Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 15 (4.4.1859)
- Date
- 1859-04-04
- Page
- Seite 212 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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, M ,a,.. i rr i 5 D TuT*Sil|5^ftetr5'“3fft^re jährlich 100 Frcs., zusammen 1100 Frcs. oder 293 V^THlr., Louis Lehmann in^gd wlpww#l. Außerdem find von vielen Orten bereits Ebemßlare der „Aufforderung" zur Förderung der Sache verlangt "Yb. I I K . .p,ua.M<tpg -SS 'Der vr, Philipp so n hatte bei Gelegenheit einiger Angriffe auf i|ft erklärt, er werde dem^Jnßitute Schriftm,M HnMnUnd^ers sein^Md smKr l i'chIP aGW-lDM gchd eU' ip clä schen Religio nsleDr^" solle in der Baumgärtn er'schen Buchhandlung erscheinenmit welcher er einen, und sofort dahin erpedirt/worden, Um für Diejenigen,' welche No.- 13. d/Zeucht ^gelesen, diese hochwichtige Angelegenheit kurz zu wiederholen, stellen wir sie in folgenden Punkten zusammen. ^. Es soll eine Ausgabe■; dev heiligen»Schriften,g üter Ausstattung hergestellt und aufs Weiteste verbreitet für ihn sehr angemessenen Contract über dieses Werk abgeschlossen Habe^ - Hiergegen f erbobew N§n?nicht blos eine große Anzahl Abonnenten des Instituts, sondern auch viele Agent'en Protest, und verlangten, daß der vr. Philippson vpncheü "kleinlichen Jnvettiven sich nicht bestimmen lassen dürfe, seine-schriftstellerische Thätigkeit' dem Institute zu werden, so daß sowohl die ganze Schrift ^'i'n als die einzelnen Theile, sowohl der Text allein/ als auch Text üNdUebersetzüngediAwerdU .'den Haphtoroth und Megilloth. . 2: Die Stereotypirung, Satz, Correctur und' Druck sollen' durch freiwillige Spenden' gedeckt werden,., such aß der Preis der Exemplare auf Papier, Lederband und.Versendungskosten beschränkt bleibe. fb £,,,&? 3. Zu .;diesem Zwecke werden, sreiwillige^Gahen .von det/Re^actioN dieses Zeitung an genommen/ und sdrgfältig in diesem Blatte'veröffentlicht.. " 4. Sobald die/freiwilligen Gaben annähernd das Ziel zu sichern scheinen^ wird eine Qnge^#He• Einrichtung zur Leitung, Kaffenführung, Controls und Verbreitung der Bibeln getroffen/ und jedes Jahr öffentlich Rechnung abgelegt. Jedermann sieht ein, daß die Sache durchaus nicht zu schwierig auszuführen ist, da es sich Hierbei lediglich um ca^ 5 — 6000 Thlr. handelt: Jedermann steht aber auch ein, daß es sich hierbei nicht nur um eine Sache der größten Tragweite handelt, da es gilt, eine gute israelitische Bibel Allen und Jedermann um den geringsten Preis in die Hand zu geben, in Synagoge, Schule und Haus heimisch zu machen/'sondern auch um eine Ehrensache der Judenheit, die, einmal ausgesprochen, zur unbedingtesten Pflichti geworden.:; Das. wahre Heiligthum Israels, soll dem Volke .wieder gegeben werden;, für das wahre Heiligthum soll ein/kleines Opfer gebracht werden — wer möchte da die Hand zurückhalten! Vom /Institute )ur Förderung der israelitischen Literatur. , . ' Binnen.acht Tagen wird die zweite Sendung der dies-, jährigen, Schriften! vor -sich gehen. n. entziehen, da die Erfolge seiner Schriften hinlänglich dargethan haben und täglich darthun, daß er zur Verbreitung seiner/ Schriften mchtchrstches Institutes bedürfe. Jnsonders . w ar es . auch der - Mitarbeiter des Instituts, Herr vr. Jost, der geltend machte/daß,/da das Jnstitüt bis jetztnur historische und belletristische Schriften gebracht, es im Interesse desselben wie seiner Theilnehmer > liege,/ auch eine/chndere Branche angebaut zu sehen und auch einen neuen Pfad zu verfolgen. Dies, hob den vr. Philippson '.stber.Hines.Bedenke^/^inrveg, uyd,,dze B a um - g ä r t n et,'sche' Buchhandlung.hatte.die.Pstte,^ .aus. Mck- . slcht auf den.Wunsch .des vr. PH., ihren^Contract-chahin zu modistciren, daß sie chas ^WexkchemDnstLtttte, ,zur Her-- ausgabe überläßt,, sich .selbst aber Vorbehalt, noch eine besondere 'Ausgabe zu.veranstaltenj.^nd,,dMWn^rn/Perlag dieses Werkes allein zu.besitzen, Das fünfte Jahr des Instituts wird daher den ersten Bänd, dieser Schrift bringen. Preußen. Die Verhandlung im Abgeordnetenhauses ' So haben denn Verhandlungen über die gesetzlichen Verhältnisse der Juden im preußischen Staate stattgefünden, im preußischen Staate, wo noch immer der abnorme Zustand herrscht, daß die Verfassung 'die volle Gleichstellung unbedingt ausspricht, und die Verwaltungsbehörden sie nicht in Vollzug" bringen/ EsgabViele, welche nach eingetretenem Umschwünge. den Glauben hegten: nunmehr sei die Verwirklichung zweifellos. Wir warendieses--Glaubens nicht: man lesedie sich -darüber aussprechenden -Leitartikel dieses Blattes: Vielmehr hegten wir die' Ansicht, daß es nur ällmählig uNddürch chörtgesehte Ausdauernde Bemühungen/, gelingen werde, Schritt'vor Schritt zum Ziele zu gelangen. Diese Ansicht wird durch die Ver-