Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 15 (4.4.1859)
- Date
- 1859-04-04
- Page
- Seite 217 (sequence 7)
- Language
- German
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M solch er Artikel; -ispöfitiv e, Kraft;? habe i;öder Änichk> - er ist bexeitS, in rdas i\ Lebett des:nVolks: '■ übergegangen: Das Mittelalter-jwau wenigstens 0onftqüent,tt:indemlueS den Juden^alle^Mchte Mphte,,,^nich,t>bl.y S-„die Haatlichew und coxporativen,, pudern ^ai^7die,,gew^hlichen/ Kg wMwollend -der stlbg., v. Blanckenbupg, *If11^ feine (^Ansichten hei,,^aI"..efUeS/jHesetzB.x ausgesprochen Klaube.;.ich.f-r Wirh Me- CoystgueUz^M ^».me^ ^.ä^^echsn. ver.fährt.;^A)-' aber, /wie, er^zugüht,p eine, sdcial^ Gleichstellung^ der,/Jndtzy', b'Ditst^stgMffMd^n^.^sp kann das. Gesetz, nichhzurückbleiben. Was' Me.,,^igi.ösMi-Veheflkefl-/HMfft^.sp, Dill ich darauf nicht weiter eingehen; ich'kann,,mich.aber nüht hävow überzeugtdaß *'j! B? der. ADellung jüdischer Ärchltekteü' irgend' ein religiöses Bedenken ^entgegenftcht. 'WÄn^der Abg. v.'Blanckenbürg auf die.Abneigung ' des' 'Volkes, gegest Art'. 12 [ber/Verft^inweist/ / so bemerke' ich'dagegen, 'baß gerade'' das' preußische Volk schon "länge'Mr . Erlaß'' dies' Art/l 2 dem "darin /ausgesprochenen Grundsätze'die Weihe' gegeben/ hat/ /Daß' die Gesetzgebung; ö'ptf 1812 ' nicht blös auf dem Papiere stehen geblieben' ist, daran , find nicht die seit jener Zeit wechselnden' Regierungen schuld,, sondern das Volk hat dazu ' beigetragen. '.'.Wo den Wählern Gelegenheit' dazu gegeben chürde, da haben steauch dem Juden , .wenn er der' Männ d'es Vertrauens war, ihre Stimme .'gegeben^ Stellen Sie, meine Herren, Sie, die Vertreter des wählenden - Volkes', fich^ diesem Vertrauen' zur Seite^ und stimmeü Sie für den Commisfions-Antrag. (Bravo!)' Abg: Behrend (Danzig): Er wolle nicht die rechtsundverfassüngsmäßige 'Sette der Sache' "berühren; die vier Ministeriäl-Resctipte .chiderMächdn/'deM DölkKbewußtseim'Äurch.das' Rescript vom Ähre 1851' wären die Juden von allen' Mmkerä äusgeschlossen, wobei sie .in die Lage käin'en/den Christen Eide' abzüüehm'en; dies solle der' Würde 'der. christlichen 'Religion' nicht angemessen sein./'Kein Rescript schließe 'aber Dissidenten und Anhänger 'freier Gemeinden 'auch' Rach'Auschauung vieler MitgliederH dieses' HäuseS räcirm/ die Anhänger solcher Religionsparteie'n vom Christenthüme eben so weit entfernt, "wie"'die Juden/ Auch 'der Christ, der sich als Atheist ausgäbe, müsse einen christlichen Eid leisten und man halte ihm vor, daß, wenn er falsch'schwöre, er wegen Meineid bestraft würde) 'genau wie ein' gläubiger Christi Wenü^der Züstizrnimster die Judenkeine 'Eide abnehmen lassen wolle/ so vergesse er, daß dem nichts entgegenstehe, wenn dies Haus' Wn Juden ^züm 'PiLfidedtennmache. Ein solcher uPräfiöent -vereidige auchhie Mitglieder; welche bei--'ihrer Vereidigung l - eine confessionesie? Eidesformel-wählten. (Sehr gul!)^Mber'eS feien Rechtsverletzungen vorgekömmen gegew!die Juden/ welche MtO gingen äls die/in der Petition-astgereg^/'/Ein Rescript' 'des 'früheren Cultüsministers schließe die-Juden VÄt^der' ' Erlangung-! der Stellung -eines' voetor juris civilis aus, während Göttingen, -Heidelberg, Jena Juden Krl'DoME beider' - Rechte-' eteirteni -Das" - '{fefari$’t ‘;'}WÄF Jahre 1857, voelches Juden von der AusMtätür ausschließe p ‘ verletze' wohl erworbene Rechtes - Kosten - und große 'Ausgabender Betroffenen seien rein weggeworfen/ Der lJustizminister - sei wahrscheinlich Von wohlwollenden Absichten ' äüsgegangen^ diese Absichten würden-aber nicht von demO Lande getheilt. Im Lande' würde die Auffassung/getheilt/ daß dadurch die -Ueberfüllung''der juristischen Laufbahn verhindert - werden -solle. - Dies ' erinnere an die Worte Heine's im Atta Troll: „Ja, sogar die Juden' sollen volles Bürgerrecht genießen- und in Allem gleichgestellt-! sein' auch den andern - Säugethieren. Nür das Tänzen" auf-den Märkten sei den Juden, stets Verboten; dies Amendement * ~ ich mach' es' 'im Znt'resse Meiner Kunst" (Gelächter)/ Er theilediese Änfchaüizng nicht.« Sie sei aber vorhanden und schwäche das- Ansehen der Regierung. Die anderen Rescripte hinsichtlich der Feldmesser und Bauführer würden wohl vom Minister nicht aufrecht erhalten werden. Wenn der Handelsminifter Juden vom Baufache ausschließe, so fei wohl dafür kein anderer "Grund; als der; daß im alten Rom die' Pontificeszugleich priesterlichen Charakter gehabt' und Brückenbauer gewesen ' seien. Schon bemühten sich die unteren Stände der Juden, dem Handel zu entsagen und ‘ ihre Kinder dem Gewerbe zuzuwenden, da müsse man christlicher Seits bestrebt sein, den höheren Classen - auch die höheren Berufsarten zu erschließen. " (Schluß folgt.) Zeitungsnachrichten. Oesterreichischer Kaiserstaat. , Wien, 23. Marz, (Privatmltth^ Das hierherschpineyde, Journal,,Per Volksfreund" beschäftigte, sich jüngst" mit der Frage, ob Juden christliche Dienstboten halten dürfen*). Wir finden es daher ange- -;c *y Bekanntlich hätte Ku r Hesse n itn/vorigen Jahre dieselbe Frage erhoben — und fie scheiterte an Un‘Pro^'