Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 23 (1859)
- Issue
- Heft 12 (14.3.1859)
- Date
- 1859-03-14
- Page
- Seite 169 (sequence 3)
- Language
- German
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fr»'* "Ist u:n8%ttt Fäll"b'ekaünt, ivv -ein 'Preuße''Israelitin /ni i--fchMrOMubeM!züt Verstältungscadri^re 'zugelassen^ um?/ ivMe. ^DüWndasän'gefilyOe'Mesöript^ stöU'^4'6? /uIM W57^äbest^ivurde-aüch^formell'^der' lEintzäng' 4 - - in ^die - V erivältüstgs cärri0re -ein lfW ällelnal'^ der^' ssKrstt." Denn 'da Purch-'Allesth'ö'chste'Cabinäs^WÄb'' ''' - VoM-14-'HebMär -185b '^ieM'üscü5tätu'r^'Wüstnhl '1 nst'nd-die Beschäftigung^ ali1 Äuscüliaior'bei deU'©'$’ richtest behstss UMrtritts zür Verchaltung'erfordert- ' lich gemacht'stotdest, so-'ist-es'Preußen'israelitischen^ ''1 1 - Glaubens' nicht-rstehr'stiöglrch,> 'in'dst Äertvaltirngs-- carri0're einzutreten.-"'•*•' 'J*5ft ' •-3);-ÄaS' B ä u --rjin d'F-e ldän'e ffdr f'ä ch. ' Durch Mi'-' nisterial-Rescript vom 13. October 1852' MM den« Feldmeffer-Eleüest Jüdischest 'Glaubens Mär gestattet, - : - ihre Prüfünst zumachen Und zur Vereidigung zu- . ' ' gelassen zutverden, die Königl. Regierung aber an- " gewiesen,' denselben ,,vod'Ertheilustg'der Prüfungs- -arbeiten sä-prütoeollumäusdrücklich zü ieröfftten, daß durch ihre-Prüfung un^'WereiÄgüntz -ste"'äls 8eld- ' Messer einew Anspruch auf Anstellung oder Beschäf- -tigMgim Staatsdienste sticht erlangest'ustd stammt-' lich'die'Mlch'Ütm^°dn'°FeldistUer-PrÄfüng'urcht den - ' Anfang zur BäUbeämten-Laufbahn mache." Ein' ' anderes Rescript 'vom April 1853 erklärt es für nicht angemessen, jüdische Baumeister oder Baüfüh- ' 'rer im Staatsdienste zu beschäftigen. ' ' Wir heben hierbei'hervor, daß mit'diesen 'letzterst Verfügungen nicht mehr allein über die Bestimmungen der Verfassung sondern offenbar' selbst über die des Judestgesetzes vom 231 Juli 1847 hinäüsgegangen' würde. Mehr''noch fand dieses statt in Bezug auf / ' 4)-Die Laufbahn im'Unterrichtsw estn? Dtr^Kl' 2;';! des angeführten Gesetzes läßt die Jüden'äls Privat-' docenten,' außerordentliche Und ordentliche Professoren' ” der meVicinischen, mathematischen, natüriviffestschaftli-' i!i chestgeogräphischenundsprLchwissenschäftlichestLehr-- ■;; ‘ lächÄ, fö w'ieäls Lehrer an Kunst Gewerbe ' Han-' dels - ststd Nädigätionsschulen z'u. 'Obschon nust durch ' die'Bestimmungen der VerfaMng MJüdestW Leh-' rer 'au^^^u•^'cJn1^ä^^e^n u‘n^ *!l; welche durch W obigen Festsetzungen ihstenUdchUb-' ' ' gesprochen tvorden, WMWü'iwMen'Äüßtch'^ nä- ■nv,rLütlich^mitÄuh^lust' aller'teligihsen'Wrfachit"~■ ''' obschostfie mmntehst zl 5 B: als ^ElMentarlehter im ' Lesen, Schreiben, Rechnest'ü'.'''s/w.'