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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1859-03-14 · Heft 12 (14.3.1859) · p. Seite 177

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
23 (1859)
Issue
Heft 12 (14.3.1859)
Date
1859-03-14
Page
Seite 177 (sequence 11)
Language
German
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'177 nichV LeA-fenMhMiihh'M^HMechelrEvck Echtigu-W einen/derartigen «Art! zu.vollziehen: (dieiBelegerhterübäv könnm - süglWiwegblmbenjl ^Jn:<der^ThatM)vllte es Mirnnichtl einleuchten/udaßi jünge Männer-, ohne-' irgend' - eine < amtliche Stellung!MitRecht sich unterfangen durften--über einenCattdidaten/^ftlbsi/wenn -sie von Jemandem aufgefordert 'wordennein» KmeiüsaMes -Urtheillabzügeben) lvelches-über-sein- Schicksal?entschridm:Mte--^iMas>Mbst^in^Ein'zelner'fich/ nicht leicht,-erlaubt/- außer-^wmw 'seine--- Pribatmisicht- Me-' teN-wird/ iGs^ wär.mber/klM^daß.'dieser Versuch gewagt würde, mm-weitern Eiüfluß zu gewinnen, und zu einem so anmaßlichen/Schritö konnte ichmich > nicht. entschließen. -Ohnehin- /fand '' ich - - bei; meinen 'aufstreb enden Glaüb ensbrüdern dioTugend/der Selbsistberschätzungs-^-- eine natürliche'Folge der Autodidaktie/einerftits'und der-'überragenden Studien andrerseits-!!und/um - -so erklärlicher/ -als äußerer-Drück -den WMsch .'erzeugt/!.sich hervodzuthun und etwas-zu sein sehr k verbckitet/iund M suchtä-selbst - den Schein einer AnmaßunF' zu ivermeiden/' Zch-lwarMrch -meinen Wirkungskreis -an Zi er e-g-ebtle UMerordnünggewöhnt-- ohne meine-Selbstständigkeit'zu opfern. Ich sagte, mir stets.' lUm Andere - zuflenken-/ muß manerst -selbst bis zu einer gewissen Stufe Helenkt'.'-wordenMn; einige-Bücherkunde macht noch nichts-deni.-Weisen; -Schulkenntnisse machen nicht den Lehrer-; --einig Fertigkeit im Lehrennicht -den Oberlehrer, und bis: zum-Eintritt: in eine leitende Behördeibedarfauchdieseri-derMpfahruNg; eben -sowenig berechtigen eine Anzahl öffentlich'gesprochener Reden .zu einem entscheidenden Urtheil/ über - die .Fähigkeit-eineSandern angehenden Predigers - . wofern: er -nicht' gänzlich ünbefähigt erscheint, i - >'• i‘. >! -Daß-eS^ dem-Verein noch fthr/an-Erfahrung gebrach stellte,sich, bald heraus.--! Eduard/Gans bereitete einen höchst!strebsamen! jungen- Mann von -seltenen Anlagen fürs Gymnasium vor, -und/erklärte ihn nach 1^2: "Jahren für reift' iw-Ptima /einzutreten.. Wer junge. Mann erschien «bei mift verlangte^ daß ich ihn! prüft/was/ich ablehnte; bat mich - aber^ ihn^bei einem Gymnasi'al-Director einzuführen, um ist/Wim-a:gefetzt'zu' werden.-/^Jch äußerte Zweifel, krfülltd/Lber/seiNenMllnsch.!/EiNe' kurze Prüfung: rrgab, dast -manLrmit:- ihm: Virgilmnd:Horaz/und::TacitNs: gelesen hatte; ß ohne ftinen-Grund' durch ' Einübung der - Elemente zu legen.'/.!Dev fach 20jährigekZünglingu stand. auf derlStuse eines Otuartanets?