Jude M-- sel-b'e'n Mem Christen abnähstre?- und ebenH darauf welche' Jnconvemenzm durch-die Verschiedttlheit des Sabbathsentstehen' würden. Eine Zeit läng bestand' noch'- 1848 die Ab-' sicht? die Eidesformel zu ändernund"däs Patent vom 5? December 1848/ welches-diewctröyirte Verfassung begleitete, stellte' einen' Ve'rfaffUügsentwUrf in dieser Beziehung' in' Aussicht; deshalb wukden damals" dieJützenalsAuscüMtören zügeläffen?"Web als die 'Verfassung vom- 3'tr Januar 1850 in Art? 14!ubestimmte?-Me christliche Religion? wird M denjenigen-Einrichtungen des Staats^ welche' mit der?Religionsübung im Züsümmenhäüge stehen)-un-- beschädet" der -ick Ärt: 12??gechWleistiteKMÄigMsMheit;i zum' Grunde' gelegt--,1M würde-Me'1 Absicht "astfgegeben? Und das Reftrrstt'vock 9. September-1851 - feistes depl vockr Petenten -bstnängeltenRescripw^-würde''nunvon" wir er^ lassen? um-jedentJrrthuM? jede Täuschung Seitens'der jüdisches Rech tstandidatenzU vetmeidest; 'das' Rescript er-^- öffnete ihnen,? daß Hnenr nicht^verwMt'- ft'i, sich - zu - qüalifitirech daß steübev damit kein' Recht auf bestimmte-Siel-- leurerlangtem' Trotzvim-dauerte ver"ZÜdrüngjüdischer- AsprdanMr fort; ZM eiNM Gerichten-Hm"Mage?l?sidwürden-? Mit Jüdest sSkmkich! MeWiveALt^j i W Zahl 'vir? Mffchßn'MMankeWM^ iüHZren'ßeÄ lauf 7V .angtwach-" ftU'1Zu RechtsanN'altstrllen PMbHnln, "schön' nach?dem ' Gesetze?PVn 1817?? M MgaWUM)-chchHLbßl-ckcükchß jü-- difche^eMsanchalt^länizWÄ; 'Aber' die ch'ris!lichen'Bewerber haben doch',auch Ansprüche) und,ivenn. auch'die Juden eist Vorrecht häben ' solltenfüiet' der ^An^ellun^' si» Wrde doch?" ehe alle persorgt wären, eine lange Kst^ergehen? Darum erließ ich.das Rescriht vom 10^ Jülr 1857,! wodurch die AppellationMrichte angewiesenwurden^ nur noch diejenigen/ Jüden° MmHüsHltatck-^ckenMülasl fest? dieÜstern 1858das' "akademische Äri'enstistck adsolvirt hätten?/ Rur Uwhlwollende Äbsichl hat mich Üabei 'gHitet; von einer padüWhervorgÄüftnenMißstlmMntzMDist- - lichen' BMlkerüng/habe ichsnichts/ bem^ks;^ÄelmdhrHl das- Rescri^t' mit^ GenügthUung aüfgMmmen? Ä^bin'! noch "fortwährend ''der Meinung^ Mß 'W bch cheWenden > Geseßgebung-'Jüdem zü Rrchterämteln^Nlcht zuMajftn sind? ° Dafür habe ich^rve?Gründe.' Rin Jude' Mü seisiem^Chti'- \ sten einen Eid ahnehmen f öhNe^.dnS 'MWöse' Msühl' 2rheMch-' M'-cherlchM/"'Ünb "dirüuN' zU-Mem-MMeÄ-ü^Dep fähig Ist," der alle ^Pflichien erfüllen ' ka'nn^ so' folgt 'W Schluß,'- den-- ich ziehe! -- Mün l-ift 'börher- -(döm'Mbg? WM' j tzel) wWeschlagen^ den Eid durch-ÄciüM MnehmÄr M lasse'Uzk das -ist "aber sticht - gesetzlich; "einen Eist/"abnehstaeN kanni mrrein-Richter? ^-Oder" mW ^-soll die'-Juden" Nichtzu Einzelrichtern, Untersuchungs - - oder ' BaMellrichtern^ machen. Düs -"sind aber gerade die Stellen^ "welchd "am- \ wenigsten beliebt find: man käme? stlso dahin? daß^ der' \ Gleichfiellüttg vor dem 'Gesetz "zu Liebe die höchste Un-- ] glerchheit und -Ungerechtigkeit' zu' Gunsten der Inden' statt-'! fänden " Did'bisherige Gesetzgebung'dw/Eidesleistung' \ Von Mden vor'chWÜcheii-' Richtern-'mri'MgM'ste^-S^ö^' i nung und Rücksicht auf das^^ religiöse' Gefühl"ein'gerichtet;'! dieftlbeURuDchkM"nüf -der "andern Seite -rbenfalA zu I üben? "Der- Petent 'selbsthält eine Aenderung ddr'Eides- \ forwel für nöthweNdig? (Wiedie Sache' jetztstehh"ist die' \ Eidesleistüng öön Rhriften stör einem jüdischen Richter sticht l möglich!-,—- Der zweiteUGtunv gegen die ZMsstgM b#! Judenzu Richterämtern ist der vom Abg. v. Blanckenbürg^ \ bereits angeführte? daß allgemeine Versaffiingspäragraphen - \ speriille Gefttze stichtaufheben können.? "Bei ber Angele- - l gettheit1 der jüdischen Rittergutsbefitzer steht'denftlbew ein? ^specielles"Msetz"'zur "Seite?" Gründrechte -kömieii nür der? i Gefttzgebung Uls-Rörnr dienen?Mrcht"üi'bid- Gesetze ln?1 greifen?'? Der - Paragraph % des GesHeK^öom - 23? Juli'/ 119^ -schließt^ die ^Judeü1 vom^ Richteramte' asts?! ^Werden'! die--'Artikel--4/ und 12. als sofort anwendbar-angesehen/ - |fp* muß• auchin hie? Richte d'er Üniverfitä'ten'- und'RW$*''!rMönew eingetzriffen" werden?^Dast fie Mt"nichtH?gesehen werden könnest?-bMeisen die verschiedMw EntscheiLu 16*

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