^geMstlich"nicht'' p'!! Mht ausgeschlossen sem d'ursten?sso'Äürden sie doch -i'" -selbst 'v'on''d-5n^ Lehrfächern stemMältM^ist^welche r>' 'GPtzMMH^JW I847^hä'ttirn eintreten können. Außer derWri'öätWentür, mnd eini- 1 <Jr'; 11 geii'TA'üen M 5 -iS!iH■ auf die ustterM Lehrerstufe^istl^eu^i's^äMi^chD! 5 Glästbentz äls Lehrer än'M'eR wdrdm'.^ W Ge^enin''mehreren Faltig/'Ä>d'Ä'üden!zi!'L'eh-' k rerwäst städtischen 'oder GewħdMUUWWhlÜÄo^ -'dech die BeMigung^öherst'OW^Ksag^. ^So ivÄde' --' '• ^drö''Mfes^MM^ÄennstnF urid''Äe-ÄÄschließu'ng \ h0 ': aüs 'confesfionellen' Mötiv^u Ist-'M^rr'HistMtgeM-^ '"1 n5- 'gen/ MW 'mit'öer Retigivst aüch' ÄD im ÄltAii^ ■ testet?rtwäs''^ü' thust'.nt ■*Ji%ir ivoÜen? vor MLrstchiHei?Gtäa'tsministerium' ^nicht an -die Grün^sätze^ des' allgemeinest Rechts^und 'der''Äestsch-' lichkeit a^hellireu —''ddnnMstestt.^ühmWtaatMMdDM' \ entgehen diese"nicht ^wre rvenig es 'jenen^ entspricht'^ ein^ zahlreiche' Menschencläffe''wegeit ihrer Treuägegest did'R^ j ligioä,/ die' als die' Mü'ttest und bleibende' Bäst8'^alle^'jro-' fitiveU' Religionen anerkannt lst^^^geiäde^ üi)N' ÄlestchöheM' l ZÄeigen' des' allgemeinen' und ''MWchen^Ä^ttst"c!üsz^-" i schließen; uns auch nicht a^f chik'MMAMueitz^n j fest,' welche es der Geseilschaft '^ut Pflicht'machest^ ^vstn der. i Summe' von Geifl uttd Ktästen,'^ didln/ih^ vochändest'ststch' l nichts fallen Und' füst'diä 'Gesellschaft^üsthenützjt'' zü^lässest;'' aber das können wir sticht.stüHMn^geltenv'.'zu"machen^ [ daß das Staätsgrüstdgesetz so langä für uns, für eine' Viertel' i Million PreußenÄür iÜUforische Bestimmungen'enchalt, so^;länge frühche^ 'dieselben 'versteineM'G^setze' äUfrecht'erhälF' ttest werden, ustd' däst ist ^de^Lchät die TMffenstchei^ei^sö" Klänge noch ^sticht vertoirklichl ist/' als' ein'Theil des preu-^ 1 ßischen Volkes' aus GechEststüMchtest geMjmgen 'dm^ 'theuetstest Äechten', der öffentlichen 'Wirksamkeit' und''.'der lAnwendustg ihrer Kräftä enisag«m. ' Daß st)ir uns abest' micht einer' solchen"Hintestansetzung f^utlpiß4 gemacht chähen/.' chüs beweisen die Zeugnisse,' die überass.den Juden ^a,^wst, ^fie'zu.'Ehrenämtern, z.'' B.' stapiisch^u/ ^dD^^erst^Är-^ Mencörstmissariest iL 'gewählt'finh^ ertheill un^. schon durch ' Ibie verhaltnißmäßjg sthrchmrfige'^ndH^ Derselben' zst. Tage'' gebracht' tverden.'' '^".''' f ' Wir wagest. e4 daher ,' an Ein chohed'. Schassmimste-'?rium. ustterchänigst' die Bitte zu ^stellen':/1 \ t. '? ' alle blefe, den' Artikeln' 4^ 'und^l^. der'V'erfa^üng^ - ^chideArAenden''Beschränkungen^deö Preußen^Hvi-. '' •'!! scheu ÄlaubM^H^uvch'aufzsthebey,' da^ d'm chohes. i ^' Staatsministerium^ aste, chie^urgerttchen und staats-.. » bürgerlichen ÄkMe ''AetreffeÄen B^Diuimungen^'de^ 12*