-man' wollte "ihn nach-Kl ein- Teix tri a sttzew/n Darüber;-tief.betrübtließ: evstch,bei einem andern Dirrctov einsÄhrönp der ihn aus Rücksichten in Secunda MfÜahM//^Der-ijünge-r Mannerkannte balddie: -Lücken, füllte sie alle: Erd f wartüttgen 'überbotetti " «Ed" ward Mned det'-ttstett äbE»;talisten Frankreichs und ist jetzt Mitgliedvek-Akademie!- ^Ein geordneter Unterricht hatte ihm damals viele Mühe; erspart.— “1" '{" v' 1 r In einet Geschichte vereinzelter Distteb'Mghn-Md' ^Üeine,? soNst-unbedeütende'Züge öfters/chatakteristisch; man möge! j daher -aüchffoltzdnVen lächerlichen VörfaÄ ülS bezerchnend für - di'e'Zeitv'erhältNiffe/hestachtch:u:MhE dMGMgn Fremd- : lingen/iwelche'bei dem-Verein Unterricht'suchten---war auch! ein aufgeblasiNdr Pole--'welcher-nach uKhsanttr Bekanntschaft Mit den ersten' Elementen' der -deutschen Sprächlehte sich mit seineM-Hebräisch als Gekehrter' gevährtft ünd ebenfalls seine Gönner 'fand, die von ihmgroße Werke 'erwart teteN? Derselbe gerieth -in den seltenen'Fall,''seinen-Berliner Lehret mm ein - Zeugniß sei'ner'Unwisfenheik bitten''zu rMüffett^ >Di'e-PoseNetDtilitair-Commissivn forderte ihn nämlich zur Leistung seiner Pflicht auf,-sich zu stellen. Er erwiderte voller Dünkel, er könne seine höhern Äuöräl --rrikht' vnlaj^l^Änd drückte sich Mp unetzretvieti^ aus, -Dein Dchreibpn ry»rh na^h.D«ÄingeHiflt/ ,«Er'warh vorgeladen, mm. sich zu Mrtheidigem,Man:bedeutete-ihmwas res?- qüft-sich: habe, mn: Regierungsbehörden -in--solchem Tone zu schreiben.' Er wußte -sich nicht äüders'zu helfen/ als durch dienst sred e , er 'wisse noch^miH viek Deutsfl»! Dies /müßte er durchs ein Ünwisse nh'eitjs^Z»eügM^ beurkunden, welches fein Lehrers ihm mit voller! Gewissenhaftigkeit: ertheilte/'—7-- /l Vielleicht hätte der Verein noch Manche - Gelegenheit gefunden-''bessere/Saaten" auszustreüest,'wenn 'nicht datnalö den Juden. sich andere Wege,zur Bikdung Aehffnek hatten, Die wohlhabenderen- Familien ^sandten ihre Kinper indie öffentlichen Schulen- und-scheuten "nicht -mehr den Blick in die Zukunft, der- Hiew'ihrF SH'ne' tit Staatsämtern zeigte) wie denn schon täglich /jüjstsMDroMftn angestM wüt- ' den; ,b/te/ ärmern /vom ^AuslaNde.inBerlin Wahrung uyd Bildung,-fuchenden Jünglinge - fanden .einen-Abzugscanal an der Englischen: Gesellschaft' für- Verbreitung" des Christenthums, her inistZreüßen 'Vörschüb 'geleistet 'ward/' und die WndMkerMnstrflützte^^ mnd'HalbMehrte sich zog, um -fle 'zü. venistzen^ «Einheimische'Äerflnev bedurften/keines WFein^;; DLefex WrschmMMtz -hahMums J.l1S23^4 gänzlichzumal/Edm'arrd--Gan8, ded^stürmische Urheber und-Vorkämpfer beffejföert,' ^822.. ^^Wcts^vyn 18,12 bewW)hatte-(näryM «dGFähigkeit derOftaeliteü-zu/akiw demischen. -Lehr -/und! Schüläcktern^ durch'- Königft Mesttipt 12**

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